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Ryzen 7 schlägt Core i7

Wenig überraschend ist der Ryzen 7 4700U dann signifikant schneller, wenn alle acht Kerne genutzt werden, da der Core i7-1065G7 nur vier aufweist. In Blender etwa sehen wir im 25-Watt-Direktvergleich einen Vorsprung von fast 70 Prozent. Fotos und Videos werden im Mittel gut ein Drittel schneller bearbeitet. In 7-Zip kann sich der AMD-Chip ähnlich weit vom Intel-Prozessor absetzen, der Packer bildet zudem die einzige Anwendung im Testfeld, wo der Ryzen 7 4700U mit LPDDR4X deutlich flotter ist als mit DDR4 - egal ob beim Komprimieren oder beim Dekomprimieren.

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Gerade mit einem 13- oder 14-Zoll-Notebook dürfte der Fokus jedoch auf Office-Anwendungen und Web-Browsing liegen. Hier spielt die Leistung pro Kern eine deutlich größere Rolle, weshalb sich der Core i7-1065G7 bei solchen Szenarien nicht vor dem Ryzen 7 4700U verstecken muss. Microsofts 365 läuft unseren Benchmarks zufolge besonders rund auf dem Intel-Modell, Gleiches gilt für quelloffene Altenativen wie Libre Office. In der Praxis können wir den AMD-und den Intel-Chip nicht auseinanderhalten, einzig bei größeren Tabellenkalkulationen hat der Ryzen einen spürbaren Vorteil.

Neben der beeindruckenden CPU-Leistung überzeugt die Renoir-APU durch ihre integrierte Grafikeinheit: Die Vega 7 ist zwar nicht das Topmodell, dennoch überholt die iGPU des Ryzen 7 4700U spielend die Iris Plus Graphics des Core i7-1065G7. Im direkten Vergleich mit 25 Watt messen wir einen Vorsprung von rund 25 Prozent, wenn beide Chips mit LPDDR4X-Speicher kombiniert werden.

  • Yoga Slim 7 [14ARE], Thinkpad E14 G2 [AMD], Dell XPS 13 [9300], Razer Blade Stealth [Early 2020], Schenker SVI14E20 (Bild: Golem.de)
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Muss der 4700U hingegen mit langsamerem DDR4 auskommen, reduziert sich der Vorsprung auf magere 6 Prozent. Auffällig ist generell, dass Rocket League auf der Intel-iGPU signifikant besser läuft. Weil LPDDR4X mehr kostet als DDR4, findet sich dieser RAM in teuren Geräten - und die werden vorerst weiterhin primär mit Chips von Intel bestückt. Wer etwa ein Dell XPS 13 oder ein Thinkpad X1 Carbon mit Renoir wünscht, geht bisher noch leer aus.

Fazit

AMD hat mit den Ryzen Mobile 4000 alias Renoir sehr schnelle und effiziente Prozessoren gebaut. Insbesondere die acht sparsamen CPU-Kerne liefern bei einer thermischen Verlustleistung von 10 Watt bis 35 Watt eine überragende Geschwindigkeit, ohne dabei die Singlethreading-Performance zu vernachlässigen. Auch die integrierte Grafikeinheit gefällt uns, vor allem wenn sie mit flottem LPDDR4X-Arbeitsspeicher gekoppelt ist. Dann taugt sie auch für 1080p-Gaming, beispielsweise für Defense Grid 2 unterwegs.

Da sich dieser Test rein um die Leistung der Renoir-APUs dreht, noch ein paar Sätze zur Akkulaufzeit damit ausgestatteter Notebooks. AMD hat viele Optimierungen vorgenommen, damit die APUs im Leerlauf und bei (leichter) Teillast weniger Energie benötigen. Bei einer Helligkeit von 200 cd/m² erreichen wir im PCMark10 Applications mit Microsofts Office 365 eine Laufzeit von 13:25 Stunden beim Yoga Slim 7 (61 Wattstunden) und von 7:04 Stunden beim Thinkpad E14 Gen2 (45 Wattstunden). Angesichts der Akkukapazitäten und sonstigen sind das gute bis sehr Resultate verglichen zu hochoptimierten, kostspieligen Intel-Geräten wie dem Dell XPS 13 (9300) mit Low-Power-Panel und PSR.

In wenigen Wochen wird Intel mit den Tiger Lake U bereits eine neue Ultrabook-Generation veröffentlichen. Diese Quadcore werden in einem überarbeiteten 10-nm-Verfahren gefertigt und erreichen deutlich höhere Frequenzen als Ice Lake U. Zudem steigt die Leistung pro Takt und es wird die verbesserte Xe/Gen12-Technik für die Grafikeinheit verwendet. Das Zeitfenster für AMD ist also eventuell kurz.

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 Ryzen 7 Mobile 4700U im Test: Der bessere Ultrabook-i7
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Copper 11. Aug 2020 / Themenstart

Die Lieferproblematik von AMD ist das eine Problem. Das allerdings an den NBs kein TB...

George99 03. Aug 2020 / Themenstart

(Don't) joke with names Marc! :D

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