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Sailfish OS: Jolla nennt Details zu seinem ersten Smartphone

Jollas erstes Smartphone mit dem Meego-Nachfolger Sailfish OS soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Nun hat das von ehemaligen Nokia-Mitarbeitern gegründete Unternehmen Details zu dem Gerät verraten, dessen erste Charge per Vorbestellung schon ausverkauft ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Smartphone mit Sailfish OS
Smartphone mit Sailfish OS (Bild: Jolla)

Jolla setzt bei seinem ersten Smartphone auf einen Snapdragon-Prozessor von Qualcomm mit zwei Kernen und 1,4 GHz. Das bereits angekündigte 4,5-Zoll-Display wird nur eine Auflösung von 960 x 540 Pixeln haben. Die Akkukapazität gibt Jolla mit 2.100 mAh bei 3,78 Volt und 7,89 Wh an. Dass der Akku austauschbar sein wird, hatte Jolla schon zuvor mitgeteilt.

  • Jollas Sailfish-Smartphone The Other Half (Bilder: Jolla)
  • Jollas Sailfish-Smartphone The Other Half
Jollas Sailfish-Smartphone The Other Half (Bilder: Jolla)
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Das gilt auch für die übrigen Details: Neben 1 GByte RAM will Jolla 16 GByte Flash-Speicher integrieren. Zudem werden zwei Kameras eingebaut, hinten eine mit 8 Megapixeln und LED-Blitz, vorn eine mit 2 Megapixeln.

Hinzu kommen die von Jolla als "The Other Half" bezeichneten auswechselbaren Cover.

Die Hardware des Smartphones für rund 400 Euro wird wohl nur wenige begeistern. Den Unterschied soll aber ohnehin die Software ausmachen. Denn auf Jollas Smartphone kommt Sailfish OS zum Einsatz, das auf Meego basiert, über einen Linux-Kernel verfügt und laut Jolla komplett frei, also kostenlos und Open Source ist. Apps für Sailfish OS können mit Qt und QML entwickelt werden, es sollen aber auch Android-Apps unter Sailfish OS laufen. Damit könnten Jollas Kunden von Anfang an auf eine große Auswahl an Apps zurückgreifen.

Allerdings hat Jolla für Sailfish OS ein komplett neues User Interface entwickelt, das vor allem auf Gesten zur Bedienung setzt. Sailfish OS soll echtes Multitasking unterstützen und kann mehrere Apps in Form kleiner Widgets anzeigen, über die die Apps dann auch direkt bedient werden können.

Die erste Charge an Vorbestellungen ist bereits ausverkauft, die zweite soll in Kürze vorbestellt werden können. Die Geräte sollen dann aber erst 2014 ausgeliefert werden.

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Geigenzaehler 23. Sep 2013

Ganz genau! Das ist nebst SailfishOS ein weiteres Killerfeature. Uh, das wird teuer, wenn...

Paykz0r 22. Sep 2013

Muss es, wer von Mego forkt muss opensource sein afaik. Eigentlich gilt das auch für HTC...

Dorsai! 21. Sep 2013

Gibibutzibubytes haben in der Informatik nichts verloren. Außerdem ist da nichts...

cryptic 20. Sep 2013

Ich hab z. B. Nemo auf meinem Nokia N900 laufen. Nemo ist sozusagen Sailfish nur ohne die...

MistelMistel 20. Sep 2013

Ich hab hier inzwischen ein BlackBerry Z10 als Ablösung für mein Nokia N9. Das Salifish...


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