Abo
  • Services:

RSS-Dienst: Feedly ist wieder erreichbar

Nach einem Ausfall von knapp 24 Stunden ist der RSS-Dienst Feedly wieder nutzbar. Kriminelle führten eine DDos-Attacke gegen die Feedly-Server durch und forderten eine Geldzahlung, um den Angriff zu beenden.

Artikel veröffentlicht am ,
Feedly ist nach einer erpressischen DDoS-Attacke wieder erreichbar.
Feedly ist nach einer erpressischen DDoS-Attacke wieder erreichbar. (Bild: Feedly)

Feedly-Nutzer können jetzt wieder auf ihre RSS-Quellen zugreifen. Knapp 24 Stunden war der Dienst vom Netz. Weder über das Web-Interface noch über Drittanbieter-Apps war eine Feedly-Nutzung möglich. Als Grund gaben die Feedly-Macher eine DDoS-Attacke an, mit der die Server lahmgelegt wurden. Auch die Pro-Kunden von Feedly konnten mehr als einen Tag nicht auf ihre Daten zugreifen, weil alle Feedly-Nutzer davon betroffen waren.

Es gingen keine Nutzerdaten verloren

Stellenmarkt
  1. MCQ TECH GmbH, Blumberg
  2. AVG Köln mbH, Köln

Feedly soll nach Angaben der Macher schon wieder seit den frühen Morgenstunden des 12. Juni 2014 verfügbar sein. Allerdings war dies wohl ein Trugschluss: Golem.de konnte auf verschiedene Feedly-Konten nicht zugreifen. Die Feedly-Webseite war nicht erreichbar und auch Drittanbieter-Apps wie die Android-App gReader konnten keine Daten abholen. Etliche Nutzer auf Twitter und im Forenbreich der betreffenden Meldung im Feedly-Blog bestätigten unsere Beobachtungen.

Erst seit etwa 11:30 Uhr ist der Dienst wieder erreichbar. Wie sich zeigte, gingen erfreulicherweise keine Feed-Daten verloren. Die während des Ausfalls angefallenen Feeds sind vorhanden.

Feedly wurde erpresst

Feedly selbst gibt an, dass es Opfer einer Erpressung geworden ist. Die Angreifer verlangen eine Geldzahlung, damit die Attacke gestoppt werde. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind durch den Angriff keine Nutzerdaten in fremde Hände gelangt. Darauf wollen die Feedly-Macher allerdings nicht eingehen und haben die Ermittlungsbehörden informiert: "Wir haben abgelehnt, darauf einzugehen, und arbeiten mit unseren Netzwerkanbietern daran, die Auswirkungen des Angriffs so gut es geht abzumildern", erklären sie. Außer mit der Polizei kooperiert Feedly auch mit anderen Betroffenen, ob es sich dabei um Evernote handelt, ist unklar.

Auch der Notizdienst Evernote war Opfer eines DDoS-Angriffs geworden, laut dem Unternehmen wird aktuell an einer Lösung des Problems gearbeitet. Ob der Angreifer bei Evernote und Feedly identisch ist, ist noch unklar - die zeitliche Nähe der beiden Vorfälle legt das allerdings durchaus nahe. Es ist nicht bekannt, ob Evernote ebenfalls erpresst wird. Im Unterschied zu Feedly war Evernote schneller wieder für die Nutzer verfügbar, als dies bei Feedly der Fall war.

Eine DDoS-Attacke schickt übermäßig viele sinnlose Anfragen an einen Host, bis dieser die normalen Anfragen nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr beantworten kann. Auf diese Weise können Internetseiten oder Webdienste wie Feedly lahmgelegt werden, ohne dass ein Hackerangriff auf das eigentliche System durchgeführt wird.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. JBL BAR Studio für 99€ statt 137,90€ im Vergleich)
  2. (heute u. a. NZXT N7 Z370 Matte Black Mainboard für 237,90€ + Versand statt 272,90€ im...
  3. 263,99€
  4. 44,98€ + USK-18-Versand

Osterschlumpf 12. Jun 2014

Habe es eben gerade Installiert. Für alle Fragenden: Es läuft unter LAMP. Und ich muss...

Dennis 12. Jun 2014

Huhu, also ich glaube nicht das etwas verloren gegangen ist. Die Uhrzeit bei Feedly...

seth0815 12. Jun 2014

Hi Was hier im Beitrag verschwiegen wurde ist dass sie die DNS Adresse gewechselt haben...


Folgen Sie uns
       


Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on

Amazons neue Version des Kindle Paperwhite steckt in einem wasserdichten Gehäuse. Außerdem unterstützt der E-Book-Reader Audible-Hörbücher und hat mehr Speicher bekommen. Das neue Modell ist zum Preis von 120 Euro zu haben.

Amazons Kindle Paperwhite (2018) - Hands on Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Bezahlbare Drachen und dicke Bären
Mobile-Games-Auslese
Bezahlbare Drachen und dicke Bären

Rundenbasierte Strategie auf dem Smartphone mit Chaos Reborn Adventure Fantasy von Nintendo in Dragalia Lost - und dicke Alpha-Bären: Die Mobile Games des Monats bieten spannende Unterhaltung für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Barbaren und andere knuddelige Fantasyhelden
  3. Seismic Games Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Apple Watch im Test: Auch ohne EKG die beste Smartwatch
Apple Watch im Test
Auch ohne EKG die beste Smartwatch

Apples vierte Watch verändert das Display-Design leicht - zum Wohle des Nutzers. Die Uhr bietet immer noch mit die beste Smartwatch-Erfahrung, auch wenn eine der neuen Funktionen in Deutschland noch nicht funktioniert.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartwatch Apple Watch Series 4 mit EKG und Sturzerkennung
  2. Smartwatch Apple Watch Series 4 nur mit sechs Modellen
  3. Handelskrieg Apple Watch und anderen Gadgets drohen Strafzölle

    •  /