Topmodell Moment Elite mit zusätzlicher Kilometeranzeige

Die Moment Elite kostet ebenfalls 200 Euro, sie ist die größte Uhr der Moment-Reihe; für schmale Handgelenke dürfte sich dieses Modell nicht mehr eignen. Die Elite wird in mattem Schwarz erscheinen. Das Gehäuse ist auch hier aus Edelstahl, das Armband aus Leder und das Uhrenglas kratzfest.

  • Die Moment Elite ist das Topmodell der neuen Moment-Serie von Runtastic. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Moment Basic ist eines der beiden preisgünstigeren Modelle. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Moment Classic ist an das klassische Uhren-Design angelehnt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Moment Fun ist noch etwas kleiner als das Basic-Modell und kommt in verschiedenen Farben in den Handel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die neuen Moment-Uhren von Runtastic (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Moment Basic ist eines der beiden preisgünstigeren Modelle. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
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Im Unterschied zu den drei anderen Modellen kann die Elite noch eine weitere Information auf dem Ziffernblatt anzeigen: Wird über die Runtastic-App eine Jogging-Session gestartet, rotieren die Zeiger auf die 12-Uhr-Position. Einer der Zeiger zeigt dann auf einer zusätzlichen Kilometer-Skala die zurückgelegte Entfernung an. Nachdem der Nutzer den Lauf beendet hat, rotieren die Zeiger wieder in die Stellung der aktuellen Uhrzeit.

Hochwertige Verarbeitung und Wasserdichte bis 100 Meter

Alle Uhren fühlen sich hochwertig an, Runtastic arbeitet bei der Herstellung mit einem österreichischen Uhrenhersteller zusammen. Die vier Modelle sind alle bis zu einer Tiefe von 300 Metern wasserdicht, können also auch beim Schwimmen und Tauchen getragen werden.

Ebenfalls bei allen Modellen eingebaut sind eine LED und ein Vibrationsmotor. Darüber erhält der Träger der Uhr ein Signal, wenn eine Benachrichtigung auf seinem Smartphone eingegangen ist. Auch wenn die Uhr der Meinung ist, der Träger müsse sich bewegen, vibriert sie. Die Verbindung mit dem Smartphone erfolgt über Bluetooth. Ist die LED nicht aktiv, ist sie nicht zu sehen - auch hier hat Runtastic darauf geachtet, das klassische Uhren-Design möglichst nicht zu stören.

Uhrzeit wird nicht an der Uhr eingestellt

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Die Uhrzeit selbst wird bei keiner der Uhren direkt eingestellt, sondern über die App auf dem Smartphone synchronisiert. Manuell eingeben muss der Nutzer hingegen den Zeitpunkt, wenn er schlafen geht: Über den Knopf am Rand der Uhr wird die Schlafüberwachung aktiviert. Dann springt der Zeiger der Tageszielanzeige auf einen kleinen Mond.

Als Energieversorgung dient den Uhren eine Knopfzelle, die der Nutzer nach Abschrauben des Rückdeckels leicht selbst wechseln kann. Der größte Vorteil an dieser Lösung: Die Uhr soll mit einer Batterie sechs Monate lang durchhalten. Verglichen mit den Akkulaufzeiten der meisten Fitness-Armbänder ohne Display, die meist bei rund einer Woche liegen, ist das ein sehr langer Zeitraum. Ein weiterer Pluspunkt: Die Uhr muss nicht zum Laden abgenommen werden.

Fazit

Runtastic hat mit den Moment-Uhren eine interessante Kombination aus klassischer Armbanduhr und Fitness-Tracker geschaffen. Wer gerne echte Uhren trägt und deshalb bisher auf ein Fitnessarmband verzichtet hat, könnte mit den Moment-Geräten eine Lösung für sein Problem finden.

Besonders das Elite-Modell und die Classic-Uhren machen auf uns allerdings auch rein als Uhr betrachtet einen guten Eindruck: Die Zeitmesser sitzen gut am Handgelenk, besonders das Elite-Modell ist allerdings nichts für schmale Arme.

Von den Funktionen her bieten die neuen Wearables nicht viel mehr als Runtastics bisheriger Fitness-Tracker Orbit; wer Uhren mag, dürfte an den Moment-Trackern aber mehr Gefallen finden. Den Preis für die Geräte halten wir für durchaus angemessen: Eine gut verarbeitete, große Uhr wie die Moment Elite kostet stellenweise auch ohne Tracking-Optionen bereits 200 Euro.

Die vier neuen Moment-Uhren können ab sofort im Online-Shop von Runtastic gekauft werden. Künftig sollen die Geräte auch über den Einzelhandel erhältlich sein.

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 Runtastic Moment ausprobiert: Die Fitness-Tracker für Uhrenliebhaber
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