Ruhepause: Dockingstation schluckt iPhone über Nacht

Das 夜間night (japanisch für: in der Nacht) ist die Projektarbeit von Douglas Wood, der das Gerät im Rahmen seines Studiums an der schottischen Dundee-Universität entwickelte.

Das Gerät soll den Anwender daran erinnern, dass es keine Verpflichtung gibt, ständig online zu sein. Über Nacht wird das Telefon beim Laden in Inneren der Dockingstation versenkt. Bleibt es eingeschaltet, sorgen eingehende Nachrichten für einen Lichtblitz, damit der Anwender sie nicht verpasst. Andererseits wird er davon aus dem Schlaf gerissen. So soll der Anwender animiert werden, sein Telefon komplett auszuschalten.
Beim normalen Benutzen soll ein Nachtlicht in der Dockingstation hingegen für entspanntes Schlafen sorgen. Diese etwas ungewöhnliche Form der Selbsterziehung ist das Ziel von Douglas Woods Arbeit(öffnet im neuen Fenster) : "Ich will nicht, dass die Leute wegen des Geräts zwangsweise ihre Telefone ausschalten müssen" sagte Wood. " Ich will aber aufzeigen, wie häufig man Nachrichten oder Hinweise erhält, wenn man sich eigentlich ausruhen sollte. Der Anwender soll dann selbst entscheiden, wie er verfährt."
In ihrem alljährlich vorgelegten Bericht hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, darauf hingewiesen, dass etwa 250.000 der 14- bis 24-Jährigen als internetabhängig gelten und 1,4 Millionen als problematische Internetnutzer. Der Bericht ist stark umstritten. CSU-Vizechefin Dorothee Bär warnt davor , Computerspiele und das Internet als Gefahr für Leib und Leben darzustellen.
Ob man mit einer Art selbstverordneten Zwangspause der Handynutzung denjenigen, die gefährdet sind, helfen kann, ist nicht abzusehen.