Ryzen 5000: Onexplayer bringt schnellere AMD-Version der Windows-Konsole

Der neue Onexplayer verwendet einen Ryzen 7 5800U mit Zen-3-Kernen. Der dürfte schneller sein als das Intel-Modell, ist aber ebenso teuer.

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Der Onexplayer integriert Aktionsbuttons gleich mit.
Der Onexplayer integriert Aktionsbuttons gleich mit. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die Macher des Onexplayer bringen eine neue Version der Windows-Handheld-Konsole heraus. Das System wird im identischen Chassis mit 8,4-Zoll-Touchscreen (12,3 cm) sowie integrierten Buttons und Analogsticks ausgeliefert. Allerdings hat das Unternehmen das Intel-Tiger-Lake-SoC durch AMDs Ryzen 7 5800U ausgetauscht. Der Chip ist im Grunde leistungsstärker und implementiert auch eine eigene Grafikeinheit.

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Die RX Vega 8 (Ryzen 5000) ist etwas leistungsstärker als Intels integrierte Iris Xe. Den größten fps-Vorteil dürfte das System aber durch den generell schnelleren Ryzen 7 5800U mit Zen-3-Kernen erhalten. Spiele können so mit mehr fps oder erhöhten Details wiedergegeben werden.

Im Test des Onexplayer 1S mit Intel-Chip mussten allerdings Grafikdetails heruntergeschraubt werden, damit Games wie Ghost Recon Wildlands flüssig laufen. Das wird hier weiterhin der Fall sein.

Während die Intel-Version des Onexplayer mit 16 GByte RAM und 1-TByte-SSD bestellt werden kann, ist beim AMD-Gerät auch eine Kombination aus 16 GByte RAM und 2-TByte-SSD-bestellbar. Ansonsten bleiben technische Daten gleich. Das System unterstützt weiterhin Wi-Fi 6 und integriert einen 15.300-mAh-Akku. Der reichte im Test für knapp 90 Minuten Gaming, was beim neuen Modell durch die hohe Spielebelastung ähnlich sein dürfte.

  • Das Display des Handhelds ist schön hell und hochauflösend. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit 800 Gramm ist es aber wesentlich schwerer und voluminöser als eine Nintendo Switch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Standfuß ist solide verarbeitet und aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die schnellen Anschlüsse sind an der Oberseite untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Analogsticks und Knöpfe sind hochwertig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Digitalpad könnte etwas straffer sein, die zusätzlichen Tasten helfen beim Spielen unter Windows. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit den rückseitigen Knöpfen können Lautstärke und Taktfrequenz eingestellt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Intel-CPU ist sehr leistungsstark. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das gilt auch für die integrierte Grafikeinheit, wie hier in Forza Horizon 4 zu sehen, ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... wenn das Spiel denn startet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit Auflösungsskalierung auf 50 Prozent erreichen wir in Ghost Recon Wildlands gute Werte. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Turbomodus mit Netzteil oder Akku (rote und grüne Linie) liegt der TDP bei 28 Watt, im Sparmodus (blaue Linie) sind es 20 Watt. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die beigelegte Tastatur ist nicht wirklich nutzbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Mit 800 Gramm ist es aber wesentlich schwerer und voluminöser als eine Nintendo Switch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Übrigens soll es auch die Ryzen-5000-Version in der kleineren 7-Zoll-Variante geben. Dann kostet das System etwas weniger: 1.250 US-Dollar will der Hersteller dafür haben. Die große 8,4-Zoll-Version liegt bei 1.450 US-Dollar, was noch einmal mehr ist als die schon recht teure Intel-Variante für 1.420 US-Dollar.

Der Deutsche Reseller Dragonbox, von dem auch Golem.de ein Testmuster des Onexplayer 1S erhalten hat, verkauft das Gerät für 1.300 Euro. Derzeit ist es dort aber noch nicht auf Lager.

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