Runde Smartwatches im Langzeittest: Android Wear muss aufholen

Mittlerweile gibt es einige runde Smartwatches, die vom Aussehen her einer klassischen Armbanduhr durchaus nahekommen. Mit der neuen Moto 360, der Huawei Watch und Samsungs Gear S2 hat Golem.de drei Modelle gegeneinander antreten lassen - und feststellen müssen, dass Android Wear an Reiz verloren hat.

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Die vier Testgeräte: Samsung Gear S2 Classic und Gear S2, Moto 360 und Huawei Watch
Die vier Testgeräte: Samsung Gear S2 Classic und Gear S2, Moto 360 und Huawei Watch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Am Thema Smartwatches scheiden sich die Geister: Die einen schätzen es, Benachrichtigungen, Apps und Informationen an ihrem Handgelenk zu haben, die anderen schauen lieber auf ihr Smartphone als auf eine Uhr mit Touchscreen. Für Hersteller stehen Smartwatches ganz oben auf der Agenda, wie das Jahr 2015 gezeigt hat - auch in diesem Jahr haben wir zahlreiche neue Modelle präsentiert bekommen.

Dabei setzen immer mehr Hersteller auf runde Datenuhren, was recht logisch ist, ist doch ein Großteil der klassischen Armbanduhren rund. Wir haben uns die jüngsten drei Modelle besorgt und im Langzeittest miteinander verglichen. Dabei haben wir schnell feststellen müssen, dass Material und Design keine gute Uhr ausmachen, wenn das Betriebssystem umständlich und langweilig ist.

  • Von links nach rechts: Samsung Gear S2 Classic und Gear S2, Motorola Moto 360 und Huawei Watch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Samsungs Gear S2 und Gear S2 Classiv im direkten Vergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beide Samsung-Uhren haben eine drehbare Lünette, über die das System bedient werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huaweis erste Smartwatch heißt schlicht "Watch". (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Motorolas Moto 360 kann im Moto Maker konfiguriert werden - wir haben uns für ein schwarzes Gehäuse mit goldener Lünette entschieden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die normale Version von Samsungs Gear S2 sieht sportlich aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Classic-Version der Gear S2 hingegen richtet sich vom Design her an das Aussehen eines Chronographen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear S2 und die Gear S2 Classic (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear S2 hat zwei Bedienknöpfe - einer führt den Nutzer ins Hauptmenü, der andere einen Schritt zurück. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear S2 Classic hat die gleiche Knopfbelegung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Moto 360 hat nur einen Knopf, der bei einfachem Druck in den Hauptbildschirm führt, bei langem Druck die App-Übersicht öffnet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Huawei Watch hat nur einen Knopf, der bei einfachem Druck in den Hauptbildschirm führt, bei langem Druck die App-Übersicht öffnet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite der Huawei Watch gut zu erkennen: die Ladepins und der Pulsmesser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite der Gear S2 Classic mit Pulsmesser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite der Gear S2 mit Pulsmesser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite der Moto 360 mit Pulsmesser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lederarmband der Moto 360 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lederarmband der Huawei Watch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lederarmband der Gear S2 Classic (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Silikon-Armband der Gear S2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Von links nach rechts: Samsung Gear S2 Classic und Gear S2, Motorola Moto 360 und Huawei Watch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Vier Uhrenmodelle von Huawei, Motorola und Samsung

Unsere drei Testuhren sind aktuelle Modelle und stammen von Motorola, Huawei und Samsung. Motorola hat mit der neuen Moto 360 bereits seine zweite runde Uhr vorgestellt, Huaweis Watch hingegen ist überhaupt die erste Smartwatch des chinesischen Herstellers. Vorgestellt wurde sie bereits auf der Mobilfunkmesse MWC 2015, erhältlich ist sie aber erst seit kurzem. Für Samsung ist die Gear S2 mit der Variante Gear S2 Classic die erste runde Smartwatch. Die Moto 360 und die Huawei Watch laufen beide mit Googles Smartwatch-Betriebssystem Android Wear, während Samsung bei der Gear S2 auf sein eigenes, bei vorigen Smartwatches bereits zum Einsatz gekommenes Tizen-System setzt.

Die Gear S2 lag uns in beiden Varianten vor, also in der sportlicheren Standardversion und der klassisch aussehenden Classic-Variante. Letztere haben wir für unseren Test verwendet, technisch sind beide Modelle identisch. Beide haben auch die drehbare Lünette für die Bedienung der Benutzeroberfläche, die uns im ersten Hands on schon gut gefallen hat. Die Huawei Watch stand uns in der Version mit silbernem Edelstahlgehäuse und Echtleder-Armband zur Verfügung. Auch hier unterscheiden sich die verschiedenen Ausstattungsvarianten technisch nicht voneinander.

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Die neue Moto 360 haben wir uns in der Version mit 42-mm-Diagonale zukommen lassen - das 46-mm-Modell ist uns schlicht zu groß und zu klobig. Anders als die Uhren von Huawei und Samsung können wir die Motorola-Smartwatch im Moto Maker nach unseren Vorstellungen konfigurieren. Hier stehen einige Optionen zum Aussehen des Gehäuses, des Armbandes und des Ziffernblattes zur Verfügung.

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Moto 360 lässt sich im Moto Maker konfigurieren 
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FoVITIS 17. Apr 2017

Was hier nicht berücksichtigt wurde ist die Spracheingabe... Google ist hier weit...

jochot 08. Dez 2015

Wow, die Armbanduhr hat quasi mehr Leistung als die Handys von 5 Jahren, aber sollen auch...

flasherle 08. Dez 2015

Auf den Bildern sehen die Uhren immer so billig aus. zumindest die der Smartphone...

currock63 29. Nov 2015

Hätte jetzt mal gut getan, nichts von den Äppeln zu lesen. Das nervt.



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