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Das Entwickler-Team plant bereits neue Funktionen für Fedora 22.
Das Entwickler-Team plant bereits neue Funktionen für Fedora 22. (Bild: Wikimedia: Shishirdasika - CC-BY-SA 4.0)

RPM-OSTree: Atomare Upgrades für Fedora 22 geplant

Das Entwickler-Team plant bereits neue Funktionen für Fedora 22.
Das Entwickler-Team plant bereits neue Funktionen für Fedora 22. (Bild: Wikimedia: Shishirdasika - CC-BY-SA 4.0)

Die kommende Fedora-Version soll atomare Upgrades mit dem Werkzeug RPM-OSTree unterstützen. Geplant sind außerdem die Verwendung von Libinput mit dem X-Server, KDE Plasma 5 sowie eine neue Paketverwaltung.

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Das Atomic-Host-Betriebssystem von Red Hat verwendet bereits das Werkzeug RPM-OSTree für sogenannte atomare Upgrades. Verwendet werden sollen diese vor allem für Umgebungen, die auf den Einsatz von Containern ausgelegt sind. Das kommende Fedora 22, dessen Veröffentlichung für Mai geplant ist, soll dieses Werkzeug ebenfalls benutzen. Das schlägt zumindest der Entwickler Colin Walters dem Rest der Beteiligten vor. Über die endgültige Umsetzung muss aber noch das technische Leitungsgremium der Distribution, Fesco, entscheiden.

Bereits akzeptiert hat das Fesco die Aktualisierung des DNS-Servers BIND auf Version 9.10, die Aufnahme von Elasticsearch in die Hauptpaketquelle sowie Python 3 als Standard für die Programmiersprache. Dazu müssten einige Hauptbestandteile des Systems vollständig auf die neue Sprachversion portiert werden, was vielfach aber bereits sehr weit fortgeschritten ist.

Darüber hinaus soll die seit etwa drei Jahren in Entwicklung befindliche Paketverwaltung DNF das bisher verwendete Yum als Standard ablösen. Getestet werden konnte das neue Werkzeug seit Erscheinen von Fedora 18 im Januar 2013. Mit Fedora 22 soll dann Version 1.0 genutzt werden. Zusätzlich dazu plant das Team, die ursprünglich aus dem Wayland-Projekt stammende Eingabebibliothek Libinput auch für den X-Server als Eingabetreiber zu verwenden. Dazu wird ein Wrapper benutzt, den das X.org-Projekt pflegt. Zunächst soll dieser Wechsel nur für die Gnome-Umgebung gelten, künftig aber auf alle anderen Produkte von Fedora ausgeweitet werden.

Zu den noch zur Diskussion stehenden Vorschlägen für Fedora 22 gehören ein Update auf GCC 5, womit dann auch alle Pakete neu erstellt werden müssten, die Verwendung der KDE-Arbeitsfläche Plasma 5 oder auch die Verwendung des Direct3D-Statetrackers von Mesa für Wine. Die Alpha, mit der die Neuerungen in Fedora erstmals einfacher getestet werden können, soll Anfang März bereit stehen.


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