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Ryzen 2000: AMDs Ryzen-Chip schafft 200 MHz mehr

Ein in der Sisoft-Datenbank aufgetauchtes Qualification Sample eines Ryzen 5 2600 deutet darauf hin, dass AMD den Takt bei Zen+ leicht erhöhen wird. Hinzu kommen Verbesserungen beim Cache und beim Speichercontroller, schon heute läuft DDR4-4200.

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Ein aktueller Ryzen 5
Ein aktueller Ryzen 5 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

AMD dürfte bei den kommenden Ryzen 2000 (Pinnacle Ridge) genannten Prozessoren die Taktraten um mindestens 200 MHz anheben. Darauf weist ein Qualification Sample hin, dessen Messwerte in der Datenbank von Sisoft Sandra von Hardwareluxx entdeckt wurden. Der als ZD2600BBM68AF_38/34_Y bezeichnete Vorabchip ist der Nachfolger des Ryzen 5 1600, dem sechskernigen Mittelklassemodell der aktuellen Ryzen-1000-Generation.

  • Ryzen 2000 wird in 12LP gefertigt. (Bild: AMD)
  • Die neuen CPUs erscheinen im Frühling 2018. (Bild: AMD)
  • Zen-Roadmap (Bild: AMD)
  • Zen+ umfasst kleinere Architekturverbesserungen. (Bild: AMD)
  • Die Ryzen 2000 laufen auf dem Sockel AM4. (Bild: AMD)
Ryzen 2000 wird in 12LP gefertigt. (Bild: AMD)
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Die Typenkennzeichnung ZD2600BBM68AF_38/34_Y sagt aus, dass es sich um eine Desktop-CPU (Z) als Qualification Sample (D) für Partner handelt. Der Prozessor (2600) hat eine thermische Verlustleistung von 65 Watt (BB) und ist für den Sockel AM4 (M) gedacht. Er hat sechs Kerne (6) und insgesamt 20 MByte (8) Cache, zudem ist das Stepping neu (AF). Der Basistakt liegt bei 3,4 GHz und der Turbo bei 3,8 GHz - jeweils 200 MHz mehr als bei einem Ryzen 5 1600.

Hintergrund ist, dass AMD nun das 12LP- statt das 14LPP-Verfahren nutzt und somit bei gleicher TDP eine höhere Frequenz erreicht. Unbekannt bleibt vorerst der XFR-Takt (Extented Frequency Range), der bisher weitere 100 MHz aufweist. Allerdings haben die Ryzen 2000 alias Zen+ ohnehin einen besseren Boost, da dieser nicht mehr fest an die Anzahl der belasteten Kerne gekoppelt ist.

Generell stellt Zen+ eine kleine Weiterentwicklung der Zen-Mikroarchitektur dar, AMD will unter anderem die Cache-Latenzen und den Speichercontroller verbessert haben. Die Ryzen 1000 unterstützen DDR4-2400 (Dual-Rank) oder DDR4-2667 (Single-Rank), für Ryzen 2000 könnte es etwas mehr werden. Per Multiplikator war bisher DDR4-4000 einstellbar, mit aktueller UEFI-Beta-Version von etwa Asus ist auch DDR4-4200 in 133er-Schritten möglich.

Die Ryzen 2000 sollen im April 2018 erscheinen. Die CPUs laufen auf AM4-Mainboards mit 300er-Chipsätzen, allerdings wird es auch Platinen mit dem neuen X470X geben. Das Qualification Sample des Ryzen 5 2600 etwa rechnete auf genau so einem Board, dem Crosshair VII Hero von Asus.



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