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Kerne machen Takt wett

Für unseren Test verwenden wir weiterhin MSIs X370 Xpower Gaming Titanium, eine Sockel-AM4-Platine. Die BIOS-Version 7A31v17 nutzt die Agesa 1006. Als Basis für die beiden eingesetzten Core i und den Pentium nutzen wir ein MSI Z270 SLI Plus mit der BIOS-Version 7A59v16. Die Intel-CPUs und alle Ryzen arbeiten mit zwei 8-GByte-Dual-Rank-Modulen und DDR4-2400-CL15-Geschwindigkeit, was den Herstellerspezifikationen entspricht.

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  • Ryzen 3 1300X und 1200 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ryzen 3 vervollständigen das Portfolio. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ryzen 3 1300X (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ryzen 3 1200 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • AMD legt einen Wraith Stealth bei. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Er nutzt einen Aluminium-Kern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
MSI X370 Xpower Gaming Titanium, MSI Z270 SLI Plus, 16 GByte DDR4, Geforce GTX 1080 Ti FE; Windows 10 x64
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Beim Encoding und Rendering haben die beiden Ryzen 3 verglichen mit dem Core i3-7300 und dem Pentium G4560 einen klaren Kern-Vorteil: Vier Cores ohne SMT sind deutlich schneller als zwei Cores mit Hyperthreading. In Blender und bei x265 wirkt sich obendrein das fehlende AVX2 des Pentiums drastisch aus, denn der Core i3 beendet beide Berechnungen viel zügiger. Spannend ist der Vergleich des R3 1300X mit dem R5 1500X, denn Letzterer benötigt dank aktivem SMT nur etwa 75 Prozent der Encoding- und Rendering-Zeit.

Auffällig finden wir das schlechte Abschneiden des Pentium in Adobes Lightroom, möglicherweise bremst ihn hier der 3 statt 4 MByte große Last-Level-Cache. Die beiden Ryzen 3 exportieren unsere Fotos flotter als der Core i3-7300, dafür packt der schneller mit 7-Zip und hat einen hauchdünnen Vorsprung bei reinen Singlethread-Workloads. Spürbar ist der Unterschied in der Praxis aber nicht - hier hilft gerade beim R3 1300X der Takt von bis zu 3,9 GHz.

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  • Ryzen 3 1300X und 1200 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ryzen 3 vervollständigen das Portfolio. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ryzen 3 1300X (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ryzen 3 1200 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • AMD legt einen Wraith Stealth bei. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Er nutzt einen Aluminium-Kern. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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In Spielen sind zwei Kerne mit Hyperthreading heute das Minimum, sofern hohe Details und eine flüssige Bildrate gefragt sind. Vier Intel-Cores steigern davon ausgehend die Leistung spürbar, vor allem jedoch fallen die Frametimes sauberer aus. Das zeigt sich beispielsweise in Watch Dogs 2, wo der Core i3 zu häufigen Spikes neigt, die auf dem Core i5-7600K nicht zu sehen sind. Der Ryzen 3 1300X wiederum liefert praktisch die gleiche durchschnittliche Bildrate ab wie der Core i3-7300, die Frametimes sind ein bisschen besser.

Hinsichtlich der Leistungsaufnahme hat das Mainboard einen nicht zu unterschätzenden Anteil, dennoch stehen AMDs Ryzen 3 gut da: Der R3 1300X schneidet bei der Effizienz etwas schlechter ab als der Core i3-7300, der R3 1200 einen Tick besser. Leise und günstig kühlbar sind beide Ryzen.

Auf zum Fazit.

 Ryzen 3 1300X und 1200 im Test: Harte Gegner für Intels Core i3Verfügbarkeit und Fazit 
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