Rückkehr zu alten Namen: Mercedes will Elektromarke EQ auslaufen lassen

Mercedes will nach einem Bericht des Handelsblatts(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf mehrere Insider seine Submarke EQ einstampfen. Mercedes-Benz Chief Executive Officer Ola Källenius will die Abkehr vom Verbrenner innerhalb dieses Jahrzehnts vollziehen, denn für die Zero-Emission-Neuwagen benötigt es dann keinen eigenen Submarkennamen mehr. EQ stand für Electric Intelligence.
Der Wechsel wird mit dem Start der nächsten Generation an Kompaktwagen vollzogen, die ab Ende 2024 in den Verkauf gehen und unabhängig vom gewählten Antrieb zu den alten Typenbezeichnungen zurückkehren soll. Bereits der EQA soll dann als GLA eingestuft werden, der EQB als GLB. Eine offizielle Bestätigung des Konzerns steht dazu noch aus.
Die Idee der Elektrosubmarke EQ kam im Hause Mercedes schon 2016 auf. Das erste Modell, das unter dem Kürzel in den Handel kam, war 2019 das Strom-SUV EQC. Mit dem Einsatz wollte man die Kunden in ein "neues Zeitalter der Mobilität" führen, zudem verband Mercedes damit Themen wie ökologische Verantwortung. Allerdings dürfte bereits bei der elektrischen Version des Geländewagens G-Klasse im Jahr 2024 das EQ-Logo wieder weg sein, das Fabrikat wird ganz klassisch als G-Klasse angeboten.
Mercedes setzt voll auf Elektromobilität
Mercedes-Benz hatte im Oktober 2020 angekündigt , "die führende Position" bei Elektroantrieben und Fahrzeugsoftware anzustreben. Auf Basis der zweiten, neukonzipierten elektrischen Fahrzeugplattform, der Mercedes-Benz Modular Architecture (MMA) für Fahrzeuge im Kompakt- und Mittelklasse-Segment, sollen ab 2025 weitere Modelle das Elektrofahrzeug-Portfolio ergänzen. Mit dem Technologieprogramm Vision EQXX will Mercedes-Benz "ein Elektrofahrzeug mit maximaler Effizienz und Reichweite" entwickeln. Dabei solle der EQXX eine Reichweite von bis zu 1.200 Kilometern ermöglichen. Die Technik aus dem EQXX soll aber auch in untere Fahrzeugklassen eingebaut werden.



