Runcible: Das Smartphone, das sich doof stellt

Mit Runcible will das US-Unternehmen Monohm ein Smartphone mit ungewöhnlichem Nutzungsansatz auf den Markt bringen. Anders als herkömmliche Smartphones soll das Gerät zwar eine volle Funktionalität bieten, den Nutzer jedoch weitgehend in Ruhe lassen. Runcible ist kreisrund, so groß wie eine Handfläche und hat ein Gehäuse aus Holz. Damit soll es an Dinge wie einen Kompass oder eine Taschenuhr erinnern.


Runcible soll bei eingehenden Anrufen oder Nachrichten weder klingeln noch piepen noch aufleuchten. Stattdessen soll dem Nutzer selbst überlassen werden, wann er das Gerät zur Kommunikation benutzt. Laut Monohm soll es dabei alle gewohnten Funktionen eines normalen Smartphones unterstützen, und beispielsweise über LTE, WLAN und Bluetooth kommunizieren können.
Runcible kommt mit Firefox OS
Als Betriebssystem hat Monohm Firefox OS gewählt. Das Display des Runcible ist wie das Gerät selbst kreisrund, zur Auflösung gibt der Hersteller noch keine Informationen preis. Auch die restliche technische Ausstattung ist bisher noch unbekannt. Auf der Holzrückseite ist eine Kamera eingebaut.
Das Konzept findet offenbar bereits Interesse bei möglichen Vertriebspartnern: Der japanische Provider KDDI hat in Monohm investiert, es ist also nicht unwahrscheinlich, dass das Gerät in Japan auf den Markt kommt. Wer an Runcible interessiert ist, kann sich über die Homepage von Monohm(öffnet im neuen Fenster) über den Vorverkaufsstatus informieren lassen.
Alternative: Eigenes Smartphone ausschalten
So interessant das Konzept ist, ist fraglich, ob ein Gerät wie das Runcible wirklich nötig ist, wenn man als Smartphone-Nutzer seine Ruhe haben will. Nutzer, die ein herkömmliches Smartphone verwenden und nicht gestört werden wollen, könnten dieses auch einfach in den Flugmodus stellen - oder ausschalten.



