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Runde 405: 5G-Auktion überschreitet 6 Milliarden Euro

Soeben wurde in Runde 405 der Versteigerung bei der Bundesnetzagentur eine wichtige runde Zahl geboten. Die Netzbetreiber kämpfen weiter um die 5G-Blöcke.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Spiel beginnt
Das Spiel beginnt (Bild: Bundesnetzagentur)

In der Runde 405 der 5G-Auktion, der letzten Runde des 23. Mai 2019, wurden erstmals 6 Milliarden Euro überschritten. Seit dem 19. März läuft die Versteigerung der Frequenzen in den Bereichen 2 GHz und 3,4 GHz bis 3,7 GHz am Standort der Bundesnetzagentur in Mainz.

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Der Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) fragte heute nach Runde 400: "Wird die Auktion enden, wenn der sechste Block von 1und1Drillisch von der Telekom vereinnahmt wird?"

Beteiligt sind neben United Internet die etablierten Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica.

Im Jahr 2015 hatten die Unternehmen in 181 Runden insgesamt 5 Milliarden Euro bezahlt. Im Jahr 2010 waren es 4,4 Milliarden Euro in 224 Runden. Die mit Abstand teuerste Auktion war die Versteigerung der UMTS-Frequenzen im Jahr 2000. Damals bezahlten die Firmen in einem dreiwöchigen Bieterverfahren 50,8 Milliarden Euro. 3G wurde später von vielen Experten als ein Misserfolg bezeichnet.

Telekom-Chef Tim Höttges hatte am 9. Mai die Kritik wiederholt, das für die Lizenzen zu zahlende Geld fehle letztlich beim Netzausbau.

"Mit dem derzeit auf dem Tisch liegenden Geld hätten schon fast 50.000 Mobilfunkmasten in Deutschland gebaut werden können", sagte er.

Laut einem technischen Experten für Mobilfunk geht es dabei um hohe künftige Gewinnerwartungen durch zusammenhängende Blöcke: Beispielsweise liefern 100 MHz im C-Band circa 1,5 GBits/s im Downlink, was für die 5G-Geschwindigkeitsaussage wichtig sei. Andererseits "hängen die Produktionskosten für die Netzbereitstellung hinsichtlich Kapazität und Qualität für die Betreiber vom verfügbaren zusammenhängenden Spektrum ab". Daher sei eine Bieterauseinandersetzung um 10-MHz-Blöcke durchaus verständlich. "Denn je nach Gesamtmenge sprechen wir hier von 10 bis 15 Prozent Varianz allein dafür", sagte er in der vergangenen Woche.

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conker 24. Mai 2019

Haha, war auch mein erster Gedanke. Wobei die Zusammenfassung von Golem war ja wirklich...

kabbalah 24. Mai 2019

Zahlen das dann halt die Early Adaptors und Leute die sich nicht mit der Materie...

TrollNo1 24. Mai 2019

Du hast ernsthaft Angst, dass wir einen Krieg bekommen, in dem uns unser Land weggenommen...

lincoln33T 24. Mai 2019

Etwa am Sankt Nimmerleinstag?


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