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Ryzen 7 1800X
Ryzen 7 1800X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Sockel AM4 plus Chipsätze

Anders als die FX-Prozessoren setzt Ryzen also auf die AM4-Plattform statt auf den alten Sockel AM3+. Die ist prinzipiell nicht neu, da sie seit Monaten zusammen mit den Bristol Ridge verkauft wird, jedoch bis auf Ausnahmen nur in Komplett-PCs. Mit Ryzen hält der Sockel AM4 auch offiziell Einzug in den DIY-Markt. Es handelt sich um eine PGA- (Pins Grid Array) statt um eine LGA-Fassung (Land Grid Array). Der Sockel AM4 weist 1.331 Kontakte auf, was mehr ist als bei Intels Sockel 1151 oder dem Sockel AM3+ mit 942.

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  • Ryzen 7 1800X (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unsere Testplattform mit MSIs X370 Xpower Gaming Titanium und Noctua NH-U14S (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ryzen unterstützt DDR4-2667 im Dualchannel. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein M.2-Slot mit 4x PCIe Gen3 ist beim Sockel AM4 quasi Standard. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch USB 3.1 Gen2, hier mit Type C, gehört bei vielen Boards dazu. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das X steht für einen höheren XFR-Takt. (Bild: AMD)
  • Modellbezeichnung aufgeschlüsselt (Bild: AMD)
  • Überblick zu den Chipsätzen (Bild: AMD)
  • DDR4-2667 gibt's offiziell nur mit Single-Rank-Speicher. (Bild: AMD)
  • Drei neue CPU-Kühler für die Ryzen-Serie (Bild: AMD)
  • Ryzen besteht aus zwei CCX. (Bild: AMD)
  • Die-Shot von Zeppelin (Bild: AMD)
  • Blockdiagramm eines Zen-Kerns (Bild: AMD)
  • Die-Shot eines Zen-Kerns (Bild: AMD)
  • Überblick zu technischen Details (Bild: AMD)
  • Der L3-Cache läuft endlich mit Kerntakt. (Bild: AMD)
  • XFR ist ein erweiterter Singlecore-Boost. (Bild: AMD)
  • Dank SMT kann Ryzen zwei Threads pro Kern abarbeiten. (Bild: AMD)
  • AMD packt dichter als Intel. (Bild: AMD)
  • Viele Sensoren helfen, Takt und Leistungsaufnahme zu steuern. (Bild: AMD)
  • 2x 8 oder 4x 2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/26667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x 8 oder 4x 2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/26667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x 8 oder 4x 2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/26667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
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  • Seasonic Platinum Fanless 520W, 2x 8 oder 4x 2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/26667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • Seasonic Platinum Fanless 520W, 2x 8 oder 4x 2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/26667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
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Unsere Testplattform mit MSIs X370 Xpower Gaming Titanium und Noctua NH-U14S (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Zwar setzt AMD weiterhin auf ein Dualchannel-Interface, das aber bis zu DDR4-2667-Speicher statt DDR3-1866 (Sockel AM3+) oder DDR3-2133 (Sockel FM2+) unterstützt. Um den RAM jedoch einsetzen zu können, müssen mehrere Punkte beachtet werden: DDR4-2667 läuft offiziell nur mit einem pro Takt minimal langsameren Single-Rank-Modul pro Speicherkanal; nicht zu verwechseln mit einer von außen erkennbaren Single-Sided-Bestückung eines RAM-Riegels. Werden intern ein bisschen flottere Dual-Rank-Sticks verwendet, sinkt die Geschwindigkeit auf DDR4-2400. Mit vier DIMMs, also zwei pro Kanal, unterstützt AMD nur DDR4-2133 (SR) oder DDR4-1866 (DR). Generell scheint der Ryzen-Speichercontroller aber wenig zickig zu sein, all unsere schnellen Module starteten im DDR4-2667-Modus. Ryzen unterstützt ECC, offenbar aber bisher keines der Desktop-Boards. Unsere MSI-Platine beherrscht zudem A-XMP, stellt aber langsamen DDR4-2133 CL16 ein.

Ryzen ist abgesehen von einer integrierten Grafikeinheit ein System-on-a-Chip, wohingegen Intels Desktop-Modelle zwar teils eine iGPU haben, aber zwingend einen Platform Controller Hub (PHC) benötigen. Jeder Ryzen-Prozessor verfügt über 16 PCIe-Gen3-Lanes für Grafikkarten sowie vier weitere PCIe-Gen3-Lanes, an die eine NVMe-SSD angeschlossen werden kann. Diese direkte Anbindung an die CPU ist ein Vorteil verglichen mit dem Sockel 1151, beim Sockel 2011-3 funktioniert sie dank 28 oder 40 PCIe-Gen3-Lanes in den CPUs ebenfalls. Eine Samsung 960 Pro erreicht auf allen drei Plattformen nahezu identische Werte. Weiterhin stecken in jedem Ryzen noch zwei Sata-6-GBit/s-Ports, bei deren Nutzungen fallen aber zwei der vier PCIe-Gen3-Lanes weg. Davon unabhängig sind die vier USB-3.0-Ports und vier PCIe-Gen3-Lanes, die üblicherweise für die Anbindung an den Chipsatz reserviert sind.

