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Ryzen und Threadripper: AMD bringt NVMe-Raid plus mehr Leistung

Wer einen Threadripper-Chip verwendet, kann mittlerweile ein NVMe-SSD-Raid direkt an der CPU betreiben. Für den Sockel AM4 und Ryzen gibt es mehr BIOS-Versionen mit Agesa 1006b, wodurch einige Spiele etwas beschleunigt werden sollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ryzen auf MSI-Board
Ryzen auf MSI-Board (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

AMD und seine Mainboard-Partner haben in den vergangenen Wochen neue Funktionen für Ryzen und Threadripper implementiert: Die Highend-Chips für den Sockel TR4 unterstützen nun ein SSD-Raid direkt an den Prozessor-PCIe-Gen3-Lanes statt nur am X399-Chipsatz und für die Mittelklasse-AM4-Plattform haben die meisten Platinen neue BIOS-Versionen auf Basis der Agesa 1006b erhalten.

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Bisher unterstützte Threadripper nur Raid 0, 1 und 10 mit Sata-SSDs am X399-Chip. Mit einem aktuellen BIOS und den passenden Windows-10-x64-Treibern können nun auch mehrere NVMe-SSD im Raid-Verbund an die PCIe-Gen3-Lanes der CPU gehängt werden. Das von uns für den Test des Threadripper 1950X genutzte Asus ROG Zenith Extreme etwa weist drei M.2-Steckplätze und einen U.2-Port für vier NVMe-SSDs auf. Intel unterstützt ebenfalls NVMe-Raids für die Core X alias Skylake-X, die Funktion nennt sich VROC (Virtual Raid on CPU), die an das VDM (Volume Management Device) gekoppelt ist. Für Raid 0 und Raid 5 müssen aber für 100 sowie 250 US-Dollar passende Schlüssel gekauft werden.

Agesa 1006b für Ryzen

Vor einigen Wochen hat AMD seinen Partnern die Agesa 1006b für Ryzen auf Sockel AM4 zur Verfügung gestellt. Die AMD Generic Encapsulated Software Architecture enthält Microcode zur Optimierung der Prozessoren, den die Mainboard-Hersteller in ihre UEFI-Versionen integrieren. Was die Agesa 1006b verglichen mit der bisherigen Agesa 1006 ändert, dazu hält sich AMD bedeckt. Laut MSI soll "die Gaming-Performance in einigen aktuellen Top-Titeln verbessert" werden, mehr konnten wir nicht erfahren.

Die neue Agesa 1006b ist mittlerweile bei den allermeisten Mainboards von Asrock, Asus, Biostar, Gigabyte und MSI in entsprechenden UEFI-Versionen integriert. Eine Ausnahme bildet Asus' Crosshair VI Hero, hier soll direkt der Sprung auf die Agesa 1007 erfolgen.

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  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Bigfoo29 12. Okt 2017

WENN das so wäre, warum bieten dann so ziemlich alle MoBo-Hersteller 1.0.6b an? Die...

David64Bit 11. Okt 2017

Dann wird das wohl endgültig mein leztes Asrock Board gewesen sein...

zilti 10. Okt 2017

"Mit dem Fall Creators Update für Windows 10 ist die Erstellung neuer Partitionen mit...


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