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Ruhrgebiet: Abbruchhaus bekommt Glasfaseranschluss von der Telekom

Durch Fehler in der kommunalen Planung hat die Telekom in einer Stadt im Ruhrgebiet ein Abbruchhaus mit FTTH versorgt. Beim Ausbau weißer Flecken wird die Datenrate nicht gemessen, sondern berechnet.

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Das Abbruchhaus im Tweet des Breko
Das Abbruchhaus im Tweet des Breko (Bild: Breko/ Screenfoto: Golem.de)

In der Stadt Waltrop im nördlichen Ruhrgebiet erhält ein Abbruchhaus durch einen Planungsfehler der Verwaltung einen Glasfaseranschluss von der Deutschen Telekom. Das berichtet die Waltroper Zeitung unter Berufung auf einen Anwohner und den Planungsverantwortlichen. Das zugemauerte Haus an einem Kanal ist bereits mit Glasfaser bis zur Zuwegung ausgestattet und wird laut den Planungsunterlagen angeschlossen.

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Das Haus ist seit Jahrzehnten unbewohnt und gehört der Bundesanstalt für Immobilien. Ein Gastronomie- und Hofladenbetrieb an der Recklinghäuser Straße in Waltrop erhält dagegen keinen Glasfaseranschluss, obwohl der Betreiber dies wollte. Telekom-Sprecher Pascal Kiel-Koslowski verwies auf Anfrage von Golem.de darauf, diese Frage "mit der Kommune zu klären".

Projektleiter Sven Ahrens, der im Kreis Recklinghausen für den von Bund und Land mit 68 Millionen Euro geförderten Breitbandausbau zuständig ist, sagte der Waltroper Zeitung, dass das Verfahren, um anschlussberechtigte Haushalte zu ermitteln, Schwächen habe. Denn die vorhandene Datenübertragungsrate werde nicht vor Ort gemessen, sondern nach einem Markterkundungsverfahren berechnet. Weitere Fehler dieser Art sind laut dem Bericht in Oberlippe und Oberwiese bekannt. Nachträglich sei nichts mehr zu ändern, sagte Ahrens.

Hohe Förderung für den Kreis Recklinghausen

Der Breko (Bundesverband Breitbandkommunikation) erklärte auf Twitter: "Wir setzen uns schon seit Langem dafür ein, dass die Adressdaten der Kommunen verbessert werden, da die Anbieter zwingend auf verlässliche und genaue Daten angewiesen sind."

Nachdem im Jahr 2014 ein großer Teil der Waltroper Haushalte mit Vectoring-Technologie der Telekom angeschlossen wurde, hat der Kreis Recklinghausen im Jahr 2017 mit allen zehn kreisangehörigen Städten einen Kooperationsvertrag zum geförderten Breitbandausbau geschlossen. Durch Bundes- und Landesfördermittel unterstützt wird ein NGA-Netz (Next Generation Access) mit Glasfaser ausgebaut. Ziel ist der Ausbau "weißer Flecken", die weniger als 30 MBit/s im Download erhalten, sowie aller Schulen. Dies umfasst weit über 11.000 Anschlüsse im Kreisgebiet. Nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren hat die Telekom den Zuschlag für Waltrop erhalten. Seit Sommer 2019 werden 50 bis 60 Kilometer Tiefbaumaßnahmen durchgeführt, um rund 250 Haushalte und alle Schulen mit einen Glasfaseranschluss zu versorgen.

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LinuxMcBook 11. Mär 2020

Aus den Glasfaseranschlüssen von UM purzelt aber trotzdem nur überbuchtes DOCSIS mit...

Faksimile 02. Mär 2020

Ah ha. Das heißt, im Endeffekt versucht die Telekom nicht einmal, mit der "angeblich...

trinkhorn 02. Mär 2020

Na wenn das Denkmalschutzamt da involviert ist wirst du wsl. eh keine neuen Fenster und...

luxusschinderha... 01. Mär 2020

Ist doch prima. Platz dann da fuer kostenloses schnelles Internet fuer die nagelneuen...

.hiro 01. Mär 2020

Ich dachte, das wäre eine Signatur.


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