Update für Win10-Scheduler

AMD und Microsoft haben im Nachgang zwei wichtige Details für Windows 10 v1903 benannt, von denen Nutzer von Ryzen- und Threadripper-CPUs profitieren: Das Mai-Update für das Betriebssystem hat Optimierungen erhalten, wodurch Software wie Anwendungen und Spiele von Windows 10 besser auf die Kerne verteilt werden und diese, zumindest bei kommenden Prozessoren, auch flotter zwischen Taktstufen wechseln.

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Für alle Ryzen und Threadripper egal welcher Generation verfügbar ist der verbesserte Scheduler; dazu kurz ein bisschen Hintergrund: AMD verwendet ein CCX-Design, wobei immer vier Kerne einen solchen Core Cluster bilden. Bei einem Ryzen mit sechs oder acht Kernen sind zwei CCX aktiv, die latenzbehaftet miteinander kommunizieren müssen. Der überarbeitete Scheduler packt daher erst so viele Threads wie möglich in einen CCX und dann erst in den nächsten.

Werden gar zwei Chiplets mit zusammen vier CCX verwendet wie bei den Ryzen 9 3950X/3900X mit 16C und 12C, ist das besonders wichtig. AMD hat einen Leistungszuwachs von 15 Prozent in Rocket League mit einem achtkernigen Ryzen 7 3800X basierend auf einem CPU-Chiplet gemessen. Unsere Tests zeigen, dass der Scheduler exakt so arbeitet wir gewünscht: Der Ryzen 9 3900X mit zwei Dies ist in Spielen nicht langsamer als der Ryzen 7 3700X mit einem, sondern dank mehr Cache und Takt teils sogar minimal flotter.

  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
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  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
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  • Der Ryzen 9 3900X ist vorerst AMDs Mainstream-Topmodell. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Alle Matisse unterstützen DDR4-3200. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Matisse ist bereits die vierte CPU-Generation für den Sockel AM4. (Bild: AMD)
  • Matisse besteht intern aus mindestens zwei Chips, als 12- oder 16-Kerner aus drei. (Bild: AMD)
  • Ein I/O-Die versorgt bis zu zwei Compute-Dies mit Daten. (Bild: AMD)
  • Damit die unterschiedlichen Chips auf einen Träger passen, braucht es ein aufwendiges Packaging. (Bild: AMD)
  • Das 12-schichtige Substrat war eine Herausforderung, da drei Dies samt PCIe Gen4 nach außen geführt wird. (Bild: AMD)
  • Blockdiagramm eines Systems mit Ryzen 3000 und X570 (Bild: AMD)
  • Vergleich der Schnittstellen einer Matisse-CPU sowie des X570 und Intels Z390 (Bild: AMD)
  • Bei den Ryzen 3000 ist Fabric-Takt von der DDR4-Frequenz entkopppelt. (Bild: AMD)
  • Überblick eines Zen-2-Kerns (Bild: AMD)
  • Decode-Stufe eines Zen-2-Kerns (Bild: AMD)
  • Gleitkomma-Einheit eines Zen-2-Kerns (Bild: AMD)
  • Integer-Einheit eines Zen-2-Kerns (Bild: AMD)
  • Load/Store-Block eines Zen-2-Kerns (Bild: AMD)
  • Zen 2 unterstützt neue Instruktionen. (Bild: AMD)
  • Die Leistung pro Takt soll 15 Prozent höher liegen. (Bild: AMD)
  • Neben der IPC beschleunigt 7 nm die Frequenz für mehr Geschwindigkeit. (Bild: AMD)
  • Die Matisse-CPUs sind weniger anfällig gegen Seitenkanal-Angriffe als Intels Prozessoren. (Bild: AMD)
  • Die Corsair MP600 ist eine der ersten PCIe-Gen4-SSDs. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wie alle anderen Modelle auch basiert sie auf dem E16-Controller von Phison. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die sequenzielle Lese- und Schreibrate ist extrem hoch, die restlichen Werte kaum besser als bei einer PCIe-Gen3-SSD. (Bild: Golem.de)
  • Der Atto-Benchmark bestätigt die Leistungswerte der Corsair MP600. (Bild: Golem.de)
  • Windows 10 v1903 hat einen verbesserten Scheduler und und unterstützt ein schnelleres Hochtakten. (Bild: AMD)
  • Das steigert die Leistung in einigen Spielen und bei Burst-Workloads wie dem Starten von Apps. (Bild: AMD)
  • Ryzen 9 3900X übertaktet auf 4,35 GHz. (Bild: Golem.de)
  • Precision Boost Overdrive erhöht den Takt automatisch um 200 MHz. (Bild: Golem.de)
Windows 10 v1903 hat einen verbesserten Scheduler und und unterstützt ein schnelleres Hochtakten. (Bild: AMD)

Exklusiv für die Ryzen 3000 alias Matisse ist zudem die CPPC2-Funktion (Collaborative Power Performance Control 2): So nennt AMD das, was bei Intel als Speed Shift bezeichnet wird. Sofern der Prozessor und die Mainboard-Firmware es unterstützen, übernimmt die CPU selbst die Kontrolle über ihre P-States, statt das Betriebssystem dies steuern zu lassen. Durch kann ein Matisse eigenständig in 25-MHz-Schritten hochtakten, was für Workloads interessant ist, bei denen die Frequenz nur ganz kurz, aber dafür sehr schnell anliegen muss.

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Statt in 30 ms springt der Takt laut AMD schon in unter 2 ms hoch. Der Hersteller hat die Auswirkungen mit den App-Start-Up- und Web-Browser-Subtests des PCMark10 getestet, der Leistungszuwachs betrug immerhin 6 Prozent. Intel nutzt für Speed Shift gerne WebXPRT, eine Sammlung von sechs HTML5- und Javascript-basierten Workloads, welche auf schnelle Taktänderungen besonders gut reagieren.

Für das Scheduler-Update ist nur die entsprechende Windows-Version notwendig, CPPC2 hingegen erfordert neben CPU und Firmware auch noch einen passenden Chipsatztreiber (v1.07.07.0725). Alle unsere Messungen entstanden auf Basis dieser Voraussetzungen.

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 Firmware und PCIe Gen4Intels 8-Kerner überholt 
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David64Bit 09. Jul 2019

Ja - und andererseits bläst die CPU dann die Grafikpipeline sowas von zu, dass nix mehr...

bla 09. Jul 2019

Also mein letztes Board war ein H87 Board von ASROCK und hat mich ~70 Euro gekostet.

Sharra 09. Jul 2019

Quark mit Käse. Was ist mit Raven Ridge? Was ist mit Picasso? Nur weil Intel seine CPUs...

Unix_Linux 09. Jul 2019

es ist vollbracht. ich schreibe gerade von meinem neuen AMD (ryzen 7 3700X) system. also...

Ach 09. Jul 2019

Die 1660Ti ist kleiner, sparsamer und schneller als die RX590 : => gpucheck.com...



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