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Rückschlag: NTT Docomo verzichtet auf Start von Tizen-Smartphones

Das Smartphone-Betriebssystem Tizen hat einen Rückschlag erlitten: Der japanische Netzbetreiber NTT Docomo wird vorerst keine Tizen-Geräte veröffentlichen. Grund ist die mangelnde Erfolgsaussicht für ein drittes mobiles Betriebssystem in Japan hinter iOS und Android - was auch für andere Märkte gelten dürfte.

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NTT Docomo wird vorerst kein Tizen-Smartphone bringen.
NTT Docomo wird vorerst kein Tizen-Smartphone bringen. (Bild: Yoshikazu Tsuno/AFP/Getty Images)

Der japanische Netzanbieter NTT Docomo wird nicht wie geplant im März 2014 ein erstes Smartphone mit dem mobilen Betriebssystem Tizen veröffentlichen. Dem Wall Street Journal und Engadget Japan hat das Unternehmen mitgeteilt, dass es momentan keine Erfolgsaussichten für ein drittes System hinter Apples iOS und Googles Android sehe.

Tizen-Einführung wegen schwachen Wachstums nicht sinnvoll

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Wie das Wall Street Journal berichtet, habe NTT Docomo diese Entscheidung basierend auf einer Studie von IDC Japan getroffen. Demnach sei der japanische Smartphone-Markt zwischen April und September 2013 nur um 2,2 Prozent gewachsen. Auch interne Untersuchungen haben ein ähnlich schwaches Wachstum ergeben, wie der Netzbetreiber Engadget Japan mitteilte.

"Unter diesen Umständen ist es nicht angemessen, ein drittes Betriebssystem einzuführen", sagte ein Sprecher von NTT Docomo im Gespräch mit Engadget Japan. "Der Markt ist nicht groß genug, um drei mobile Betriebssysteme tragen zu können", erklärte das Unternehmen dem Wall Street Journal.

Intel Japan ist auf seiner Neujahrsveranstaltung bereits auf die Entscheidung von NTT Docomo eingegangen. Yoshie Munakata, Vorstandsvorsitzender von Intel Japan, sagte dazu, dass Intel die Ankündigung "nicht betroffen" mache und die Entwicklung von Tizen fortgeführt werde.

Android und iOS auch in anderen Ländern stark

Dennoch dürfte die Entscheidung von NTT Docomo die anderen Unterstützer des Tizen-Projekts nervös machen - allen voran die Hardwarehersteller Samsung, Huawei, Fujitsu und auch Intel. Grund dafür ist der Umstand, dass der Markt für mobile Betriebssysteme nicht nur in Japan von Android und iOS dominiert wird: Eine IDC-Untersuchung hat bereits im August 2013 festgestellt, dass Android im zweiten Quartal 2013 auf fast 80 Prozent aller Smartphones lief.

Apples iOS kam auf einen Anteil von über 13 Prozent - zusammengenommen erreichten die beiden Betriebssysteme 92,5 Prozent Marktanteil. Mit einem Konkurrenten wie Windows Phone 8 dürften es neue Betriebssysteme wie Tizen schwer haben. Netzbetreiber in anderen Ländern könnten dem Beispiel von NTT Docomo folgen und auf eine möglicherweise wenig erfolgversprechende Investition in Tizen zumindest vorerst verzichten.

Nach Informationen vom Dezember 2013 soll das erste Tizen-Smartphone eigentlich im ersten Halbjahr 2014 erscheinen und wahrscheinlich von Samsung stammen. Nähere Details dazu sind noch nicht bekannt. Ein erstes Tizen-Smartphone sollte eigentlich bereits im Jahr 2012 erscheinen, wurde dann aber verschoben.



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Trockenobst 17. Jan 2014

Das liegt vor allem daran weil hunderte von Chat+Manga+Free2Play Apps für Android...

Trockenobst 17. Jan 2014

Oder ganz simpel, die Handys ohne Whatsapp, Facebook-App und Angry Birds einfach...

desmaddin 17. Jan 2014

Aus internationaler Perspektive ist es verwirrend. Der Artikel vergisst zu erwähnen...


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Vom Junior-Projektleiter zum IT-Director konnte Florian Schader sämtliche Facetten der IT-Welt gestalten und hat eine Leidenschaft entwickelt, diese Erfahrungen weiterzugeben. Seine Grundmotivation ist die aktive Weitergabe seiner 20-jährigen Projekt- und Leitungserfahrung im IT-Umfeld, der Erfolg von Projekten und die aktive Weiterentwicklung von Menschen. Dabei stellt er immer den Bezug zur Praxis her. Als Trainer und Coach ist er spezialisiert auf Projektmanagement und Führungskräfteentwicklung.

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