  • Ryzen 7 1800X (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unsere Testplattform mit MSIs X370 Xpower Gaming Titanium und Noctua NH-U14S (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Das X steht für einen höheren XFR-Takt. (Bild: AMD)
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  • Die-Shot von Zeppelin (Bild: AMD)
  • Blockdiagramm eines Zen-Kerns (Bild: AMD)
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  • 2x 8 oder 4x 2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/26667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
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Überblick zu den Chipsätzen (Bild: AMD)

Hier unterscheidet AMD sechs Varianten, wenngleich drei davon für SFF-Rechner (Small Form Factor) gedacht sind und keine eigenen Ports aufweisen. Das Topmodell ist der X370 mit zwei PCIe-Gen3-Lanes, die optional auch als vier Sata-6-GBit/s-Anschlüsse oder als zwei Sata Express konfiguriert werden können. Regulär sind davon aber ohnehin vier Sata-6-GBit/s-Ports vorhanden, außerdem acht PCIe-Gen2-Lanes um Ethernet oder andere Controller anzubinden. Hinzu kommen zwei USB-3.1-Gen2-, sechs USB-3.0- und sechs USB-2.0-Ports. Der B350 ähnelt dem X370, ihm fehlen aber zwei PCIe-Gen3 und zwei PCIe-Gen2-Lanes sowie zwei Sata-6-GBit/s- und vier USB-3.0-Ports, und er unterstützt nur AMDs Crossfire, nicht aber Nvidias SLI.

Unterhalb dieser zwei Chipsätze, die als Bonus das Overclocking von Ryzen ermöglichen, hat AMD den A320 im Angebot. Der muss auf zwei weitere PCIe-Gen2-Lanes und einen der beiden USB-3.1-Gen2-Ports verzichten. Besagte SFF-Chipsätze sind der X300 für Übertakter sowie der B300 und der A300. Sie alle weisen keine eigenen Anschlüsse auf, stattdessen werden die in den Ryzen-CPUs vorhandenen Schnittstellen genutzt. Als kleiner Bonus stehen daher die ansonsten reservierten vier PCIe-Gen3-Lanes zur Verfügung. Die A300/B300 unterstützen allerdings nur einen Grafikkarten-x16-Slot, für zwei mit je acht Gen3-Lanes für etwa AMDs Crossfire braucht es den X300-Chipsatz.

  • Ryzen 7 1800X (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Ryzen unterstützt DDR4-2667 im Dualchannel. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Das X steht für einen höheren XFR-Takt. (Bild: AMD)
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  • Die-Shot von Zeppelin (Bild: AMD)
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Ein M.2-Slot mit 4x PCIe Gen3 ist beim Sockel AM4 quasi Standard. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Hinsichtlich der Ausstattung an PCIe-Lanes sowie Sata- und USB-Ports positioniert AMD die AM4-Plattform zwischen Intels Sockel 1151 und Sockel 2011-3, wenn auch mit klarer Tendenz zu ersterem. Verglichen mit Intels aktuellen PCHs wie dem Z270 haben AMDs Chipsätze für den Sockel AM4 zwar weniger Lanes, dafür kann wie eingangs erwähnt eine NVMe-SSD direkt am Prozessor angeschlossen werden, das gleiche gilt für Sata-SSDs. Auch unterstützt die AM4-Plattform dank Zusammenarbeit mit Asmedia nativ USB 3.1 Gen2, wofür bei Intel ein dedizierter Asmedia-Controller benötigt wird.

Trotz insgesamt weniger Anschlüssen halten wir AMDs Herangehensweise daher für die elegantere Lösung, zumal für die meisten Anwender ohnehin genügend Ports vorhanden sein sollten. Aber genug von Plattform und den Chipsätzen, wenden wir uns den darauf basierenden Platinen zu.

 Ryzen 7 1800X im Test: "AMD ist endlich zurück"Neue Bohrungen für CPU-Kühler 

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Demon80 06. Mai 2017

Das pci Express Problem haben aber alle Intel CPU's die es gibt- AMD hat dieses dumme...

Demon80 06. Mai 2017

Nein das lag an den mainboard's wo AMD nichts dagegen machen konnte.

Braineh 11. Mär 2017

Hier wurden schon die ersten RAM-Tests gefahren: http://www.legitreviews.com/ddr4-memory...

Der Held vom... 10. Mär 2017

Oder diplomatischer: Er hat es offenbar anders genutzt als du - oder als ich, was das...

plutoniumsulfat 07. Mär 2017

Einer groben Einteilung genügt das.



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