Rückruf wegen Radaufhängung: 50.000 Teslas müssen in die Werkstätten

Tesla muss in China knapp 50.000 Autos zurückrufen, weil Probleme mit den Radaufhängungen von Model S und Model X bekannt geworden sind.

Artikel veröffentlicht am ,
Altes Tesla Model S
Altes Tesla Model S (Bild: Tesla)

Die staatliche Marktaufsichtsbehörde Chinas hat einen Rückruf für mehr als 48.000 Model S und Model X angeordnet, weil Schwierigkeiten mit der Radaufhängung bekannt geworden sind. Unklar ist, ob nur in China Autos zurückgerufen werden müssen. Es soll sich um Fahrzeuge handeln, die zwischen 2013 und 2017 gebaut wurden. Damals stellte Tesla ausschließlich in Kalifornien Autos her.

Der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA teilte Tesla laut einem Bericht von Electrek mit, das Unternehmen erkenne die Notwendigkeit eines Rückrufs nicht und sehe keine Mängel. In einem Brief beschuldigt Teslas leitende Beraterin für regulatorische Angelegenheiten, Elizabeth H. Mykytiuk, die chinesischen Behörden gar, Tesla sei gezwungen worden, den Rückruf einzuleiten. Das Unternehmen sei vor die Wahl gestellt worden, entweder freiwillig die betroffenen Fahrzeuge zurückzurufen oder den chinesischen Verwaltungsprozess zu wählen, der als undurchschaubar gilt.

Tesla gibt den Fahrern die Schuld: Teile der Autos würden durch einen Aufprall an der Bordsteinkante oder schnelles Fahren durch tiefe Schlaglöcher beschädigt. Das Versagen der Bauteile sei bei weniger als 0,05 Prozent der Fahrzeuge außerhalb Chinas und bei etwa 0,1 Prozent der Fahrzeuge in China aufgetreten.

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thinksimple 27. Okt 2020

Lustig ist, das Tesla dues in dem Schreiben an die NTHSA auch so beschreibt. Man lenkt...

thinksimple 27. Okt 2020

Beim langsamen Rückwärtsfahren und grosser Einlenkung kann es passieren das der vordere...

Trollversteher 27. Okt 2020

Als "Die übelsten Anwenderfehler" würde ich das durchfahren von Schlaglöchern oder...

AllDayPiano 27. Okt 2020

Echt? VW lässt Käufer, mit Motoren, die nach 80.000 km einen Kapitalmotorschaden haben...



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