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Saab-Fabrik: Elektroauto Sion wird von chinesischer Firma gebaut

In der alten Saab-Fabrik im schwedischen Trollhättan wird künftig wieder ein Auto gebaut. Es handelt sich um das Elektrofahrzeug Sion von Sono Motors, das Solarzellen auf der Karosserie hat. Eigentümer der Fabrik ist das Unternehmen NEVS, das mehrheitlich einem chinesischen Konglomerat gehört.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Sion wird in Schweden gebaut.
Der Sion wird in Schweden gebaut. (Bild: Sono Motors)

Das Elektroauto Sion des deutschen Startups Sono Motors wird in Schweden gefertigt, genauer gesagt von dem mehrheitlich chinesischen Unternehmen National Electric Vehicle Sweden (NEVS) am Standort Trollhättan. Dort wurden früher Saab-Fahrzeuge hergestellt. Ursprünglich war der Produktionsstart für Ende 2019 kommuniziert worden.

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In Trollhättan sollen innerhalb von acht Jahren 260.000 Fahrzeuge ab dem zweiten Halbjahr 2020 gebaut werden. Zum Marktstart kommt der Sion in einer Ausstattungsvariante zum Preis von 25.500 Euro auf den Markt, wobei der Hersteller früher von einem Preis von 20.000 Euro ausging, als das Fahrzeug vorgestellt wurde. Der Grund für den deutlich höheren Preis ist der Akku.

Sono strebt mit dem Akku von Elringklinger (35 kWh) eine Reichweite von 250 km pro Akkuladung an. Geladen wird per Typ-2-Stecker mit 10 kW Wechselstrom oder mit dem Combined Charging System (CCS) mit 50 kW Gleichstrom.

Continental wird den Elektromotor für den Sion liefern, der ein Drehmoment von 290 Newtonmetern und eine Leistung von 163 PS (121 kW) aufweisen soll. Das 4,30 m lange Fahrzeug soll eine Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h erreichen.

Der Sion ist ein Fünftürer mit einer Länge von knapp 4,3 m und einer Breite von 1,8 m. Zudem hat er ein weiteres Seitenfenster hinten bekommen. Zur Ausstattung gehört - eher ungewöhnlich für ein Elektroauto - eine Anhängerkupplung.

  • Der Sion von Sono Motors (Bild: Sono Motors)
  • Das Auto hat Solarzellen, die den Akku laden. (Bild: Sono Motors)
  • Die Ladeleistung schwankt jedoch stark mit den Jahreszeiten. (Bild: Sono Motors)
  • In der Serienversion ist das Auto etwas länger und breiter geworden. (Bild: Sono Motors)
  • Das Auto unterstützt bidirektionales Laden, kann also auch Strom abgeben. (Bild: Sono Motors)
Der Sion von Sono Motors (Bild: Sono Motors)

Die Karosserie ist fast vollständig mit Solarzellen bestückt, die im Idealfall die Reichweite um 34 km erhöhen sollen. An Sommertagen zwischen April und August soll die Reichweite durch die zusätzliche Aufladung um 22 bis 24 km erhöht werden, in den Wintermonaten sind es weniger als 10 km.

Der Akku des Autos kann den Strom nicht nur zum Fahren abgeben: Das Auto ist auch mit einem Stromausgang ausgerüstet, der über einen Haushaltsstecker 3,7 kW liefert und über einen Typ-2-Stecker 11 kW. So lässt sich ein anderer Sion wieder flottmachen oder Haushaltsgeräte betreiben. Für Carsharing soll sich der Sion ebenfalls eignen.



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pumok 18. Apr 2019

Geld sparen ist ein guter Plan, gleich Morgen beginne ich damit ;-)

pumok 18. Apr 2019

Warum sollte denn die Leistung abnehmen?

pumok 17. Apr 2019

+1 Ich fand das am Anfang auch recht sinnfrei, aber je mehr ich darüber nachdenke umso...

ad (Golem.de) 17. Apr 2019

Ja, war nen Typo

aPollO2k 17. Apr 2019

Seit einer Weile arbeite ich von zuhause. Auto fahren wir nur noch für den Großeinkauf...


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