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Fast alles drin für Videos

In bisherigen Prozessoren mit integrierter Grafik und in GPUs wie dem Vega 10 für die Radeon RX Vega 64 stecken eine Version des UVD (Unified Video Decoder) und eine des VCE (Video Codec Engine). Bei Raven Ridge ersetzt AMD diese durch den neuen VCN (Video Core Next) mit zusätzlichen oder, sagen wir besser, anderen Eigenschaften. Neben der reinen Hardware-Unterstützung kommt allerdings noch die Treiberkomponente als Detail hinzu.

  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Seasonic 600W Titanium Fanless, Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Seasonic 600W Titanium Fanless, Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Ryzen 5 2400G (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ryzen 3 2300G (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die-Shot von Raven Ridge (Bild: AMD)
  • Auch die Ryzen with Vega passen in den Sockel AM4. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Veg 11 ist teils fast so schnell wie eine Geforce GT 1030. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 4K mit HDR und VP9 wird von Raven Ridge in Hardware beschleunigt. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Decode-/Encode-Fähigkeiten von Raven Ridge (Bild: AMD)
  • Die L2-/L3-Latenz ist bei Raven Ridge geringer ... (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... als bei Summit Ridge, da ein überarbeiteter Zen-Core verwendet wird. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Precision Boost 2 verbessert die Multithreading-Leistung. (Bild: AMD)
  • Unser Testsystem für Raven Ridge (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Benchmark-Szene von CoD WW2 (Rechteinhaber: Activision/Screenshot: Golem.de)
  • Benchmark-Szene von CSGO (Rechteinhaber: Valve/Screenshot: Golem.de)
  • Benchmark-Szene von Diablo 3 (Rechteinhaber: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
  • Benchmark-Szene von Lego Jurassic World (Rechteinhaber: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Benchmark-Szene von Rocket League (Rechteinhaber: Psyonix/Screenshot: Golem.de)
  • Benchmark-Szene von Adobe Lightroom (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Benchmark-Szene von Adobe Premiere (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die OpenCL-Beschleunigung durch die Vega 11 ist gering. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Schneller RAM hilft bei Raven Ridge nur bedingt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
4K mit HDR und VP9 wird von Raven Ridge in Hardware beschleunigt. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
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Raven Ridge decodiert wichtige Codes wie H.264 mit 8 Bit Farbtiefe und H.265 (HEVC) mit 10 Bit Farbtiefe für High Dynamic Range bis hinauf zu 4K mit 60 fps, hier unterscheidet sich der VCN nicht vom bisherigen UVD. Bei Googles VP9 gibt es aber Neuerungen: Der UVD in Vega 10 kann VP9 mit 10 Bit in 4K samt HDR nur im Hybrid-Mode auf 60 fps beschleunigen, die Shader-Kerne müssen also auch rechnen. Der VCN kann das laut AMD vollständig in Hardware.

Unter Windows 10 mit dem Windows Media Player läuft 'The World in HDR in 4K' mit VP9 bei 10 Bit und 60 fps absolut flüssig auf Raven Ridge. Die Decoding-Last liegt bei rund 85 Prozent und die 3D-Last bei unter 20 Prozent. Das Delta zwischen Leerlauf und lokaler Wiedergabe bei der System-Leistungsaufnahme liegt bei 11 Watt, eine Radeon RX Vega 64 mit Vega 10 einzeln vermessen braucht 16 Watt. Beim Raven-Ridge-Vorgänger Bristol Ridge, dem A12-9800, liegt das Delta bei satten 27 Watt, da der Chip keine VP9-Hardware-Beschleunigung hat und die CPU-Kerne ran müssen.

Play Ready 3.0 fehlt

Auch wenn AMDs neue SoCs die notwendige Technik für 4K mit HDR via H.265 mit 10 Bit Farbtiefe aufweisen: Das alleine reicht leider nicht. Während Intels Grafikeinheiten und mittlerweile die allermeisten aktuellen Geforce-Karten bei Netflix ebenfalls 4K mit HDR (High Dynamic Range) darstellen können, bleibt bei Raven Ridge die Auflösung bei 1080p und wir bekommen nur SDR (Standard Dynamic Range) zu sehen. Der Radeon Software, also dem Grafiktreiber, fehlt die Unterstützung für Play Ready 3.0, Microsofts DRM. Die möchte AMD jedoch früh im zweiten Quartal 2018 liefern, das wäre dann wohl im April.

