Ryzen 5 7500F: AMD bringt günstige Zen-4 Einsteiger-CPU

Weniger als 200 Euro für sechs Zen-4-Kerne: Mit dem Ryzen 5 7500F bringt AMD einen sehr günstigen Prozessor. Er gleicht fast einer teureren CPU.

Artikel veröffentlicht am , Johannes Hiltscher
AMDs Ryzen 5 7500F kommt ohne integrierte Grafik, ist dafür aber deutlich günstiger als das bisherige Einstiegsmodell.
AMDs Ryzen 5 7500F kommt ohne integrierte Grafik, ist dafür aber deutlich günstiger als das bisherige Einstiegsmodell. (Bild: AMD)

Bislang ist der Ryzen 5 7600 mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 230 US-Dollar die günstigste Zen-4-CPU. Bereits Anfang Juli gab es Hinweise, dass AMD einen günstigeren Prozessor namens Ryzen 5 7500F anbieten werde – allerdings nur in China, wie es zunächst hieß. Mittlerweile gibt es jedoch eine Produktseite, die globale Verfügbarkeit verspricht, und das zu einem attraktiven Preis: AMD empfiehlt einen Verkauf für 179 US-Dollar.

Dafür gibt es einen Prozessor, der fast mit dem teureren Ryzen 5 7600 identisch ist: Basis- und Boost-Takt liegen mit 3,7 GHz und 5,0 GHz jeweils 100 MHz niedriger, die TDP (Thermal Design Power) gibt AMD mit 65 Watt an. Auch die sechs Prozessorkerne mit SMT (Simultaneous Multithreading) für zwölf Threads sind gleich, die zwei Speicherkanäle arbeiten laut AMD mit DDR5-5.200-Speicher.

Mit neuer Firmware von AMD könnte auch deutlich mehr möglich sein. Das IO-Die ist augenscheinlich dasselbe wie bei den Geschwistern, entsprechend gibt es 28 PCIe-5.0-Lanes, vier davon binden den Chipsatz an.

Den Angaben zufolge kann der Ryzen 5 7500F auch übertaktet werden, einen Abstrich macht AMD allerdings für den 50 US-Dollar geringeren Verkaufspreis: Der Prozessor kommt, im Gegensatz zu den anderen Zen-4-CPUs, ohne integrierte Grafikeinheit. Wie bei Intel soll dies wohl das angehängte F, bislang bei AMDs Desktopprozessoren unbekannt, verdeutlichen.

Ideal für günstige Gaming-Systeme

Die fehlende Grafikeinheit macht den Prozessor für Bürosysteme eher uninteressant, ergibt für günstige Gaming-PCs allerdings Sinn: Hier würde ohnehin noch eine dedizierte Grafikkarte verbaut. Mit der integrierten Grafikeinheit machen aktuelle Spiele wenig Spaß.

KerneTaktL3-CacheSpeicherTDPPPTLaunch-Preis
Ryzen 9 7950X3D16C/32T4,2 GHz bis 5,7 GHz128 MByteDDR5-5200120 Watt160 Watt700 USD
Ryzen 9 7950X16C/32T4,5 GHz bis 5,7 GHz64 MByteDDR5-5200170 Watt230 Watt700 USD (850 Euro)
Ryzen 9 7900X3D12C/24T4,4 GHz bis 5,6 GHz128 MByteDDR5-5200120 Watt160 Watt600 USD
Ryzen 9 7900X12C/24T4,7 GHz bis 5,6 GHz64 MByteDDR5-5200170 Watt230 Watt550 USD (670 Euro)
Ryzen 9 790012C/24T3,6 GHz bis 5,4 GHz64 MByteDDR5-520065 Watt88 Watt430 USD
Ryzen 7 7800X3D8C/16T? GHz bis 5,0 GHz96 MByteDDR5-5200120 Watt160 Watt450 USD
Ryzen 7 7700X8C/16T4,5 GHz bis 5,4 GHz32 MByteDDR5-5200105 Watt142 Watt400 USD (480 Euro)
Ryzen 7 77008C/16T3,6 GHz bis 5,3 GHz32 MByteDDR5-520065 Watt88 Watt330 USD
Ryzen 5 7600X6C/12T4,7 GHz bis 5,3 GHz32 MByteDDR5-5200105 Watt142 Watt300 USD (360 Euro)
Ryzen 5 76006C/12T3,8 GHz bis 5,1 GHz32 MByteDDR5-520065 Watt88 Watt230 USD
Ryzen 5 7500F (ohne iGPU)6C/12T3,7 GHz bis 5,0 GHz32 MByteDDR5-520065 Watt88 Watt179 USD
Spezifikationen von AMDs Ryzen 7000 (Raphael)

Wann der Ryzen 5 7500F in Deutschland erhältlich sein wird, ist bislang noch unklar. Aktuell listet ihn noch kein Händler.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Grim Fandango
Toller Trip durch das Reich der Toten

Morbide und lustig: Grim Fandango war kein Erfolg und gilt trotzdem als Klassiker. Golem.de hat es erneut durchgespielt - und war wieder begeistert.
Von Andreas Altenheimer

25 Jahre Grim Fandango: Toller Trip durch das Reich der Toten
Artikel
  1. Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
    Star Wars
    Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

    Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

  2. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /