Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
Russische Cyberkriminelle:
Durchorganisiert und technisch spitze

Cyberkriminelle aus Crink-Staaten
Der russische Cyberuntergrund besitzt herausragende technische Fähigkeiten. Gruppen organisieren und vernetzen sich wie Unternehmen – doch es gibt Bruchlinien.
/ Ulrich Hottelet
5 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Ein riesiger Teil des Wissens und des Know-hows in der weltweiten Cyberkriminalität sei in Russland aufgebaut worden, sagt ein Sicherheitsexperte. (Bild: Markus Spiske/Pexels)
Ein riesiger Teil des Wissens und des Know-hows in der weltweiten Cyberkriminalität sei in Russland aufgebaut worden, sagt ein Sicherheitsexperte. Bild: Markus Spiske/Pexels

Seit Langem greifen russische Cyberkriminelle Ziele im Westen an – ob Unternehmen oder staatliche Einrichtungen. Dabei zeichnet sich der russischsprachige Cyberuntergrund durch einige Merkmale aus, die ihn von den entsprechenden Szenen in anderen Ländern unterscheiden. Er gilt als einzigartig organisiertes, hochgradig kollaboratives und kulturell geprägtes Netzwerk von Akteuren, die mit eigenen internen Überprüfungsprozessen und Reputationssystemen arbeiten.

"Es ist ein Ökosystem, in dem jeder seine Nische findet" , sagt Fyodor Yarochkin, Principal Threat Researcher des japanischen Cybersicherheitsanbieters Trend Micro. "Jeder, der an diesem Markt teilnimmt, hat im Grunde seine eigenen kleinen Fähigkeiten entwickelt und kann bestimmte Dinge gut – zum Beispiel Dateien verschlüsseln, Trojaner entwickeln oder Phishing-Kampagnen organisieren." Yarochkin weiß, wovon er spricht: Er ist Co-Autor eines aktuellen Forschungsberichts über den russischsprachigen Cyberuntergrund(öffnet im neuen Fenster) .

Golem Plus Artikel