Abo
  • Services:

Royole Flexpai: Erstes faltbares Smartphone kommt nicht von Samsung

Der chinesische Hersteller Royole, Spezialist für falt- und rollbare Displays, hat das weltweit erste kommerziell erhältliche Smartphone mit faltbarem Display vorgestellt. Das Flexpai hat ein 7,8 Zoll großes Display, das Gerät kann in der Mitte zusammengeklappt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Flexpai von Royole
Das Flexpai von Royole (Bild: Royole)

Nicht Samsung oder Huawei haben das weltweit erste kommerziell erhältliche Smartphone mit faltbarem Display vorgestellt, sondern der chinesische Displayhersteller Royole. Das Flexpai hat einen biegbaren OLED-Bildschirm, der in der Mitte zusammengeklappt werden kann. Die Faltstelle ist dabei kein echter Knick, stattdessen wird das Display an dieser Stelle stark gebogen - ein echtes Falten würde den Bildschirm zerstören.

Stellenmarkt
  1. Kreissparkasse Reutlingen, