Runtastic: Oculus-Rift-Kniebeugen mit virtuellem Model
Runtastic hat eine Virtual-Reality-Workout-App für Oculus Rift gezeigt, vorerst ist diese aber als Machbarkeitsstudie zu sehen. Durch das Head Mounted Display wird Übenden die Möglichkeit gegeben, ihr Trainingsprogramm an beliebige Orte zu verlagern, beispielsweise auf eine grüne Wiese oder in ein Haus in der Toskana mit Kaminfeuer.
Die Machbarkeitsstudie enthält eine mittels Motion Capturing aufgezeichnete Trainerin, die Beinübungen, beispielsweise Kniebeugen und Ausfallschritte, vorexerziert. Wie in einigen Anwendungen für das Oculus Rift wählt der Nutzer Übungen durch Kopfbewegungen aus, die Hände bleiben frei.

Um die Übungen wortwörtlich zu erschweren, können die App-Nutzer Hanteln einsetzen oder – so sieht die Vision von Runtastic aus – sich an Lenkergriffen festhalten. Künftig soll die App nicht nur Workouts für die Beine oder Yoga-Übungen bieten, sondern auch Radfahrern (Spinning) oder Läufern (auf dem Band) virtuelle Umgebungen bieten.
Derzeit hat Runtastic die Toskana-Villa aus dem Oculus-Rift-SDK, die dazugehörige Hügellandschaft und ein schwarzes Loch als Trainingsorte programmiert. Später einmal sollen die Umgebungen nahezu frei wählbar sein, wobei hier Runtastic gefragt ist, viele davon anzubieten.
Das Team hat laut eigener Aussage gut sieben Monate an der Virtual-Reality-Workout-App für Oculus Rift gearbeitet und möchte die Anwendung 2015 ausgehend von der Machbarkeitsstudie weiter verbessern.
Im Januar 2015 möchte Runtastic die Workout-App auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vorführen, Golem.de schnürt derzeit die Laufschuhe.
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