  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Seasonic 600W Titanium Fanless, Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Seasonic 600W Titanium Fanless, Asus Prime B250/B350 Plus, 2x 8 GByte DDR4, Win10 x64 v1709, Geforce 390.65, Intel 15.60.2, Radeon Software Driver v17.40 (Bild: Golem.de)
  • Ryzen 5 2400G (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ryzen 3 2300G (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die-Shot von Raven Ridge (Bild: AMD)
  • Auch die Ryzen with Vega passen in den Sockel AM4. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Veg 11 ist teils fast so schnell wie eine Geforce GT 1030. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • 4K mit HDR und VP9 wird von Raven Ridge in Hardware beschleunigt. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Decode-/Encode-Fähigkeiten von Raven Ridge (Bild: AMD)
  • Die L2-/L3-Latenz ist bei Raven Ridge geringer ... (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • ... als bei Summit Ridge, da ein überarbeiteter Zen-Core verwendet wird. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Der Precision Boost 2 verbessert die Multithreading-Leistung. (Bild: AMD)
  • Unser Testsystem für Raven Ridge (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Benchmark-Szene von CoD WW2 (Rechteinhaber: Activision/Screenshot: Golem.de)
  • Benchmark-Szene von CSGO (Rechteinhaber: Valve/Screenshot: Golem.de)
  • Benchmark-Szene von Diablo 3 (Rechteinhaber: Blizzard/Screenshot: Golem.de)
  • Benchmark-Szene von Lego Jurassic World (Rechteinhaber: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Benchmark-Szene von Rocket League (Rechteinhaber: Psyonix/Screenshot: Golem.de)
  • Benchmark-Szene von Adobe Lightroom (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Benchmark-Szene von Adobe Premiere (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die OpenCL-Beschleunigung durch die Vega 11 ist gering. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Schneller RAM hilft bei Raven Ridge nur bedingt. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Decode-/Encode-Fähigkeiten von Raven Ridge (Bild: AMD)

Bezüglich Encoding gibt es beim Video Core Next zumindest in Raven Ridge ein paar Einschränkungen: Laut AMD kann der VCN den H.264- und den H.265-Codec jeweils nur mit 8 Bit Farbtiefe encodieren (1080p mit 205 fps und 4K mit 51 fps), wohingegen VP9 anders als bei der Video Codec Engine des Vega-10-Grafikchips überhaupt nicht hardwarebeschleunigt encodiert werden kann. Für eine Radeon RX Vega 64 oder das Workstation-Pendant Radeon Pro WX 9100 ist eine solche VP9-Unterstützung allerdings auch relevanter.

Zurück zum Decoding und Video-Streaming: Sobald Play Ready 3.0 im Radeon-Treiber ist, hat Ryzen mit Vega einen Vorteil verglichen mit Nvidias Geforce GT 1030, der günstigsten Pascal-Karte - genau die kann nämlich kein 4K-Netflix mit HDR. Und hinsichtlich der Performance kann AMDs Vega 11 ihr zudem Paroli bieten, auch weil endlich schneller Speicher unterstützt wird.

 Ein Zen+ mit kleinem PlusDie Vega-iGPUs sind flott 
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Bratfisch 01. Mär 2018

Das HDMI2.0 vom Ryzen wird auf dem Board wohl einfach durchgereicht. Auch wenn das...

DY 20. Feb 2018

https://www.pcgamesn.com/amd-raven-ridge-overclocking Turns out that it is a resurrection...

TigerPixel.DE 18. Feb 2018

Genau meine Ansage!

lgo 16. Feb 2018

Golem ist _wesentlich_ kleiner als Heise... und trotzdem sicherlich bei den Herstellern...


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