RTX A2000: Winzige und effiziente Raytracing-Grafikkarte
Nvidia hat die RTX A2000(öffnet im neuen Fenster) für kompakte Workstations vorgestellt. Es handelt sich um eine besonders effiziente Grafikkarte. Technisch ähnelt die RTX A2000 einer Geforce RTX 3060, der Betriebspunkt ist aber ein völlig anderer.
Das Workstation-Modell wird als Low-Profile-Karte verkauft, also mit normaler Länge aber halber Bauhöhe. Die Dualslot-Kühlung pustet die heiße Abluft ins Freie, die thermische Verlustleistung beträgt gerade einmal 70 Watt. Ein dedizierter Stromanschluss fehlt, der PEG-Slot reicht aber für die Energieversorgung.
Technische Basis ist ein GA106-Chip mit Ampere-Technik, wobei Nvidia nur 3.328 von möglichen 3.840 Shader-Einheiten freischaltet. Die sollen mit bis zu rund 1,2 GHz laufen – zumindest den 8 Teraflops zufolge, die laut Hersteller erreicht werden. Bei hoher Last dürfte der Takt jedoch geringer ausfallen, als der Boost suggeriert.
Mobile-Version schon verfügbar
Als Videospeicher kommen 6 GByte GDDR6 zum Einsatz, diese hängen für 288 GByte/s an einem 192 Bit breiten Interface. Die RTX A2000 selbst wird per PCIe Gen4 x16 an das Host-System angebunden, kann also die volle Slot-Bandbreite nutzen. Die Ampere-Karte unterstützt Raytracing, eine KI-Beschleunigung für Inferencing und kann AV1-Inhalte decodieren.
Im Notebook-Segment hatte Nvidia bereits eine RTX A2000 vorgestellt, der Mobile-Ableger ist allerdings anders konfiguriert. Statt eines GA106 wird ein GA107 verwendet, ergo sind 2.560 Shader-Einheiten vorhanden. Das Interface ist 128 Bit breit, dazu gibt es 4 GByte GDDR6-Speicher. Das Power-Limit hat Nvidia auf 35 Watt bis 95 Watt festgelegt, OEM-Partner haben ergo viel Spielraum.
Die RTX A2000 für stationäre Workstations soll rund 450 US-Dollar kosten und ab Oktober 2021 verfügbar sein.
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