Ryzen 4000 (Vermeer): "Zen 3 erscheint wie geplant 2020"

AMD hat anderslautenden Berichten vehement widersprochen.

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CPUs Zen 3 sollen noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.
CPUs Zen 3 sollen noch in diesem Jahr veröffentlicht werden. (Bild: AMD)

Es gibt keine Verschiebungen für Prozessoren mit der Zen-3-Architektur. Das sagte Robert Hallock, Senior Technical Marketing Manager bei AMD, während eines NDA-Pressegesprächs, bei dem auch Golem.de anwesend war. Die Information bezüglich Zen 3 war Hallock jedoch wichtig, weshalb diese zur sofortigen Veröffentlichung freigegeben wurde.

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So hatte zuletzt etwa die taiwanische Branchenzeitung Digitimes berichtet, dass CPUs mit Zen 3 vom vierten Quartal 2020 ins erste Quartal 2021 verschoben worden wären. Dem widersprach AMD nun und betonte, dass die Prozessoren noch in diesem Jahr verfügbar sein sollen. Diese dürften als Ryzen 4000 in den Handel kommen, der Codename intern lautet Vermeer - benannt nach dem holländischen Maler des Barock. Die aktuellen Ryzen 3000 wiederum heißen Matisse, angelehnt an den in der Klassischen Moderne tätigen französischen Künstler.

Auch gab es Meldungen, wonach AMD für die Vermeer-CPUs schon auf das N5P-Verfahren von TSMC setzen wird, was sich als nicht korrekt erwiesen hat. Die aktuelle Investor-Präsentation (PDF) bestätigt einen 7-nm-Prozess für Zen 3, wobei offen ist, ob es sich um N7[P] mit Immersionlithographie (DUV) oder um N7+ mit extrem ultravioletter Belichtung (EUV) handelt. Klar ist nur, dass auch die Ryzen 4000 weiterhin kompatibel zum Sockel AM4 sind und daher DDR4-Arbeitsspeicher nutzen. Chipsätze wie der X570 und der B550 unterstützen die Vermeer-CPUs garantiert, für X470/B450 soll es Beta-Firmware geben.

Neben den Ryzen 4000 für Desktop-PCs plant AMD noch die intern Milan getauften Server-CPUs, nach bisherigem Schema könnten diese als Eypc 7003 vermarktet werden. Mittelfristig sind zudem APUs, also SoC mit integrierter Grafik, geplant, diese heißen Cezanne. Für Zen 3 plant AMD diverse Änderungen der Architektur, bekannt ist beispielsweise, dass ein CCX (Core Complex) aus acht statt vier Kernen bestehen wird, was die Latenzen verbessert.

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