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Super Linux-Support

Anders als bei einem Großteil neuer Hardware-Komponenten, die vom Linux-Kernel üblicherweise unterstützt werden müssen, ist die Arbeit zur Unterstützung von Ryzen augenscheinlich eher gering ausgefallen. So handelt es sich bei Ryzen letztlich auch "nur" um die altbewährte x86-Architektur, der Chip enthält keine integrierte Grafik und im Vergleich zu ARM-Plattformen auch kein kompliziertes SoC, bei dem viele verschiedene Kernel-Subsysteme miteinander interagieren müssen.

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Zugegeben, ganz so einfach wie hier dargestellt, ist der Sachverhalt natürlich nicht. Dennoch zeigt eine Suche in den Kernel-Logs nach dem Codenamen von Ryzen, Fam17h, erstaunlich wenig Einträge. Hervorzuhebende Änderungen im Kernel sind etwa jene zur Unterstützung des Data Fabric, der in Linux analog zur bisherigen Northbridge behandelt wird. Zwar ist der entsprechende Chip physisch nicht mehr ausgelagert, sondern im SoC integriert. Aus Perspektive der Treiber ändert das aber wenig, da lediglich die PCI-ID sowie der korrekte Zugriff darauf umgesetzt werden mussten. Die Kernel-Entwickler können so ihre bisherige Infrastruktur weiter verwenden.

Guter Support mit aktuellen Linux-Distributionen

Mit den von uns getesteten Linux-Distributionen, wie etwa das aktuelle Ubuntu 16.10 mit Linux-Kernel 4.8 oder auch Fedora 25 mit Version 4.9, sind uns keine größeren Probleme aufgefallen. Sowohl die CPU als auch der dazugehörige Chipsatz und per PCI angebundene Peripheriegeräte auf dem Mainboard werden erkannt und vom Kernel auch korrekt benannt.

Das gilt beispielsweise für den nicht in den SoC integrierten USB-Controller Asmedia 2142. Auch der Realtek-Sound-Chip (ALC 1220) kann auf dem aktuellen Kernel 4.10 mit einer generischen Konfiguration problemlos benutzt werden. Die etwa bei vielen Laptops übliche Bastelei für guten oder überhaupt funktionierenden Ton ist zumindest nicht nötig. Je nach Anforderung an den Sound könnte es hier leichte Probleme geben, da die vollständige Unterstützung für ALC 1220 erst mit Linux 4.11 erscheinen wird. Störend, aber auch leider zu erwarten, ist, dass die Leistungsaufnahme unter Linux etwa 4 bis 5 Watt höher ist als unter Windows. Ebenso können wir bis auf die Umdrehungszahl des CPU-Lüfters keinerlei weitere Information wie etwa die Temperatur über das Werkzeug sensors auslesen.

Wie unter Windows haben wir aber auch unter Linux mit einigen Problemen des Mainboards zu kämpfen. Wie bei vielen anderen Systemen auch, ignoriert die Firmware schlicht den per ACPI OSI auf Linux gesetzten Wert für das Betriebssystem, was bei uns aber zu keinen Einschränkungen geführt hat. Interessant ist auch, dass das Mainboard in einem unserer Tests plötzlich ohne Stromversorgung gewesen und das System entsprechend abrupt beendet worden ist. Aufgrund der verschiedenen Fehler mit dem Mainboard unter Windows vermuten wir hier keinen direkten Zusammenhang mit Linux, sondern eher einen Hardware- beziehungsweise Fimware-Bug.

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 In Spielen etwas zurückNeuer Kernel mit Server-Support 
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Demon80 06. Mai 2017

Das pci Express Problem haben aber alle Intel CPU's die es gibt- AMD hat dieses dumme...

Demon80 06. Mai 2017

Nein das lag an den mainboard's wo AMD nichts dagegen machen konnte.

Braineh 11. Mär 2017

Hier wurden schon die ersten RAM-Tests gefahren: http://www.legitreviews.com/ddr4-memory...

Der Held vom... 10. Mär 2017

Oder diplomatischer: Er hat es offenbar anders genutzt als du - oder als ich, was das...

plutoniumsulfat 07. Mär 2017

Einer groben Einteilung genügt das.


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