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Firmware und PCIe Gen4

Um einen Ryzen 3000 zu betreiben, ist eine Hautplatine erforderlich, die per Firmware wenigsten die sogenannte Agesa 0072 implementiert hat. Das steht für AMD Generic Encapsulated Software Architecture, diese enthält den notwendigen Microcode für die Matisse-Prozessoren. Fehlt die Agesa, verweigert das Mainboard mit entsprechender CPU den Start. Flashen ohne einen älteren Chip klappt bei Sockel AM4 in der Regel nicht, gerade günstigere Platinen haben keine solche Funktion.

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Wir haben für unsere regulären Tests auf ein Crosshair VIII Hero (X570) von Asus und ein MEG X570 Godlike von MSI gesetzt. Für beide Boards stellte AMD uns Firmware mit Agesa 1002 für die Ryzen 3000 und somit für volle Kompatibilität zur Verfügung. Im Kurztest funktionierte der Ryzen 7 3700X auch mit einem Asus Prime B350 Plus, mit einem MSI X470 Gaming M7 AC und mit einem Gigabyte GA-AB350N-Gaming WiFi. Für alle diese Platinen waren auch schon vor dem 7. Juli 2019 passende UEFI-Versionen öffentlich verfügbar, im Betrieb gab es keine negativen Auffälligkeiten - selbst Precision Boost Overdrive war vorhanden, dazu später mehr.

In den nächsten Tagen soll seitens AMD die Agesa 1003 kommen, die dann von den Partnern für ihre UEFIs umgesetzt wird. Offenbar erhalten auch Modelle wie das Asus Prime B350 Plus für unter 80 Euro ein Update zugunsten einer besseren Kompatibilität zu den Ryzen 3000. Was genau die neue Version ändert, konnten wir bisher nicht in Erfahrung bringen, mehrere Partner sprachen jedoch von Optimierungen bei Features und Performance wie RAM-Overclocking. AMD gab zur Agesa 1003 auf Nachfrage ähnliche Aussagen zu Protokoll ohne konkret zu werden.

  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • RTX 2080 Ti, 16GB DDR4, Seasonic TX-1000, Win10 v1903, GF430.86 (Bild: Golem.de)
  • Der Ryzen 9 3900X ist vorerst AMDs Mainstream-Topmodell. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Alle Matisse unterstützen DDR4-3200. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Matisse ist bereits die vierte CPU-Generation für den Sockel AM4. (Bild: AMD)
  • Matisse besteht intern aus mindestens zwei Chips, als 12- oder 16-Kerner aus drei. (Bild: AMD)
  • Ein I/O-Die versorgt bis zu zwei Compute-Dies mit Daten. (Bild: AMD)
  • Damit die unterschiedlichen Chips auf einen Träger passen, braucht es ein aufwendiges Packaging. (Bild: AMD)
  • Das 12-schichtige Substrat war eine Herausforderung, da drei Dies samt PCIe Gen4 nach außen geführt wird. (Bild: AMD)
  • Blockdiagramm eines Systems mit Ryzen 3000 und X570 (Bild: AMD)
  • Vergleich der Schnittstellen einer Matisse-CPU sowie des X570 und Intels Z390 (Bild: AMD)
  • Bei den Ryzen 3000 ist Fabric-Takt von der DDR4-Frequenz entkopppelt. (Bild: AMD)
  • Überblick eines Zen-2-Kerns (Bild: AMD)
  • Decode-Stufe eines Zen-2-Kerns (Bild: AMD)
  • Gleitkomma-Einheit eines Zen-2-Kerns (Bild: AMD)
  • Integer-Einheit eines Zen-2-Kerns (Bild: AMD)
  • Load/Store-Block eines Zen-2-Kerns (Bild: AMD)
  • Zen 2 unterstützt neue Instruktionen. (Bild: AMD)
  • Die Leistung pro Takt soll 15 Prozent höher liegen. (Bild: AMD)
  • Neben der IPC beschleunigt 7 nm die Frequenz für mehr Geschwindigkeit. (Bild: AMD)
  • Die Matisse-CPUs sind weniger anfällig gegen Seitenkanal-Angriffe als Intels Prozessoren. (Bild: AMD)
  • Die Corsair MP600 ist eine der ersten PCIe-Gen4-SSDs. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Wie alle anderen Modelle auch basiert sie auf dem E16-Controller von Phison. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Die sequenzielle Lese- und Schreibrate ist extrem hoch, die restlichen Werte kaum besser als bei einer PCIe-Gen3-SSD. (Bild: Golem.de)
  • Der Atto-Benchmark bestätigt die Leistungswerte der Corsair MP600. (Bild: Golem.de)
  • Windows 10 v1903 hat einen verbesserten Scheduler und und unterstützt ein schnelleres Hochtakten. (Bild: AMD)
  • Das steigert die Leistung in einigen Spielen und bei Burst-Workloads wie dem Starten von Apps. (Bild: AMD)
  • Ryzen 9 3900X übertaktet auf 4,35 GHz. (Bild: Golem.de)
  • Precision Boost Overdrive erhöht den Takt automatisch um 200 MHz. (Bild: Golem.de)
Die Corsair MP600 ist eine der ersten PCIe-Gen4-SSDs. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Mit einem Ryzen 3000 auf einer X570-Platine wird PCIe Gen4 unterstützt, die theoretische Datentranfer-Rate für entsprechende Grafikkarten oder passende SSDs verdoppelt sich also. Die Radeon RX 5700 (XT) beherrschen PCIe Gen4, zudem lag uns für den Test eine 2-TByte-Version der MP600 von Corsair vor. Die SSD schafft dank Phison-E16-Controller satte 5 GByte/s als sequenzielle Leserate und 4,5 GByte/s schreibend, bei wahlfreien Zugriffen mit kleinen Dateien ist sie aber kaum schneller als eine 970 Evo Plus von Samsung. Im Storage-Test des PCMark8 erreicht sie 780 MByte/s anstelle von 600 MByte/s.

Zumindest in Spielen ist die PCIe-Bandbreite bei Nutzung einer Karte nicht relevant, messen lässt sich der Durchsatz aber unter anderem mit dem PCI Express Feature Test des 3DMark: Dieser synthetische Test belastet den Bus mit einer steigenden Menge an Streaming-Daten pro Frame und zeigt, dass PCIe Gen4 die doppelte Bandbreite wie PCIe Gen3 liefert. AMD zufolge profitiert die Videoschnitt-Software Davinci Resolve von der höheren Transferrate, wenn ein 8K-Video in der Timeline abgespielt wird. Wir konnten dieses Szenario aus Zeitknappheit aber bisher nicht nachstellen.

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David64Bit 09. Jul 2019

Ja - und andererseits bläst die CPU dann die Grafikpipeline sowas von zu, dass nix mehr...

bla 09. Jul 2019

Also mein letztes Board war ein H87 Board von ASROCK und hat mich ~70 Euro gekostet.

Sharra 09. Jul 2019

Quark mit Käse. Was ist mit Raven Ridge? Was ist mit Picasso? Nur weil Intel seine CPUs...

Unix_Linux 09. Jul 2019

es ist vollbracht. ich schreibe gerade von meinem neuen AMD (ryzen 7 3700X) system. also...

Ach 09. Jul 2019

Die 1660Ti ist kleiner, sparsamer und schneller als die RX590 : => gpucheck.com...


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