Abo
  • Services:
Anzeige
Rundfunkbeitrag: Datenabgleich mit den Einwohnermeldeämtern hat begonnen
(Bild: Joel Saget/AFP/Getty Images)

Rundfunkbeitrag: Datenabgleich mit den Einwohnermeldeämtern hat begonnen

Rundfunkbeitrag: Datenabgleich mit den Einwohnermeldeämtern hat begonnen
(Bild: Joel Saget/AFP/Getty Images)

Um Beitragspflichtige ausfindig zu machen, gleicht der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio seine Daten mit denen der Einwohnermeldeämter ab. Übermittelt werden die Datensätze aller Volljährigen in Deutschland.

Die GEZ-Gebühr ist im Januar durch den Rundfunkbeitrag abgelöst worden, der pro Haushalt monatlich 17,98 beträgt. Um sicherzugehen, dass alle beitragspflichtigen Haushalte zahlen, hat der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio jetzt einen Datenabgleich mit den Einwohnermeldeämtern begonnen.

Anzeige

"Im Zuge des Umstellungsprozesses bis Ende 2014 werden wir nach und nach klären, für welche Wohnung bereits ein Rundfunkbeitrag bezahlt wird und wer sich noch anmelden muss", sagte Hermann Eicher, Justitiar des Südwestrundfunks. Vor-Ort-Kontrollen an den Haustüren seien damit nicht mehr notwendig.

70 Millionen Datensätze

Bei dem Datenabgleich werden Namen, Adressen, Familienstände, Geburtstage und Einzugstage aller Volljährigen übermittelt, die in Deutschland leben. Insgesamt handele es sich um rund 70 Millionen Datensätze, die in den Jahren 2013 und 2014 abgeglichen werden. Aus Angaben der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ging Anfang des Jahres hervor, dass "insgesamt 849.000 Beitragspflichtige" gefunden werden sollen.

"Die Daten werden dem Beitragsservice lediglich befristet zur Verfügung gestellt, unter höchsten datenschutzrechtlichen Auflagen schnellstmöglich bearbeitet und anschließend gelöscht", heißt es in einem Schreiben des Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Die Angaben werde man nicht an Dritte weitergeben.

Kommunen sind verärgert

Die Einführung des Rundfunkbeitrags am 1. Januar hatte die bisherige GEZ-Gebühr abgelöst. Die wichtigste Neuerung: Private Haushalte zahlen unabhängig von der Anzahl der im Haushalt vorhandenen Geräte und der Anzahl der Bewohner je Wohnung einen monatlichen Beitrag von 17,98.

Das neue Finanzierungsmodell der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten hatte viele verärgert. Die Stadt Köln hatte den Rundfunkbeitrag bis auf weiteres verweigert, weil sich die Abgabe nach ersten Berechnungen für die Kommune vervielfacht hatte. Auch dem IT-Branchenverband Bitkom war der Beitrag zu hoch. Die Einsparungen durch den Wegfall von Gebührenfahndern sollten an die Verbraucher weitergegeben werden, forderte er.


eye home zur Startseite
mlxl 10. Mär 2013

Die Aussage dass 'Hausbesuche' nicht mehr notwendig werden darf man getrost bezweifeln...

Anonymer Nutzer 06. Mär 2013

ach wir nutzen ja ne menge dinge nicht und zahlen (via) steuern dafür ... insofern...

nEmai 05. Mär 2013

Dann lebst du sowieso mit einem Bein in der Illegalität; du hast dich nach den...

lester 05. Mär 2013

Ebenso könntest du die Kosten für Deine Ernährung mit aufzuführen. Telefon...

GodsBoss 05. Mär 2013

Weil es woanders noch schlimmer ist, soll man hier die Klappe halten?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart
  2. Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Bad Kissingen
  3. Evonik Nutrition & Care GmbH, Hanau
  4. Dentsply Sirona, The Dental Solutions Company, Bensheim


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 699€

Folgen Sie uns
       


  1. Sparc M8

    Oracles neuer Chip ist 40 Prozent schneller

  2. Cloud

    IBM bringt die Datenmigration im 120-Terabyte-Koffer

  3. Fire HD 10

    Amazon bringt 10-Zoll-Full-HD-Tablet mit Alexa für 160 Euro

  4. Watson

    IBMs Supercomputer stellt sich dumm an

  5. Techbold

    Mining-Komplett-PCs mit bis zu 256 MH/s

  6. Aquaris-V- und U2-Reihe

    BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

  7. Landkreis Südwestpfalz

    Telekom baut FTTH für Gewerbe und Vectoring für Haushalte

  8. Microsoft

    Gute Store-Apps sollen besseren Marketingstatus erhalten

  9. Zukunft des Autos

    "Unsere Elektrofahrzeuge sollen typische Porsche sein"

  10. PC-Wahl

    CCC patcht Wahlsoftware selbst



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Energiespeicherung: Wasserstoff soll in Öl gespeichert werden
Energiespeicherung
Wasserstoff soll in Öl gespeichert werden
  1. Phytomining Wenn die Metalle für Technik vom Acker kommen
  2. Röntgenlaser Der Xfel wird eröffnet
  3. Cern LHC-Forscher finden Hinweise auf Photonenkollisionen

DeepL im Hands on: Neues Tool übersetzt viel besser als Google und Microsoft
DeepL im Hands on
Neues Tool übersetzt viel besser als Google und Microsoft
  1. Zitis Bundeshacker im Verzug
  2. Linksextremismus Innenminister macht Linksunten.indymedia dicht
  3. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben

Bundestagswahl 2017: Wen macht der Datenreichtum wirklich reich?
Bundestagswahl 2017
Wen macht der Datenreichtum wirklich reich?
  1. Sicherheitslücken Regierung prüft neue Vorgaben für Wahlsoftware
  2. PC-Wahl Deutsche Wahlsoftware ist extrem unsicher
  3. Merkel im Bundestag "Wir wollen nicht im Technikmuseum enden"

  1. Gibt es Solaris / Sparc Malware?

    M.P. | 15:31

  2. Re: Meine Vision sieht anders aus...

    quineloe | 15:30

  3. Re: Skynet

    danielmain | 15:29

  4. Re: Unfähige Firma

    ibsi | 15:28

  5. Re: Das löst das Problem nicht wirklich

    matzems | 15:27


  1. 15:21

  2. 15:12

  3. 15:00

  4. 14:00

  5. 13:59

  6. 13:20

  7. 13:10

  8. 12:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel