Ruckus Wireless: Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots
Ruckus Wireless hat einen Auftrag von Telecom New Zealand erhalten, Telefonzellen landesweit in WLAN-Hotspots umzuwandeln. Das gab der WLAN-Ausrüster bekannt(öffnet im neuen Fenster).
Im Rahmen eines Pilotprojekts wurden seit Dezember 2012 in Urlaubsregionen Telefonzellen mit Access Points des Typs Ruckus Zoneflex 7762 ausgestattet. Die Dual-Band-Access-Points basieren auf dem WLAN-Standard 802.11n und ermöglichen einen kostenlosen Internetzugang an den Telefonzellen. Das Projekt wurde innerhalb von zwölf Wochen abgeschlossen. Telecom New Zealand weitet den Auftrag jetzt auf mehr als 3.000 Telefonzellen im ganzen Land aus.
Nutzer können ihre Geräte mit den offenen WLANs von Telecom New Zealand verbinden. Daraufhin erhalten Sie eine SMS zur Registrierung des Rechners im Netz. Mit einer Mobilfunknummer dürfen bis zu fünf Geräte kostenlos mit dem Hotspot benutzt werden. Das maximale tägliche Datenübertragungsvolumen liegt pro Nutzer bei 1 GByte, wobei der Backhaul aus den Telefonzellen in der Regel über DSL oder ADSL erfolgt. In einigen Fällen kommt auch das Wireless Meshing für den Backhaul-Traffic zum Einsatz.
Die zentrale Verwaltung der Ruckus-Zugangspunkte erfolgt über das Ruckus Smartcell Gateway (SCG) 200. "Telecom New Zealand folgt damit dem Beispiel anderer Telekommunikationsgesellschaften wie PCCW in Hongkong und Oi in Brasilien, die im Rahmen ähnlicher Projekte ihre Telefonzellen ebenfalls mit Wi-Fi-Technik ausstatten", sagte Ruckus-Wireless-Chefin Selina Lo.
Im Juli 2012 begann auch New York City Telefonzellen als "Free Wifi" oder "NYC Free Public Wifi" auszurüsten. Sie werden von der Behörde DoITT betrieben, die in den kommenden Monaten weitere derartige Hotspots einrichten will.
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