Estnische ID-Karten und TPM-Chips betroffen

Da die entsprechende Bibliothek in zahlreichen Produkten zum Einsatz kam, findet man betroffene RSA-Schlüssel an diversen unterschiedlichen Stellen. Bereits Anfang September war bekannt geworden, dass etwa 750.000 von Estland ausgegebene elektronische ID-Karten von einer damals unbekannten Sicherheitslücke betroffen sind.

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Es handelt sich, wie man jetzt weiß, um diese Infineon-Lücke. Die estnische Regierung hat ein Softwareupdate angekündigt, alle Betroffenen müssen anschließend die auf den Chips gespeicherten Zertifikate erneuern.

Dass staatlich ausgegebene Krypto-Chips von einer schweren Sicherheitslücke betroffen sind, gab es schon einmal: Im Jahr 2013 entdeckten Forscher, dass taiwanesische Bürgerzertifikate sich knacken ließen, da die Schlüssel nicht zufällig erzeugt wurden.

TPM-Chips in Laptops gefährden Bitlocker-Verschlüsselung

Zahlreiche TPM-Chips, die in Laptops verbaut sind, nutzen ebenfalls die Infineon-Technologie. Von verschiedenen Laptop-Herstellern gibt es inzwischen Firmware-Updates, etwa von Google für Chromebooks, von Lenovo, von Fujitsu und von HP. Vermutlich sind weitere Hersteller betroffen. Die Lücke in TPM-Chips ist vor allem für Windows-Anwender relevant, die die Bitlocker-Verschlüsselung des Microsoft-Systems einsetzen.

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 RSA-Sicherheitslücke: Infineon erzeugt Millionen unsicherer Krypto-SchlüsselYubico: Zertifizierung statt Open Source 
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