Abo
  • Services:

Ryse: Erster Patch erhöht die Bildrate von Maxwell-Grafikkarten

Crytek hat ein Update für die PC-Version von Ryse veröffentlicht. Es verbessert die Leistung aktueller Geforce-Modelle und mit einem kleinen Trick auf einigen Systemen auch die CPU-Leistung.

Artikel veröffentlicht am ,
Ryse
Ryse (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Das Ryse-Update auf die Version 1.53 behebt einige kleinere Fehler, erweitert die Kommandozeile um Optionen für hübschere Screenshots sowie eine bessere Gamepad-Unterstützung und steigert die Bilder pro Sekunde auf bestimmten Rechnern deutlich. Der Patch für die PC-Version wird seit dem 22. Oktober 2014 automatisch via Steam ausgeliefert.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Abstatt
  2. HIGHYAG Lasertechnologie GmbH, Kleinmachnow (Berlin)

Im Technik-Test von Ryse fiel uns auf, dass AMDs Radeon-Grafikkarten deutlich höhere Bildraten als üblicherweise ähnlich schnelle Geforce-Modelle erreichen. Crytek hat ein Problem mit dem Tile Based Shading in hohen Auflösungen bestätigt, das Karten mit Maxwell-Technik betrifft.

Ersten Messungen zufolge steigt die Bildrate einer Geforce GTX 980 im Zusammenspiel mit der neuen Treiber-Version 344.48 um gut 10 Prozent, wenn in 1080p zusätzlich 2x2 Supersampling-Kantenglättung hinzugeschaltet ist - dies entspricht Ultra HD, also 3.840 x 2.160 Pixeln. Ältere Geforce-Karten mit Kepler-Architektur profitieren durch den Patch nur wenig.

Nutzer sehr schneller Systeme, die sich bisher über ein fps-Limit von 64 Bildern pro Sekunde gewundert haben, können seit dem Patch die "system.cfg" im Spiele-Ordner um den Eintrag sys_highrestimer = 1 erweitern. Dieser Wert setzt die Abfrage des High Precision Event Timer (HPET) auf eine Millisekunde herab, da Ryse wie Crysis 3 aus unbekannten Gründen die Windows-Voreinstellung von 15,6 ms verwendet.

  • Ryse wirkt oft wie ein Film. (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Marius Titus in Rom (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Grafikmenü mit Down- und Upscaling (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
  • Erweiterte Optionen, beispielsweise TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)
Erweiterte Optionen, beispielsweise TAA (Screenshot: Marc Sauter/Golem.de)

Die Aktualisierung behebt jedoch nicht das Problem mit Hyperthreading bei Intel-Prozessoren mit vier oder mehr Kernen: Hier verringert SMT wie einst bei Crysis in CPU-limitierten die Bildrate drastisch. Wir empfehlen für mehr fps daher, SMT zu deaktivieren, bis Crytek einen weiteren Patch veröffentlicht.

In der spieleigenen Konsole, die per ^-Taste aufgerufen wird, sind nun die Befehle gfx_draw und i_forcefeedback freigeschaltet. Ersterer deaktiviert oder aktiviert das Head-up-Display, der zweite schaltet das Force Feedback für Controller wie die Xbox-Pads ein. Neu ist zudem r_PostAASharpening, um das Bild nachzuschärfen, um so die Weichzeichnung durch das Temperal-AA etwas auszugleichen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Hotohori 24. Okt 2014

Na immerhin hast du dein Soll erfüllt... brav an CryTek für dieses Spiel nicht wenig Geld...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate 20 Pro - Hands on

Huaweis neues Mate 20 Pro hat eine neue Dreifachkamera, die zusätzlich zum Weitwinkel- und Teleobjektiv jetzt noch ein Ultraweitwinkelobjektiv bietet. In einem ersten Kurztest macht das neue Smartphone einen guten Eindruck.

Huawei Mate 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Battlefield 5 im Test: Klasse Kämpfe unter Freunden
Battlefield 5 im Test
Klasse Kämpfe unter Freunden

Umgebungen und Szenario erinnern an frühere Serienteile, das Sammeln von Ausrüstung motiviert langfristig, viele Gebiete sind zerstörbar: Battlefield 5 setzt auf Multiplayermatches für erfahrene Squads. Wer lange genug kämpft, findet schon vor der Erweiterung Firestorm ein bisschen Battle Royale.

  1. Dice Raytracing-Systemanforderungen für Battlefield 5 erschienen
  2. Dice Zusatzinhalte für Battlefield 5 vorgestellt
  3. Battle Royale Battlefield 5 schickt 64 Spieler in Feuerring

Wet Dreams Don't Dry im Test: Leisure Suit Larry im Land der Hipster
Wet Dreams Don't Dry im Test
Leisure Suit Larry im Land der Hipster

Der Möchtegernfrauenheld Larry Laffer kommt zurück aus der Gruft: In einem neuen Adventure namens Wet Dreams Don't Dry reist er direkt aus den 80ern ins Jahr 2018 - und landet in der Welt von Smartphone und Tinder.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller
  2. Adventure Leisure Suit Larry landet im 21. Jahrhundert

15 Jahre Extreme Edition: Als Intel noch AMD zuvorkommen musste
15 Jahre Extreme Edition
Als Intel noch AMD zuvorkommen musste

Seit 2003 verkauft Intel seine CPU-Topmodelle für Spieler und Enthusiasten als Extreme Edition. Wir blicken zurück auf 15 Jahre voller zweckentfremdeter Xeon-Chips, Mainboards mit Totenschädeln und extremer Prozessoren, die mit Phasenkühlung demonstriert wurden.
Von Marc Sauter

  1. Quartalszahlen Intel legt 19-Milliarden-USD-Rekord vor
  2. Ryan Shrout US-Journalist wird Chief Performance Strategist bei Intel
  3. Iris GPU Intel baut neuen und schnelleren Grafiktreiber unter Linux

    •  /