RTL+: RTL erweitert Streaming um Musikbereich

Neben Serien und Filmen kann in RTLs Streamingangebot künftig auch Musik gehört werden. Noch gibt es getrennte Apps.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
RTL Musik geht an den Start.
RTL Musik geht an den Start. (Bild: RTL)

RTL Deutschland baut sein Video-Streamingangebot um einen Musikbereich aus. Am 17. August 2022 startet eine Musik-App mit mehr als 90 Millionen Liedern, wie das Unternehmen am 16. August mitteilte. Das ist ein Schritt hin zum Ausbau der Streamingplattform RTL+ zu einem gattungsübergreifenden Angebot an einem Ort.

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RTL will sich mit der auch Musik umfassenden Plattform vom Wettbewerb abheben. RTL zählt zum Bertelsmann-Portfolio, dort wird auf Synergien der einzelnen Geschäftsbereiche gesetzt. Die Zeitschriftenmarken des auch zu Bertelsmann gehörenden Verlagshauses Gruner + Jahr gingen zum Jahreswechsel zu RTL Deutschland über. Perspektivisch sollen auch diese Bereiche integriert werden: Podcasts, Hörbücher und digitale Premiumzeitschriften.

RTL startet den neuen Musikbereich mit einem Bundle-Angebot mit den Modulen Video und Musik. Der Preis liegt bei 12,99 Euro; im ersten halben Jahr will RTL mit einem Einführungspreis von 9,99 Euro möglichst viele Nutzer anziehen. RTL hat zu den Songs eine Partnerschaft mit dem Streamingdienst Deezer. Darüber hinaus gibt es einen Freibereich mit Radioangeboten, für den kein Abo bestehen muss.

Musik-App nur ein erster Schritt

RTL kündigt an, man wolle ein "One app, all media"-Angebot schaffen. Die Musik-App sei ein erster Schritt - nach und nach sollen Podcasts und Hörbücher aufgenommen werden. Das Ganze funktioniert zunächst also über zwei Apps. Im gesamten Streamingangebot RTL+ soll prominent auf die Musik-App hingewiesen werden. Die schon bestehende Audio-Plattform Audio Now soll perspektivisch in RTL+ Musik überführt werden.

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Co-Chief Streaming-Officer Eva Messerschmidt sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Wir werden Nutzerfeedback einsammeln und unser Produkt immer weiterentwickeln." Zur Zielgruppe sagte sie: "Rund die Hälfte aller heutigen RTL+-Nutzer haben noch kein Musik-Streamingangebot." Im ersten Schritt wolle man diejenigen ansprechen, die noch kein Musikangebot nutzen.

Co-Chief Streaming-Officer Henning Nieslony sagte: "Der Streaming-Markt wächst in Deutschland. Wir haben sehr positive Vorzeichen. Der Wettbewerb wird sich weiter intensivieren." Nieslony beruft sich auf eigene Studien, wonach drei Faktoren wesentlich seien: Vielfalt, Einfachheit und Preis. "RTL+ wird zum crossmedialen Entertainment-Angebot, für das ein Abo zu einem attraktiven Preis ausreicht." Ob es dauerhaft in einer App zusammengeführt wird oder bei zweien bleibt, werde RTL+ auch von den Kundenwünschen abhängig machen.

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