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Rückgaberecht für Apps: Apple will Missbrauch verhindern

Wer häufiger iOS-Apps zurückgibt, wird bald einen neuen Hinweisdialog sehen. Dann lässt sich der Kauf erst durchführen, wenn der Käufer auf sein Rückgaberecht verzichtet. Damit will Apple Missbrauch bei App-Rückgaben verhindern.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple reagiert auf Missbrauch bei App-Rückgaben.
Apple reagiert auf Missbrauch bei App-Rückgaben. (Bild: Peter Macdiarmid/Getty Images)

Das erst kürzlich von Apple in der EU eingeführte Rückgaberecht von Apps ist nicht beliebig oft einsetzbar. Wer häufiger bezahlte Apps zurückgibt, muss damit rechnen, dass er künftig Apps erst kaufen kann, wenn er ausdrücklich auf sein Rückgaberecht verzichtet, berichtet das iDownload-Blog. Dabei bezieht sich das Blog auf einen Nutzer, der extra häufig Apps zurückgegeben hat, um auszutesten, was passiert.

Apple gewährt seit kurzem 14-Tage-Rückgaberecht

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Seit Ende Dezember 2014 gewährt Apple auf Käufe im App Store ein 14-tägiges Rückgaberecht. In den überarbeiteten Bedingungen für den App Store heißt es, dass Nutzer digitale Güter innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt des Kaufbelegs zurückgeben können. Der Käufer muss dafür keinen Grund angeben. Ausgenommen davon sind generell iTunes-Match-Abos, Staffel- und Multi-Pässe sowie iTunes-Geschenke und -Guthabenkonten.

In Apples Bedingungen gibt es eine Ausnahme vom Widerrufsrecht: "Sie können eine Bestellung für digitale Inhalte nicht widerrufen, wenn die Lieferung mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung und Ihrer Kenntnisnahme, dass Sie dadurch Ihr Widerrufsrecht verlieren, begonnen hat." Bisher war aber unklar, unter welchen Bedingungen diese Ausnahmeregelung angewendet wird.

Mit den neuen Erkenntnissen deutet alles darauf hin, dass vor allem Käufer ein entsprechendes Hinweisfeld sehen, die häufiger Apps zurückgeben. Damit will Apple offenbar verhindern, dass massenhaft Apps gekauft und der Kauf dann widerrufen wird. Denn auch wenn der Kauf einer App widerrufen wird, ist die App in der Regel weiterhin nutzbar, bis die App vom iPhone oder iPad deinstalliert wird.

Apple nennt keine Regeln

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Derzeit ist nicht bekannt, wie oft Kunden Apps zurückgeben dürfen, bis der Widerrufs-Verzicht-Dialog erscheint. Es wird vermutet, dass es einen Grenzwert gibt, den Käufer nicht überschreiten dürfen, bis ein App-Einkauf nur noch nach einem Widerrufsverzicht möglich ist. Dieser Grenzwert könnte die Menge der zurückgegebenen Apps sein oder aber die zurückgegebene Kaufsumme. Zudem ist unklar, ob betroffene Nutzer dann generell nur noch Apps kaufen dürfen, wenn sie zuvor auf ihr Widerrufsrecht verzichten.

Anfang des Jahres gab es eine weitere Änderung, Apple hat die Preise im App Store erhöht und reagiert damit auf neue Steuergesetze und den fallenden Eurokurs. Bei teuren Apps macht sich die Preiserhöhung deutlich stärker bemerkbar.

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Kiwi 29. Jan 2015

Diesen Thread könnte man glatt in die Trollwiese verschieben :D Wenn die Wortzerpflücker...

FreiGeistler 16. Jan 2015

Und wenn man den Play Store deinstalliert funktioniert die App nicht mehr. Booom! Warum...

Balion 14. Jan 2015

Gibt es da nicht eine Möglichkeit jemanden bei Apple zu kontaktieren der einem hilft...

Balion 14. Jan 2015

Amazon ist so kulant, hatte ich auch schon bei einem Router der noch in der Garantie war...

Balion 14. Jan 2015

Machen auch genug andere App-Hersteller, z.B. im Play Store, vor. Der Nutzer kann z.B...


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