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Die vier Testgeräte: Samsung Gear S2 Classic und Gear S2, Moto 360 und Huawei Watch
Die vier Testgeräte: Samsung Gear S2 Classic und Gear S2, Moto 360 und Huawei Watch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apps, wir brauchen Apps

Bei der App-Auswahl sehen wir bei den Gear-S2-Uhren leichte Vorteile gegenüber Android Wear. Die Auswahl an verfügbaren praktischen Anwendungen ist - verglichen etwa mit dem Angebot, auf das Nutzer der Apple Watch zugreifen können - bei beiden Systemen verhältnismäßig gering, bei Samsung aber noch etwas besser. Dass uns bei unseren privat genutzten Android-Geräten mit Dutzenden Apps, die wir für den Test verwendeten, nach der Installation der Android-Wear-App lediglich eine Handvoll Anwendungen auf der Huawei Watch und der Moto 360 angezeigt wurden, ist enttäuschend. Die Anzahl der App-Entwickler, die Erweiterungen ihrer Anwendungen für Android Wear programmieren, ist immer noch erschreckend gering.

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  • Von links nach rechts: Samsung Gear S2 Classic und Gear S2, Motorola Moto 360 und Huawei Watch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Samsungs Gear S2 und Gear S2 Classiv im direkten Vergleich (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beide Samsung-Uhren haben eine drehbare Lünette, über die das System bedient werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Huaweis erste Smartwatch heißt schlicht "Watch". (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Motorolas Moto 360 kann im Moto Maker konfiguriert werden - wir haben uns für ein schwarzes Gehäuse mit goldener Lünette entschieden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die normale Version von Samsungs Gear S2 sieht sportlich aus. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Classic-Version der Gear S2 hingegen richtet sich vom Design her an das Aussehen eines Chronographen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear S2 und die Gear S2 Classic (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear S2 hat zwei Bedienknöpfe - einer führt den Nutzer ins Hauptmenü, der andere einen Schritt zurück. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Gear S2 Classic hat die gleiche Knopfbelegung. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Moto 360 hat nur einen Knopf, der bei einfachem Druck in den Hauptbildschirm führt, bei langem Druck die App-Übersicht öffnet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch die Huawei Watch hat nur einen Knopf, der bei einfachem Druck in den Hauptbildschirm führt, bei langem Druck die App-Übersicht öffnet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite der Huawei Watch gut zu erkennen: die Ladepins und der Pulsmesser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite der Gear S2 Classic mit Pulsmesser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite der Gear S2 mit Pulsmesser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite der Moto 360 mit Pulsmesser (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lederarmband der Moto 360 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lederarmband der Huawei Watch (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lederarmband der Gear S2 Classic (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Silikon-Armband der Gear S2 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Gear S2 hat zwei Bedienknöpfe - einer führt den Nutzer ins Hauptmenü, der andere einen Schritt zurück. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das betrifft auch bekannte Apps: Dass es etwa bis auf einen RSS-Reader aktuell keine Möglichkeit gibt, auf der Huawei Watch oder der Moto 360 eine News-App zu installieren, verstehen wir nicht. Für Samsungs neue Uhren gibt es hingegen mit CNN, Bloomberg und einer auf Flipboard basierenden Nachrichtenübersicht gleich drei Programme, die uns mit aktuellen Nachrichten versorgen. Auch das Bewertungsportal Yelp gibt es nur als Gear-App, nicht aber für Android Wear, Tripadvisor hingegen können wir auf allen Uhren nutzen.

Nutzer sollen viel können, aber nicht müssen

Offizielle Android-Wear-Erweiterungen von Instagram, Facebook oder Twitter gibt es für keine der von uns getesteten Uhren. Zwar wird nicht jeder Nutzer diese brauchen - uns gefallen aber Geräte am besten, die viele Funktionen optional anbieten. Daher vermissen wir auch unter Android Wear die Nachrichten-App.

Samsungs Gear-S2-Uhren sind bei der App-Auswahl etwas weiter als die Android-Wear-Uhren - möglicherweise weil Samsung als Hardware-Hersteller die Entwicklung entsprechender Apps mehr forciert als Google, das keine eigenen Uhren herstellt. Das gleiche Prinzip ist bei Apple und seiner Smartwatch zu beobachten, nur dass die Apple Watch für App-Entwickler offenbar ein weitaus attraktiverer Zielmarkt ist. Fakt ist, dass wir auf einer Apple Watch nach der ersten Verknüpfung mit einem täglich genutzten und entsprechend mit Apps bestückten iPhone gleich zahlreiche Watch-Anwendungen zur Verfügung haben.

Gear-App nicht für alle Smartphones verfügbar

Sowohl für die Huawei Watch und die Moto 360 als auch für die Gear-S2-Uhren müssen wir jeweils eine Companion-App auf unserem Smartphone installieren - in den ersten beiden Fällen die Android-Wear-App, bei Samsungs die Gear-App. Die Android-Wear-App sieht merklich schicker aus, das Design von Samsungs Gear-App ist mehr als schlicht: Sie besteht nur aus einer Auflistung von Menüpunkten. Dafür stehen uns mehr Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung, die schneller zu erreichen sind.

So können wir etwa für die Samsung-Smartwatches explizit einstellen, von welchen Apps wir Benachrichtigungen auf die Uhr geschickt bekommen wollen. Bei Android Wear funktioniert dies umgekehrt: In der Standardeinstellung werden uns alle Benachrichtigungen auf der Uhr angezeigt, nicht gewollte müssen wir einer Liste hinzufügen. Wir finden Samsungs Weg besser.

In unseren Versuchen konnten wir Android Wear auf allen unseren Test-Smartphones installieren. Samsungs Gear-App ist nicht ganz so kompatibel: Auf etwas ausgefalleneren Geräten ist die App mitunter nicht aufspielbar. So konnten wir sie nicht auf dem Gigaset ME und dem ZUK Z1 installieren. Grundsätzlich müssen Android-Smartphones mindestens mit Android 4.3 laufen und 1,5 GByte Arbeitsspeicher haben, um mit den Gear-S2-Modellen zu funktionieren. Samsung hat eine Liste mit den Smartphones veröffentlicht, die mit den Uhren kompatibel sind.

Nach einem Tag müssen die Uhren an die Steckdose

Alle unsere Testuhren hielten bei unserer Nutzungsweise einen Tag lang durch, bis der Akku wieder geladen werden musste. Dementsprechend hingen die Smartwatches bei uns jede Nacht an ihren Ladekabeln beziehungsweise lagen in ihren Ladestationen. Unsere Nutzung beinhaltete das Lesen und manchmal auch Beantworten von E-Mails und anderen Benachrichtigungen, die Nutzung der Karten-Apps sowie die Verwendung von News-Apps.

 Penetrante Android-Wear-KartenVerfügbarkeit und Fazit 

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jochot 08. Dez 2015

Wow, die Armbanduhr hat quasi mehr Leistung als die Handys von 5 Jahren, aber sollen auch...

flasherle 08. Dez 2015

Auf den Bildern sehen die Uhren immer so billig aus. zumindest die der Smartphone...

currock63 29. Nov 2015

Hätte jetzt mal gut getan, nichts von den Äppeln zu lesen. Das nervt.

currock63 29. Nov 2015

Bis jetzt ist das alles wirklich mehr Spielkram. Laufzeiten von weniger als 1 Woche sind...

currock63 29. Nov 2015

Eine Smartwatch ist nun mal ein Bildschirm am Arm. Und ob eine runde Uhr billiger oder...



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