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Unser Testmuster des Ryzen 7 1800X
Unser Testmuster des Ryzen 7 1800X (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Ryzen 7: AMDs Achtkern-CPUs sind schneller als erwartet

Unser Testmuster des Ryzen 7 1800X
Unser Testmuster des Ryzen 7 1800X (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

AMD hat die ersten Ryzen-CPUs mit technischen Daten und Preisen vorgestellt. Das Topmodell kostet 560 Euro, die beiden kleineren Chips werden für 440 und 360 Euro verkauft. Die Leistung pro Takt fällt höher aus als ursprünglich angekündigt.

AMDs Chefin Lisa Su hat auf dem Tech Day in San Francisco die ersten drei Modelle der Ryzen-Familie angekündigt: Die Achtkernprozessoren für den Sockel AM4 sind ab dem 2. März 2017 im Handel verfügbar, auch Mainboards und Komplettsysteme sollen dann erhältlich sein.

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Zum Start verkauft AMD den Ryzen 7 1800X für 500 US-Dollar, den Ryzen 7 1700X für 400 US-Dollar und den Ryzen 7 1700 für 330 US-Dollar. Die Chips positioniert der Hersteller gegen den Core i7-6900K (1.090 US-Dollar), den Core i7-6800K (430 US-Dollar) und den Core i7-7700K (340 US-Dollar) von Intel. Alle US-Dollar-Preise verstehen sich vor Steuern.

CPU-KerneBasistakt / BoostXFRL3-CacheSpeicherTDPLaunch-Preis
Ryzen 7 1800X8 + SMT3,6 GHz / 4,0 GHz4,1 GHz16 MByteDDR4-266795 Watt560 Euro
Ryzen 7 1700X8 + SMT3,4 GHz / 3,8 GHz3,9 GHz16 MByteDDR4-266795 Watt440 Euro
Ryzen 7 17008 + SMT3,0 GHz / 3,7 GHz3,75 GHz16 MByteDDR4-266765 Watt360 Euro
Ryzen 5 1600X6 + SMT3,6 GHz / 4,0 GHz4,1 GHz16 MByteDDR4-266795 Watt280 Euro
Ryzen 5 16006 + SMT3,2 GHz / 3,6 GHz3,7 GHz16 MByteDDR4-266765 Watt250 Euro
Ryzen 5 1500X4 + SMT3,5 GHz / 3,7 GHz3,9 GHz16 MByteDDR4-266765 Watt210 Euro
Ryzen 5 14004 + SMT3,2 GHz / 3,4 GHz3,45 GHz8 MByteDDR4-266765 Watt190 Euro
Spezifikationen von AMDs Ryzen 7 und Ryzen 5

Die Chips nutzen acht Kerne mit Zen-Mikroarchitektur und SMT für 16 Threads. AMDs ursprüngliches Ziel war - verglichen mit der Excavator-Technik (Bulldozer) - eine um 40 Prozent höhere Leistung pro Takt. Lisa Su zufolge wurde dieses Ziel jedoch überboten, die IPC stieg sogar um 52 Prozent. Die Frequenzen der drei Ryzen-Modelle liegen bei bis zu 4 GHz, wobei alle Modelle dank XFR (Extented Frequency Range) abhängig von der Kühlung noch ein paar MHz höher takten können. Das X-Suffix zeigt nicht an, ob XFR vorhanden ist, sondern steht schlicht für mehr Leistung. Jeder Ryzen verfügt über einen offenen Multiplikator für Kern- und Speichertakt.

  • Modelldaten der drei Ryzen 7 (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ryzen 7 1800X (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ryzen 7 1700X (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ryzen 7 1700 (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMD nennt eine um über 52 Prozent gestiegene IPC (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die-Shot von Ryzen - der Chip weist 4,8 Milliarden Transistoren auf (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMD-Chefin Lisa Su präsentiert auf dem Tech Day in San Francisco Ryzen (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
Modelldaten der drei Ryzen 7 (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

AMD zeigte mehrere Benchmarks mit dem Ryzen 7 1800X, dem Ryzen 7 1700X und dem Ryzen 7 1700, um die Geschwindigkeit der Chips zu demonstrieren. Neben Video-Transcoding nutzte der Hersteller vor allem den Multithread-Test (nT) des Cinebench R15 und verglich die Werte der drei neuen Prozessoren mit den eingangs genannten Intel-Modellen. Die werden durchweg und teils deutlich geschlagen, im Falle des 1800X legte AMD auch einen Singlethread-Wert von konkurrenzfähigen 162 Punkten vor. Vor Ort konnten wir weitere Messungen, unter anderem Battlefield 1 und Blender, durchführen.

  • Modelldaten der drei Ryzen 7 (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ryzen 7 1800X (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ryzen 7 1700X (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Ryzen 7 1700 (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMD nennt eine um über 52 Prozent gestiegene IPC (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die-Shot von Ryzen - der Chip weist 4,8 Milliarden Transistoren auf (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
  • AMD-Chefin Lisa Su präsentiert auf dem Tech Day in San Francisco Ryzen (Foto: Marc Sauter/Golem.de)
AMD nennt eine um über 52 Prozent gestiegene IPC (Foto: Marc Sauter/Golem.de)

Der Ryzen 7 1800X läuft mit 3,6 bis 4,0 GHz plus XFR bei einer TDP von 95 Watt, der Ryzen 7 1700X taktet mit 3,4 bis 3,8 GHz zuzüglich XFR bei einer thermischen Verlustleistung von ebenfalls 95 Watt. Der Ryzen 7 1700 schafft 3,0 bis 3,7 GHz plus XFR bei 65 Watt. Modelle mit sechs und vier Kernen sowie Raven Ridge mit integrierter Grafik plant AMD für die kommenden Monate, mittel- und langfristig arbeitet der Hersteller an den Zen-2- sowie Zen-3-Kernen.

Nachtrag vom 22. Februar 2017, 10:09 Uhr

Wir haben die Meldung mit deutschen Händlerpreisen aktualisiert. Hierzulande kosten die drei Ryzen-Modelle 560, 440 und 360 Euro.


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bULLsHIT! 04. Mär 2017

Profis wundern sich einfach über einen Steuersatz von 18% (90$ VAT bei 500$ Netto sind...

HubertHans 28. Feb 2017

Der Ryzen ist auch nur ein kleiner. Deswegen mach ich mich aktuell darueber lustig, das...

neosin 27. Feb 2017

Schwätz nicht rum und bleib bei den Fakten. Klingst ja wie RTL unter den Kommentaren...

plutoniumsulfat 26. Feb 2017

Müssen sie jetzt auch noch nicht unbedingt. Das Problem ist eher, dass die Leistung kaum...

Seismoid 26. Feb 2017

jo,von mir aus. nur hab ich da keinen grund böse zu sein, weil ich kein nvidia hab...



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