Ryzen 3000: Agesa 1003abb behebt RDRAND- und PCIe-Gen4-Bug
AMD hat die Agesa 1003abb(öffnet im neuen Fenster) an Mainboard-Partner verteilt und auch einen neuen Chipsatztreiber veröffentlicht. Die bisherige Agesa 1003aba hatte noch Fehler aufgewiesen, weshalb es sie nur als interne Beta-Version gab. Die aktualisierte Agesa lässt den Zufallszahlengenerator der Ryzen 3000 wieder korrekt arbeiten und bringt PCIe Gen4 zurück, der Chipsatztreiber ist als Lösung für Destinity 2 gedacht.
Die Ryzen 3000 wie der Ryzen 9 3900X (Test) und der Ryzen 7 3700X (Test) oder der Ryzen 5 3600X (Test) weisen mit der Agesa 1003 oder älter einen Fehler auf: Der Zufallszahlengenerator in den Prozessoren gibt dann immer die Zahl -1 als Zufallswert zurück, meldet aber dennoch, dass der Aufruf erfolgreich war. Dieses Verhalten betrifft sowohl Linux- als auch Windows-Systeme und ist ein Hardwarefehler, welcher durch die Agesa 1003abb behoben wird.
Mit der Agesa 1003a, der Agesa 1003ab und der Agesa 1003aba hatte AMD bereits einige Fehler behoben, aber auch neue eingeführt: So funktionierte PCIe Gen4 nicht korrekt wenn ein Ryzen 3000 mit einer Radeon RX 5700 (XT) kombiniert wurde. Uns liegt eine Firmware-Update basierend auf der Agesa 1003aba vor, hier funktionieren der Zufallszahlengenerator und PCIe Gen4 wie gewünscht.

Wer den initialen Chipsatztreiber v1.07.07.0725 verwendet, bei dem startet Destiny 2 nicht. Zwischenzeitlich veröffentlichte AMDs Robert Hallock die Beta v1.07.26.0551, nun hat der Hersteller die finale 1.07.29 freigegeben. Damit läuft der Shooter einwandfrei statt kommentarlos abzustürzen, die Agesa 1003abb hingegen hat keinen Einfluss.
Agesa steht für AMD Generic Encapsulated Software Architecture, diese enthält den notwendigen Microcode für die jeweiligen Prozessoren und ist die Basis für jede Mainboard-Firmware. Finale Versionen mit Agesa 1003abb erwartet Golem.de in den nächsten Wochen.
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