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Die erste Zen-Generation war eine Neuentwicklung, also ein "clean sheet" und somit "from scratch" entworfen, wie es so schön heißt. Auf dem Financial Analyst Day im Mai 2015 gab es die ersten Details: Verglichen mit der Excavator-Architektur, also der letzten der vier Bulldozer-Versionen, sollte die Leistung pro Takt (IPC, Instructions per Cycle) um enorme 40 Prozent ansteigen.

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Im August 2016 zeigte AMD, was das praktisch bedeutet, nämlich eine Performance auf Augenhöhe mit Intels damaligen Broadwell EP alias Core i7-6900K. Als Plattform für die Ryzen-CPUs dient bis heute der Sockel AM4 samt DDR4-Arbeitsspeicher, welcher allerdings zuvor schon als Testballon mit den Bristol-Ridge-APUs eingeführt wurde.

Und im März 2017 war es dann so weit: AMD veröffentlichte die Ryzen 1000 (Test) mit bis zu acht Kernen, wobei sich der Ryzen 7 1800X als Topmodell tatsächlich mit dem Core i7-6900K messen konnte. In Anwendungen lagen beide Prozessoren grob gleichauf, in Spielen jedoch Intel vorne. Der FX-8370 als schneller regulärer Bulldozer war meist nur halb so flott wie der Ryzen 7 1800X.

  • Ryzen umfasst bisher vier Zen-Generationen. (Bild: AMD)
  • Überblick zu Zen1 (Bild: AMD)
  • Überblick zu Zen+ (Bild: AMD)
  • Überblick zu Zen2 (Bild: AMD)
  • Mit Zen2 führte AMD ein Chiplet-Design ein. (Bild: AMD)
  • Neben einem 12-nm-I/O-Die gab es bis zu zwei 7-nm-Compute-Dies. (Bild: AMD)
  • Überblick zu Zen3 (Bild: AMD)
  • Eine wichtige Änderung war das Verschmelzen der beiden CCX. (Bild: AMD)
Überblick zu Zen1 (Bild: AMD)

Ein jeder Ryzen-Chip mit Zen-Architektur besteht intern aus zwei CCX (Core Cluster) mit je vier Kernen sowie insgesamt 16 MByte L3-Cache, hinzu kommen integrierte I/O-Blöcke für unter anderem PCIe Gen3, Sata und USB. Pro Core gibt es einen 4-fach ausgelegten Decoder, dazu einen Micro-Op-Cache, wie bei Intel auch. Die Integer-Ausführungseinheiten bestehen aus unter anderem vier ALUs, außerdem gibt es vier 128 Bit breite Gleitkomma-Pipelines.

Abseits der Ryzen-Modelle für Desktops nutzte AMD die Chips zudem für die Epyc 7001 (Naples) genannten Server-CPUs, denn vier dieser Chiplets lassen sich per Infinity Fabric zu einem 32-Kern-Prozessor mit acht Speicherkanälen zusammenschalten. Mit einem Schlag hatte AMD damit eine CPU, die mehr Cores und Bandbreite und PCIe-Lanes aufwies als Intels im Sommer 2017 veröffentlicher Xeon SP (Skylake SP) mit 28 Kernen und sechs DDR4-Channels. Passend dazu legte AMD die Threadripper 1000 (Test) auf, die mit bis zu 16 Cores die damals schnellsten Desktop-CPU darstellten.

  • Ryzen umfasst bisher vier Zen-Generationen. (Bild: AMD)
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  • Mit Zen2 führte AMD ein Chiplet-Design ein. (Bild: AMD)
  • Neben einem 12-nm-I/O-Die gab es bis zu zwei 7-nm-Compute-Dies. (Bild: AMD)
  • Überblick zu Zen3 (Bild: AMD)
  • Eine wichtige Änderung war das Verschmelzen der beiden CCX. (Bild: AMD)
Überblick zu Zen+ (Bild: AMD)
AMD-Prozessoren

Mit den Ryzen 2000 (Test) legte AMD einen Zwischenschritt ein: Die Fertigung wurde von 14LPP auf 12LP umgestellt, was für etwas höhere Taktfrequenzen sorgte und zugleich gab es optimierte Latenzen. Die eigentliche Architektur blieb unverändert, weshalb sie als Zen+ bezeichnet wurde. Ungeachtet dessen war der Ryzen 7 2700X vor allem in Spielen klar flotter als der Ryzen 7 1800X, weshalb der Refresh an Intels Core i7-8700K weitestgehend herankam; bei Anwendungen lag AMD ohnehin vorne. Bei den Threadripper 2000 (Test) gab es bis zu 32 Kerne, was für eine extrem hohe Performance bei Apps sorgte.

Weiter geht es mit Zen 2 und somit einem Design, das noch konsequenter auf einen modularen Ansatz vertraut.

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 Ryzen-Generationen im Test: Wie AMD die Zenvolution gelungen istChiplets for the Win 
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ms (Golem.de) 02. Jan 2021

Excel 365 Vorlage ;-)

mgutt 24. Dez 2020

Bei der Videobearbeitung kommt es auf die Software und die Art an wie du das Video...

Ach 20. Dez 2020

Ich würde dieses nicht mehr ganz aktuelle(2018) Video vorschlagen. Da werden einerseits...

Atom100 19. Dez 2020

AMD war in den letzten Jahren nicht gerade untätig und zu Zeiten von Bulldozer zwar wegen...

SL 17. Dez 2020

Mit SMT4 (für Zen4 geplant) kann Intel dann endgültig einpacken.


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