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Auch unter Linux flotter

Wie bei den vorhergehenden Ryzen-Generationen auch, fallen die Änderungen zur Unterstützung einer neuen x86-CPU unter Linux sehr gering aus und betreffen hauptsächlich die Peripherie. Für die zweite Ryzen-Generation ist der Changelog im Linux-Kernel sogar extrem minimalistisch: Es findet sich - zumindest bisher - keinerlei spezifische Erwähnung zu den Ryzen 3000. Mit einer aktuellen Linux-Distribution sollten die Prozessoren also problemlos laufen.

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Erwähnenswert ist hier lediglich, dass AMD mit einigen Patches für den Linux-Kernel die Unterstützung für die Hardware-Cache-Events angepasst hat. Damit lassen sich detaillierte Performance-Analysen durchführen. Davon profitieren lediglich einige wenige Entwickler in ihrer täglichen Arbeit, Endnutzer betrifft dies kaum und die Patches umfassen auch sämtliche Generationen der Zen-Architektur, nicht nur Zen 2.

Für unsere Tests der Ryzen 3000 unter Linux verwenden wir das aktuelle Ubuntu 18.04 alias Bionic Beaver mit Langzeitsupport. Als Kernel kommt dabei Linux 5.0 aus dem Hardware-Enablement-Stack (HWE) zum Einsatz, dieser wird so auch in Ubuntu 19.04 verwendet. Läuft das System erst einmal, konnten wir damit zumindest auf Seiten der CPU selbst keine Probleme feststellen. Die Ryzen 3000 versehen schlicht wie vorgesehen ihren Dienst.

Blender v2.80 BetaQt Compilingx265 Encoding
Ryzen 9 3900X110 sec227 sec187 sec
Ryzen 7 3700X163 sec296 sec243 sec
Ryzen 7 2700X192 sec404 sec339 sec
Ryzen 7 1800X216 sec439 sec384 sec
Core i9-9900K174 sec324 sec277 sec
Linux-Performance der Ryzen 3000

Zuvor hatten wir aber einige Probleme mit den uns zur Verfügung stehenden Mainboards, mit teils obskuren Fehlern: So stürzte bei uns etwa der Linux-Kernel noch während des Starts immer wieder ab, was wir letztlich durch ein Umstecken der Grafikkarte in einen anderen PCIe-Slot beheben konnten. Ebenso ist die Firmware einiger Mainboards in unseren Test nicht immer stabil gewesen, so dass es zu sporadischen Abstürzen kam.

Mit dem ROG Crosshair VIII Hero (X570) von Asus haben wir mit der aktuellen Firmware-Version jedoch keine spürbaren Probleme, auch die darauf zur Verfügung stehende Anschlüsse für Peripherie-Geräte funktionieren wie gewünscht. Wie schon in der vorhergehenden Zen-Generation fehlt jedoch noch die Treiber-Unterstützung im Linux-Kernel für die Temperatur-Sensoren der CPU. Das ist aber eher weniger wichtig, da die damit verbundene Lüftersteuerung oder auch die Leistung der CPU sowieso über die Firmware geregelt werden.

Wie unter Windows schneidet der 8-kernige Ryzen 3700X in unseren Benchmarks auch unter Linux besser ab als die 8-Kern-Konkurrenz von Intel, namentlich der Core i9-9900K. Darüber hinaus zeigt sich auch unter Linux die massive Weiterentwicklung der Zen-Architektur von AMD, interessant ist hier vor allem der direkte Vergleich des Ryzen 2700X und des Ryzen 3700X: Ersterer taktet bei Volllast konstant mit 4,1 GHz, während Letzterer mit 4,2 GHz auf allen Kernen nur wenig schneller arbeitet. Der Leistungszuwachs lässt sich damit nicht erklären, sondern nur durch Verbesserungen an der Microarchitektur, dem größeren Cache, dem flotterem Speicher und Ähnlichem.

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 Intels 8-Kerner überholtEffizient mit OC-Potenzial 
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David64Bit 09. Jul 2019

Ja - und andererseits bläst die CPU dann die Grafikpipeline sowas von zu, dass nix mehr...

bla 09. Jul 2019

Also mein letztes Board war ein H87 Board von ASROCK und hat mich ~70 Euro gekostet.

Sharra 09. Jul 2019

Quark mit Käse. Was ist mit Raven Ridge? Was ist mit Picasso? Nur weil Intel seine CPUs...

Unix_Linux 09. Jul 2019

es ist vollbracht. ich schreibe gerade von meinem neuen AMD (ryzen 7 3700X) system. also...

Ach 09. Jul 2019

Die 1660Ti ist kleiner, sparsamer und schneller als die RX590 : => gpucheck.com...


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