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Rubberdome-Tastaturen im Test: Das Gummi ist nicht dein Feind

Mechanische Tastaturen sind toll, Rubberdome-Keyboards taugen nichts - das ist die Meinung vieler Nutzer. Das stimmt jedoch nicht: Bereits vor Jahrzehnten gab es gute Tastaturen mit Gummimembranen. Golem.de hat sich einige neue und alte Keyboards angesehen und vier Empfehlungen parat.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Olivetti ANK 27 ist ein Beispiel für eine gute Rubberdome-Tastatur.
Die Olivetti ANK 27 ist ein Beispiel für eine gute Rubberdome-Tastatur. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Rubberdome-Tastaturen haben verglichen mit mechanischen Tastaturen einen schlechten Ruf. Der Tastaturanschlag bei Keyboards mit Gummi-Matte gilt häufig als zu wabbelig, ohne definierten Auslösepunkt und richtiges Anschlagsgeräusch - also das genaue Gegenteil einer guten mechanischen Tastatur.

An deren Qualität kommen Rubberdomes schlicht nicht heran - oder etwa doch? Wir zeigen, dass es sie gibt: Tastaturen mit Gummimembran, die einen guten Anschlag haben und sich mit der mechanischen Konkurrenz messen können. Dabei können wir sowohl auf Klassiker als auch auf neue Tastaturen zugreifen, denn gute Rubberdomes sind keine Erfindung der Neuzeit.

  • Die NIZ Plum ED 84 ist mit 84 Tasten sehr kompakt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Keycaps sind aus dicken Kunststoff und wirken sehr hochwertig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Druckwiderstand beträgt lediglich 35 Gramm - damit lassen sich die Tasten sehr leicht herunterdrücken. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die NIZ-Tastatur verwendet elektrisch-kapazitive Schalter, bei denen eine Metallfeder den Kontakt herstellt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Switches haben einen Cherry-MX-Mount, die Keycaps lassen sich also einfach austauschen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Qtronix Scorpius QX083 ist ebenfalls eine kompakte Tastatur, deren Rubberdomes sehr fest sind. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Entsprechend hart ist der Anschlag - ungewöhnlich für eine Rubberdome-Tastatur. Auch hier werden Cherry-MX-kompatible Keycaps verwendet. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Olivettis ANK 27 hat angeschrägte Tastaturkappen und einen äußerst definierten Anschlag. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Hubweg ist recht kurz, was zusammen mit dem angenehmen Widerstand zu einem guten Tippgefühl führt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die ANK 27 hat Keycaps, die direkt ins Gehäuse gesteckt werden - wie viele Rubberdome-Tastaturen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ornata Chroma kann dank eingebauter RGB-Beleuchtung in allen erdenkbaren Farben leuchten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Für uns interessanter sind die Switches mit Klick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur ist ein herkömmliches Rubberdome-Keyboard, das einen guten Anschlag hat und sich dank des Klicks sehr angenehm tippen lässt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier gut zu erkennen: der Rubberdome und der eingebaute Klicker, ein kleiner Metallbügel, der gegen den Switch schlägt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Razers Ornata Chroma hat nicht nur RGB-Beleuchtung, sondern auch einen klickenden Rubberdome-Switch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Olivetti ANK 27 ist eine herkömmliche Rubberdome-Tastatur, die allerdings einen sehr angenehmen und definierten Anschlag hat. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Qtronix Scorpius QX083 hat für eine Rubberdome-Tastatur einen äußerst harten Anschlag. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die NIZ Plum EC 84 ist das Gegenteil der Qtronix-Tastatur: Ihre elektrisch-kapazitiven Rubberdome-Switches sorgen für einen federleichten Anschlag. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Alle vier Tastaturen des Tests nebeneinander (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Razers Ornata Chroma hat nicht nur RGB-Beleuchtung, sondern auch einen klickenden Rubberdome-Switch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Die unterschiedliche Funktionsweise einer Rubberdome-Tastatur zu einem mechanischen Keyboard ist schnell erklärt: Anstatt einen Kontakt innerhalb eines Switches zu schließen, der die Ausgabe des jeweiligen Buchstabens auslöst, bestehen die meisten Rubberdome-Tastaturen aus einer Kontaktplatine, auf der eine Gummimatte liegt. Diese Matte besteht aus kleinen Erhebungen (Domes), auf die der Nutzer mit seinem Tastaturanschlag drückt.

Rubberdome-Tastaturen sind günstiger zu produzieren

Eine Taste drückt dabei den Dome nach unten, ein leitendes Stück Gummi im Inneren des Domes schließt dabei den Kontakt auf der Platine - der Buchstabe erscheint auf dem Display. Dieser Mechanismus ist in der Produktion weitaus günstiger herzustellen als eine Tastatur, die aus einzelnen, mechanischen Switches besteht.

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Das Vorurteil, dass Rubberdomes per se schlecht sind, dürfte mit dem Umstand zu tun haben, dass es wirklich viele schlechte Tastaturen dieser Bauart gibt. Im Low-End-Bereich ist der Tastaturanschlag häufig schwammig, die Tasten wackeln und müssen komplett durchgedrückt werden. Dann wird der Nutzer meist mit einem wabbeligen Druckpunkt begrüßt. Die Ausnahmen sind es aber wert, betrachtet zu werden.

Razer kombiniert Rubberdome und Klick 
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Hamsterlina 18. Nov 2017

Hallo ich habe ein problem, habe ein Olivetti m290 aber keine tastatur,kann man eine...

Khabaal 17. Nov 2017

@Youkai: Muss dir recht geben die Preise bei Eingabegeräten können sehr fantastisch...

BadBigBen 13. Nov 2017

Lernte tippen auf einer alten IBM Selectric Schreibmaschine... Hart aber herzlich... Nach...

gadthrawn 10. Nov 2017

wenn es um die Mechanik geht, nimmt man einfach Cherry: z.b. https://www.mouser.de...

Bautz 09. Nov 2017

Meine war einfach nicht mehr vorzeigbar im neuen Büro. Dafür hängt sie jetzt an der...


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