Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Rückruf wegen Kurzschlussgefahr: BMWs Plug-in-Hybride sollen nicht mehr geladen werden

BMW muss die Auslieferung von Plug-in-Modellen vorübergehend stoppen und zahlreiche Fahrzeuge wegen Kurzschlussgefahr zurückrufen.
/ Andreas Donath
31 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
BMW Plug-in-Hybrid (Bild: BMW)
BMW Plug-in-Hybrid Bild: BMW

BMW muss laut einem Bericht von Auto, Motor und Sport(öffnet im neuen Fenster) die Modelle zahlreicher Plug-in-Baureihen zurück in die Werkstätten rufen und die Besitzer bitten, ihre Fahrzeuge vorübergehend nicht mehr zu laden.

Betroffen von dem Problem sind die Plug-in-Modelle der Baureihen BMW 3er, 3er Touring, X1, X2, X3, X5, 2er Active Tourer, 7er, 5er und 5er Touring sowie Mini Countryman.

BMW stellte fest, dass eine Schweißperle am Hochvoltspeicher bei Autos aus dem Produktionszeitraum 13. März bis 6. August 2020 nicht vollständig entfernt wurde, weshalb es beim Laden zu einem Kurzschluss im Akku kommen könne.

Weltweit sind dem Bericht zufolge etwa 4.460 Modelle betroffen. Unfälle soll es noch nicht gegeben haben.

Das Kraftfahrtbundesamt bereitet einen offiziellen Rückruf vor, die Käufer der Autos seien bereits von BMW kontaktiert worden. Neue Autos, die noch nicht ausgeliefert wurden, werden erst einmal überprüft. Bis dahin gilt ein Auslieferungsstopp.


Relevante Themen