Rural Coworking: Glasfaser soll Dörfer für Programmierer attraktiv machen

Rural Coworking soll die Dörfer vor der Entvölkerung retten. Doch dies lässt sich nur bedingt planen. Coworking Spaces mit angeschlossenen Unterkünften entstehen von unten.

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Homeoffice in Kreativberufen: hier ein Puppendoktor bei der Arbeit
Homeoffice in Kreativberufen: hier ein Puppendoktor bei der Arbeit (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Menschen mit Homeoffice-Berufen entdecken das Landleben für sich, wenn in den Orten eine leistungsstarke Internetversorgung anliegt. Das ergab die Studie "Urbane Dörfer: Wie digitales Arbeiten Städter aufs Land bringen kann" des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, die am 12. August vorgestellt wurde. "Das neue Dorf lässt sich allerdings nicht am Reißbrett erfinden", erklärte Institutsdirektor Reiner Klingholz.

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Viele der neuen Landbewohner arbeiten laut der Studie in Wissens- und Kreativberufen, von Programmierern und Grafikdesignern über Architekten und Journalisten bis hin zu Sozialwissenschaftlern oder Kulturmanagern. Stadtmüde treffen sich auf Meetups und besprechen, wie sich flexible Formen digitalen Arbeitens mit einem Leben fernab der Großstädte verbinden lassen.

Sie wollen nicht jeden Tag allein am eigenen Schreibtisch arbeiten, sondern suchen den Kontakt zu Gleichgesinnten. "Die ländlichen Digitalarbeiter bringen ein Raumkonzept aus den Städten mit aufs Land: Coworking Spaces" sagte Silvia Hennig, Gründerin von Neuland 21. Einige dieser Coworking Spaces entstehen sogar mit angeschlossenen Unterkünften. "Das lockt nicht nur Besucher in den Ort, sondern schafft auch Arbeitsplätze und bringt Geld in die Kassen der Projekte" sagte Manuel Slupina, Mitautor der Studie zum Rural Coworking.

Laut Angaben des Statistischen Bundesamts vom 27. Juni 2019 wird bei einer moderaten Entwicklung von Geburtenhäufigkeit, Lebenserwartung und Nettozuwanderung die Bevölkerungszahl bis 2060 in den westdeutschen Flächenländern um 4 Prozent und in den ostdeutschen Flächenländern um 18 Prozent abnehmen. In den Stadtstaaten wird sie dagegen um 10 Prozent wachsen.

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Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und Landwirtschaft der Unionsfraktion im Bundestag, Albert Stegemann (CDU), erklärte: "Damit sich die Menschen am Ende für ein Leben auf dem Land entscheiden können, braucht es strukturelle Investitionen im ländlichen Raum. Wir brauchen immer und überall ein schnelles und verlässliches Internet. Zugleich müssen wir unsere Förderinstrumente noch stärker auf Initiativen ausrichten, die das Leben und Arbeiten auf dem Land bereichern." Hierzu zählen auch neue Formate wie Coworking Spaces.

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