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Ähnlich effizient wie Intel

Zwei der größten Kritikpunkte an den Bulldozer-Prozessoren sind die hohe Leistungsaufnahme und die schlechte Energieeffizienz der veralteten AM3+-Plattform. Mit dem Sockel AM4 ändert sich das aus mehreren Gründen: AMD lässt die Ryzen bei Globalfoundries im modernen 14LPP-Verfahren (14 nm FinFET Low Power Plus) fertigen, das von Samsung lizenziert wurde. Die Bulldozer entstanden noch mit planarer 32-nm-Technik, wohingegen 14LPP einigermaßen mit Intels 14FF+ vergleichbar ist.

  • Ryzen 7 1800X (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unsere Testplattform mit MSIs X370 Xpower Gaming Titanium und Noctua NH-U14S (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ryzen unterstützt DDR4-2667 im Dualchannel. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein M.2-Slot mit 4x PCIe Gen3 ist beim Sockel AM4 quasi Standard. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch USB 3.1 Gen2, hier mit Type C, gehört bei vielen Boards dazu. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das X steht für einen höheren XFR-Takt. (Bild: AMD)
  • Modellbezeichnung aufgeschlüsselt (Bild: AMD)
  • Überblick zu den Chipsätzen (Bild: AMD)
  • DDR4-2667 gibt's offiziell nur mit Single-Rank-Speicher. (Bild: AMD)
  • Drei neue CPU-Kühler für die Ryzen-Serie (Bild: AMD)
  • Ryzen besteht aus zwei CCX. (Bild: AMD)
  • Die-Shot von Zeppelin (Bild: AMD)
  • Blockdiagramm eines Zen-Kerns (Bild: AMD)
  • Die-Shot eines Zen-Kerns (Bild: AMD)
  • Überblick zu technischen Details (Bild: AMD)
  • Der L3-Cache läuft endlich mit Kerntakt. (Bild: AMD)
  • XFR ist ein erweiterter Singlecore-Boost. (Bild: AMD)
  • Dank SMT kann Ryzen zwei Threads pro Kern abarbeiten. (Bild: AMD)
  • AMD packt dichter als Intel. (Bild: AMD)
  • Viele Sensoren helfen, Takt und Leistungsaufnahme zu steuern. (Bild: AMD)
  • 2x 8 oder 4x 2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/26667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x 8 oder 4x 2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/26667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
  • 2x 8 oder 4x 2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/26667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
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  • Seasonic Platinum Fanless 520W, 2x 8 oder 4x 2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/26667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
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Seasonic Platinum Fanless 520W, 2x 8 oder 4x 2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/26667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
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Im Leerlauf genehmigt sich unsere AM4-Plattform inklusive Grafikkarte rund 37 Watt, wenn wir MSIs X370 Xpower Gaming Titanium verwenden. Das ist deutlich mehr als beim System mit Intels Sockel 1151 in Form eines MSI Z270 SLI Plus, das auf 27 Watt kommt. Verglichen mit dem älteren Sockel AM3+ (57 Watt mit einem FX) und Intels Sockel 2011-3 (55 Watt mit jedem der i7) benötigt die AM4-Plattform dennoch weniger Energie. Wir haben testweise auch die beiden Asus-AM4-Platinen vermessen, die Leistungsaufnahme steigt so auf 43 (Prime B350M-A) und 45 Watt (Crosshair VI Hero).

Bei Teillast, genauer Cinebench R15 auf einem Kern, zeigt sich das aktuelle AMD-System ebenfalls von einer positiven Seite: Es ist bei gleicher Leistung sparsamer als die 2011-3-Plattform, wenngleich es doch ein paar Watt mehr benötigt als der Rechner mit den Kaby-Lake-Chips. Generell hat AMD beim Ryzen 1800X aber offenbar die obere Grenze dessen eingestellt, was noch sinnvoll ist: Bei 3,6 GHz hat der Chip seinen Sweetspot schon etwas überschritten. Besonders effizient dürften die Chips bei unter 3,3 GHz sein.

  • Ryzen 7 1800X (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unsere Testplattform mit MSIs X370 Xpower Gaming Titanium und Noctua NH-U14S (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ryzen unterstützt DDR4-2667 im Dualchannel. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein M.2-Slot mit 4x PCIe Gen3 ist beim Sockel AM4 quasi Standard. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch USB 3.1 Gen2, hier mit Type C, gehört bei vielen Boards dazu. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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  • 2x 8 oder 4x 2 GByte DDR3-1866/DDR4-2400/26667, Geforce GTX 1080 FE; Win10 x64
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Viele Sensoren helfen, Takt und Leistungsaufnahme zu steuern. (Bild: AMD)

Das zeigt sich unter Volllast mit Blender, da der Ryzen 7 1800X dort samt System so viel Energie benötigt wie die deutlich mächtigere 2011-3-Plattform. Mit einem Delta von 114 Watt liegt der AMD-Prozessor zwischen seiner nominellen TDP und der 128-Watt-Grenze, bei der seine Turbo-Frequenz drosselt. Die Thermal Design Power ergibt sich aus mehreren Faktoren, und die reale Leistungsaufnahme ist neben der Temperatur einer davon.

Hinsichtlich der Temperaturen tanzt der 1800X übrigens anders als Kaby Lake nicht aus der Reihe: Dank verlötetem Heatspreader und dem Noctua NH-U14S erreichen wir unter Volllast mit Prime95 und AVX-Nutzung bei 169 Watt nach 30 Minuten niedrige 72 Grad Celsius (wohl Tcase) - bei AMD sind solche Werte aber immer mit Vorsicht zu genießen. Die Drosselgrenze liegt bei 95 Grad Celsius, dann reduzieren die Ryzen sukzessive ihren Takt.

 Neuer Kernel mit Server-SupportVerfügbarkeit und Fazit 
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Demon80 06. Mai 2017

Das pci Express Problem haben aber alle Intel CPU's die es gibt- AMD hat dieses dumme...

Demon80 06. Mai 2017

Nein das lag an den mainboard's wo AMD nichts dagegen machen konnte.

Braineh 11. Mär 2017

Hier wurden schon die ersten RAM-Tests gefahren: http://www.legitreviews.com/ddr4-memory...

Der Held vom... 10. Mär 2017

Oder diplomatischer: Er hat es offenbar anders genutzt als du - oder als ich, was das...

plutoniumsulfat 07. Mär 2017

Einer groben Einteilung genügt das.


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