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Sailfish OS: Jolla hat Zahlungsprobleme und plant massive Entlassungen

Der Hauptentwickler von Sailfish OS und Hersteller eines gleichnamigen Smartphones und Tablets, Jolla, hat wohl große finanzielle Probleme. Einer finnischen Tageszeitung zufolge soll knapp der Hälfte der Beschäftigten gekündigt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Jolla hat wohl große finanzielle Schwierigkeiten.
Jolla hat wohl große finanzielle Schwierigkeiten. (Bild: Badener/Wikimedia/CC-BY-SA 3.0)

Eine der meistgelesenen Tageszeitungen in Finnland, Aamulehti, berichtet, dass Jolla offenbar große finanzielle Probleme hat. Die Zeitung beruft sich dabei auf unterschiedliche Quellen, der Pressechef von Jolla, Juhani Lassila, habe dem Blatt zudem bestätigt, dass sogar mehr als die Hälfte der Belegschaft entlassen werden müsse. Eine Übersetzung des Berichts aus dem Finnischen hat das auf Sailfish OS spezialisierte Blog Review Jolla veröffentlicht.

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Bei der Zeitung heißt es weiter, die aktuelle Finanzierungsrunde sollte zudem Ende November abgeschlossen werden, habe sich aber verzögert und müsse deshalb weitergeführt werden. In dem Bericht widerspricht Lassila jedoch explizit der Behauptung der Zeitung, dass Jolla bereits in dem laufenden Jahr Zahlungen nicht habe begleichen können.

Die ursprünglich für Mai dieses Jahres geplante Auslieferung des Jolla Tablets musste das Unternehmen immer wieder verschieben, zuletzt auf Dezember. Trotz der Schwierigkeiten sollen die Vorbesteller allerdings ihre Geräte erhalten. Wann dies aber tatsächlich geschieht, erscheint zurzeit noch unklar.

Jolla hat in diesem Jahr bekanntgegeben, seine Hardwaresparte von der Betriebssystementwicklung trennen zu wollen. Demnach soll Sailfish OS an andere Hersteller lizenziert werden. Ein Partner in Indien steht dazu auch schon fest. Zudem hat Jolla erst vor wenigen Tagen mit dem Adventures Accelerator Program eine Art Inkubator für asiatische Startups gegründet.

Nachtrag vom 20. November 2015, 16:10 Uhr

In einer Pressemitteilung bestätigt Jolla, dass die aktuelle Finanzierungsrunde vertagt werden muss und das operative Geschäft daran angepasst wird. Um weiter wirtschaftlich tätig sein zu können, werde das Unternehmen an einem Umschuldungsprogramm des Staates teilnehmen. Auch Entlassungen ab kommendem Dezember bestätigte Jolla, bezifferte allerdings nicht, wie viele Mitarbeiter dies betrifft. Zudem heißt es, diese Maßnahme sei nur "temporär".

Künftig will sich Jolla darauf konzentrieren, das mobile Betriebssystem Sailfish OS an die Bedürfnisse und Wünsche seiner Lizenznehmer anzupassen. Es gebe "mehrere größere und kleinere Kunden, die daran interessiert sind, Sailfish OS in ihren Produkten zu verwenden."

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kanser 21. Nov 2015

Die hatten das Know-how um inoffiziell für das n9 ein Wechsel zum eigenen os anzubieten...

Atalanttore 21. Nov 2015

Hast du meinen Beitrag nicht verstanden oder wolltest du einfach nur Werbung für...

spiderbit 21. Nov 2015

Das waere fuer mich aber entscheidend, und einsehbar ist auch nicht genug, das es...

terencinash 21. Nov 2015

sehe soeben das es das Jolla Phone nun für 199 Euro gibt. Vielleicht wird damit die...

Anonymer Nutzer 20. Nov 2015

Ich wollte das doch so gerne haben ._.


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