Rückruf von fast 3.900 Fahrzeugen: Waymo-Robotaxis fahren unbefugt in Autobahnbaustellen
Die Robotaxis von Waymo haben Probleme, Baustellen korrekt zu erkennen. In dreizehn bekannten Fällen fuhren die Fahrzeuge unbefugt in Baustellen auf Autobahnen und in Großstädten. Dies geht aus Mitteilungen der US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration(öffnet im neuen Fenster) hervor.
In Phoenix fuhren die Robotaxis auf eine abgesperrte Baustelle auf einer Autobahn und in San Francisco wechselten sie auf Fahrspuren, auf denen gebaut wurde. Als Reaktion rief die Google-Tochter Waymo in den USA fast 3.900 Robotaxis zurück.
Der Rückruf betrifft Fahrzeuge, bei denen das automatisierte Fahrsystem der fünften Generation des Unternehmens genutzt wird. In einer CNBC vorliegenden Stellungnahme(öffnet im neuen Fenster) erklärte Waymo: "Wir haben Verbesserungsbedarf hinsichtlich der Leistung in Baustellenbereichen auf Autobahnen festgestellt."
Waymo arbeitet an einer Fehlerkorrektur
Daher sei der Betrieb auf Autobahnen bereits "im vergangenen Monat freiwillig eingeschränkt" worden. Das Unternehmen betonte: "Wir befördern weiterhin sicher Fahrgäste auf den Straßen in allen Städten, in denen wir tätig sind."
Derzeit werde an einer Lösung des Problems gearbeitet und bis der Fehler korrigiert sei, werde die Verfügbarkeit der Robotaxis für den Einsatz auf Autobahnen eingeschränkt. Waymo beförderte bisher Fahrgäste auf Autobahnen in San Francisco, Los Angeles, Phoenix und Miami.
Bereits im Mai 2026 führte das Unternehmen einen freiwilligen Rückruf durch, weil die Robotaxis Probleme damit hatten, von Starkregen überflutete Straßen zu befahren. In Regionen mit starkem Niederschlag steckten die Fahrzeuge fest.
Waymo kommt pro Monat auf rund 500.000 Fahrten mit Passagieren und will den Dienst auf weitere Städte ausweiten. Zunächst waren die Fahrzeuge in Gegenden mit überwiegend trockenem Wetter wie Phoenix in Arizona und San Francisco in Kalifornien unterwegs. Doch mit dem Ausbau in den vergangenen Jahren kamen auch Regionen mit komplexeren Wetterbedingungen hinzu.
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