Rückgang der Erwartungen: Sonys Problem mit den wenig nachgefragten Kameramodulen

Sony wird voraussichtlich weniger Smartphone-Kameramodule als erwartet absetzen - das wirkt sich direkt auf das operative Ergebnis für das gerade abgelaufene Geschäftsjahr aus. Immerhin wird es damit dennoch deutlich besser als im Vorjahreszeitraum sein.

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Sony muss seine Erwartungen nach unten korrigieren.
Sony muss seine Erwartungen nach unten korrigieren. (Bild: David Ramos/Getty Images)

Sony hat seine Erwartung für die operativen Erträge für das laufende Geschäftsjahr nach unten korrigieren müssen. Statt umgerechnet 2,56 Milliarden Euro (320 Milliarden Yen) rechnet der japanische Hersteller jetzt nur noch mit 2,32 Milliarden Euro (290 Milliarden Yen).

Hersteller fragen weniger Kameramodule nach

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Grund ist eine Wertminderung durch eine geringere Nachfrage nach Sonys Kameramodulen für Smartphones. Smartphone-Hersteller ordern die Module weniger als erwartet, weshalb die Finanzierung langfristiger Anlagen neu bewertet werden musste. Daher kommt es zu einer Wertminderungszahlung von umgerechnet 477 Millionen Euro (59,6 Milliarden Yen) im gerade abgelaufenen Geschäftsjahr. Grund für die geringere Nachfrage dürften die sinkenden Wachstumsraten im Smartphone-Bereich sein. Zahlreiche Hersteller verwenden Kamerasensoren von Sony.

Die aktuelle Bilanzprognose des am 31. März 2016 geendeten Geschäftsjahres 2015/2016 sieht allerdings verglichen mit der Januarprognose etwas höhere Einnahmen vor: Sie sollen bei 65 Milliarden Euro liegen, nicht wie im Januar 2016 erwartet bei 63,3 Milliarden Euro. Dennoch sinkt das operative Ergebnis, was außer an der Wertminderung auch an sinkenden Zinsraten im Bereich der Finanzdienstleistungen liegt.

Die Bilanz des abgelaufenen Geschäftsjahres soll am 28. April 2016 veröffentlicht werden. Sollte das operative Ergebnis bei den erwarteten 2,32 Milliarden Euro liegen, wären das immer noch deutlich mehr als im Vorjahr, als es bei nur knapp 550 Millionen Euro lag.

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