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Sailfish OS: Jolla bringt exklusives Smartphone nur für Entwickler

Exklusiv für seine Entwickler-Community stellt Jolla ein neues Smartphone mit seinem Betriebssystem Sailfish OS bereit. Das neue Gerät des angeschlagenen Herstellers ist auf 1.000 Stück limitiert und bereits fertiggestellt.

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Sieht fast aus wie das alte Jolla und ist schon jetzt Mangelware - das Jolla C.
Sieht fast aus wie das alte Jolla und ist schon jetzt Mangelware - das Jolla C. (Bild: Jolla)

Über ein neu gestartetes Community-Programm stellt der finnische Hersteller Jolla nun doch noch einmal ein neues Smartphone bereit. Das Telefon und die mit dem Programm verbundenen Vorteile stehen allerdings ausschließlich jenen Entwicklern und Beitragenden zur Verfügung, die sich um die Fortentwicklung des Betriebssystems Sailfish OS besonders verdient gemacht haben.

Relativ günstige Hardware

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Das neue Smartphone trägt den Namen Jolla C und ist auf 1.000 Stück limitiert. Kern der Hardware ist das Einsteiger-SoC Snapdragon 212 von Qualcomm mit vier ARM-Cortex-A7-Kernen mit einem Takt von 1,3 GHz sowie der Adreno-GPU 304. Das vergleichsweise neue SoC bietet zudem WLAN nach 802.11n, Bluetooth 4.1 und neben HSPA auch LTE der Kategorie 4 mit bis zu 150 Mbit/s im Download. Das Gerät hat zudem Platz für zwei SIM-Karten.

Das IPS-Display des Jolla C misst 5 Zoll, bei einer Auflösung von 720 x 1.280 Pixeln, was 293 ppi entspricht. Der Arbeitsspeicher ist 2 GByte groß, der Flash-Speicher 16 GByte. Der Festspeicher kann per Micro-SD-Karte erweitert werden. Der Akku hat eine Nennladung von 2.500 mAh und kann gewechselt werden. Diese Hardware-Spezifikationen sind alles andere als üppig, dafür kostet das Gerät nur 169 Euro.

Jolla geht es finanziell wieder besser

Es erscheint sehr ungewöhnlich, dass Jolla doch noch ein zweites Smartphone herstellt. Denn der Hersteller war im Jahr 2015 in schwere finanzielle Probleme geraten und hatte im Zuge dessen seine Software-Sparte von der Hardware-Abteilung getrennt sowie das geplante Tablet mit Sailfish OS in einer nur sehr geringen Stückzahl produzieren können. Ein Großteil der Tablet-Käufer musste gar entschädigt werden.

Dank einer neuen erfolgreichen Finanzierungsrunde über 12 Millionen US-Dollar und der Einigungen mit den Gläubigern sind die Finanzprobleme aber vorerst überwunden. Darüber hinaus scheint die Lizenzierung von Sailfish OS an andere Hersteller gut anzulaufen. So kommt mit dem Aqua Fish demnächst ein Smartphone mit dem System in Indien in den Handel. Ebenso ist Sailfish OS an einen russischen Hersteller lizenziert worden.

Community-Programm bietet mehr als das Jolla C

Zusätzlich zu dem Jolla C, das auch mit aktuellen Beta-Versionen von Sailfish OS genutzt werden können soll, umfasst das Community-Progamm exklusive Online-Sitzungen mit den Entwicklungs-, Design- und Produktteams von Jolla. Die ersten Teilnehmenden an dem Programm sollen zudem zu einer Veranstaltung nach Helsinki eingeladen werden.

Laut Aussage des Herstellers sind die Geräte bereits fertiggestellt und können schon ab Juli verschickt werden. Das Angebot für die Teilnahme an dem Community-Programm soll bis Mai 2017 aufrecht erhalten werden.



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RipClaw 28. Mai 2016

Sie könnten die 2. Charge ja zu einem etwas höheren Preis verkaufen z.B. so um die 200...

Schnarchnase 27. Mai 2016

Schon, das ist aber problematisch, da das Gerät wohl kein CE-Zeichen hat: https...

Wahrheitssager 27. Mai 2016

noch läuft es ja und hat letzten Monat auch ein Update bekommen. Neue Geräte mit OS10...

Geigenzaehler 27. Mai 2016

Mir gehts genau so. Ich bin ein Jolla-Fanboy, wobei ich mir kein Tablet bestellt habe und...

Thaodan 27. Mai 2016

Zumindest schaut es was die Specs angeht so aus.


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