Mit 96 MByte L3 auch an Intel vorbei

Wir testen alle Ryzen 5000/3000 auf einem Asus Crosshair VIII Hero WiFi (X570, Firmware v4006, Agesa 1.2.0.6b), alle 12th Gen Core alias Alder Lake auf einem Asus ROG Maximus Z690 Hero für DDR5 (Firmware v1403). Hinzu kommen 32 GByte RAM, genauer DDR5-4800-CL36 und DDR4-3200-CL14.

Alle Spiele sowie Windows 10 v21H2 und Windows 11 v21H2 (VBS an, HVCI aus) liegen auf einer Crucial P5 Plus, einer der schnellsten derzeit verfügbaren PCIe-Gen4-NVMe-SSDs. Als Grafikkarte nutzen wir eine Geforce RTX 3080 (Test) samt rBAR von Nvidia, als Netzteil kommt ein Seasonic Prime TX mit 1.000 Watt zum Einsatz. Wir verwenden CapFrameX, um Framerate/Frametimes zu messen.

Laut AMD ist der Ryzen 7 5800X3D die schnellste Gaming-CPU, laut Intel ist es der Core i9-12900KS. Nun, unseren Messungen zufolge haben beide Hersteller recht - zumindest, wenn wir Total War Troy als DDR5-Spezialfall außen vor lassen: Je nach Titel liegt mal der Core i9-12900KS vor dem Ryzen 7 5800X3D und mal ist es umgekehrt. Unterm Strich herrscht ein Gleichstand zwischen beiden Prozessoren.

3D V-Cache als Performance-Boost

Angesicht dessen, dass der Intel-Chip in Spielen knapp 1 GHz höher taktet und obendrein noch die bessere IPC aufweist, ist das ein exzellentes Resultat für den Ryzen 7 5800X3D mit seinem 3D V-Cache. Das Speichersubsystem ist für Spiele wichtig, damit möglichst viele Daten lokal vorgehalten und schnell bearbeitet werden können. Der verdreifachte L3-Cache des Ryzen 7 5800X3D ist zwar vier Taktzyklen (~51 statt ~47) langsamer als beim Ryzen 7 5800X, macht dies aber durch seine Größe locker wett.

  • Asus Z690, Asus X570, Geforce RTX 3080, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)
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Über alle Titel hinweg messen wir ein durchschnittliches Plus von 16 Prozent in unserem regulären Spiele-Parcours, wobei Anno 1800 (+33 Prozent) und Kingdom Come Deliverance (+32 Prozent) hervorstechen. Wenig überraschend überholt der Ryzen 7 5800X3D den Ryzen 9 5950X, einzige Ausnahme ist Total War Troy, denn der Strategietitel skaliert weit über acht Kerne hinaus und profitiert stark von DDR5-Speicher.

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Asus Z690, Asus X570, Geforce RTX 3080, 32 GByte DDR4-3200-CL14/DDR5-4800-CL36, Windows 10 v21H2, *Windows 11 v21H2 (Bild: Golem.de)

Um die Performance des Ryzen 7 5800X3D noch besser einschätzen zu können, haben wir ihn genauso wie den Ryzen 7 5800X und den Core i9-1200KS durch einen erweiterten Spiele-Parcours geschickt: Hier kann sich der neue Ryzen von seinem Vorgänger in F1 2021 um 28 Prozent und in Cyberpunk 2077 um 23 Prozent absetzen, der Core i9-1200KS ist unterm Strich aufgrund des häufigen GPU-Limits (trotz 720p!) nur 3 Prozent flotter. Dieser Vorsprung wird im wahrsten Sinne des Wortes teuer erkauft, denn abseits der 300 Euro Preisunterschied benötigt der Core i9-12900KS signifikant mehr Energie.

Spannend: Der Ryzen 7 5800X3D ist klar sparsamer als der Ryzen 7 5800X, dessen höherer Takt mehr Energie benötigt als der zusätzliche L3-Cache. Der Core i9-12900K oder gar der Core i9-12900KS hingegen brauchen oft doppelt so viel Strom wie der neue AMD-Prozessor! Ungeachtet dessen sind die Ryzen 7 5800X/5800X3D hinsichtlich der Kühlung auch nicht ganz ohne, dazu gleich mehr.

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 Ryzen 7 5800X3D im Test: AMD hat die beste Spiele-CPUIn Anwendungen teils mit Schwund 
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yumiko 21. Apr 2022

Arbeitgeber greifen fast immer zum Intel (gerne auch ältere Versionen) - die haben...

yumiko 21. Apr 2022

Wenn man nur ein Spiel laufen lässt und alles andere im Hintergrund schließt ist der CPU...

zonk 20. Apr 2022

Er meint den normale Ryzen, nicht den 3dCache Ryzen. Zumindest habe ich ihn so verstanden.

Drsmugface 16. Apr 2022

Du verstehst den Test einer CPU nicht .. wenn wir so testen würden wie du das verlangst...



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