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Sailfish OS: Jolla-Smartphone kann jetzt europaweit bestellt werden

Gut drei Wochen nach dem Marktstart in Finnland kann Jollas erstes Smartphone jetzt auch im hauseigenen Onlineshop gekauft werden. Das Gerät kostet 400 Euro plus Versandkosten – Besteller müssen allerdings Geduld bei der Auslieferung haben.
/ Tobias Költzsch
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Das erste Jolla-Smartphone kann jetzt bestellt werden. (Bild: Fabian Hamacher/Golem.de)
Das erste Jolla-Smartphone kann jetzt bestellt werden. Bild: Fabian Hamacher/Golem.de

Das erste Jolla-Smartphone ist ab sofort auch außerhalb Finnlands erhältlich. Über einen Onlineshop(öffnet im neuen Fenster) kann das Gerät bestellt werden, beliefert werden die EU-Staaten, Norwegen und die Schweiz. Der offizielle Verkauf hatte am 27. November 2013 in Finnland begonnen, zudem wurden mittlerweile die ersten Geräte an Vorbesteller verschickt.

Jolla mit Sailfish OS – Test
Jolla mit Sailfish OS – Test (02:32)

Ein Jolla-Mitarbeiter hatte im Gespräch mit Golem.de den Onlineshop bereits bei der Präsentation in Helsinki angekündigt. Das kleine Unternehmen wolle sich zunächst auf den Verkauf über den eigenen Onlineshop konzentrieren. Interessenten müssen bezüglich der Lieferzeiten des Jolla-Smartphones jedoch geduldig sein: Jolla gibt die Versanddauer aktuell mit drei bis vier Wochen an. Der Preis beträgt wie angekündigt 400 Euro, dazu kommen bei einem Versand nach Deutschland noch 15 Euro Versandkosten.

Jolla wurde von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründet, um ein auf Meego basierendes neues Betriebssystem zu programmieren: Sailfish OS. Einer der leitenden Mitarbeiter von Jolla ist der ehemalige Leiter der Meego-Entwicklung bei Nokia, Marc Dillon. Die Bedienung des ersten Jolla-Smartphones basiert zum größten Teil auf Gesten, die intuitiv und sinnvoll sind, wie der Test von Golem.de gezeigt hat.

Mit den Wechsel-Covern "The Other Half" hat Jolla zudem eine interessante neue Funktion in das Smartphone eingebaut. Das Gerät erkennt über einen kleinen Chip, welche Wechselschale gerade aufgesetzt ist und passt das Design der Oberfläche entsprechend an. Weitere Nutzungsmöglichkeiten wie eine ansteckbare Tastatur sind denkbar.


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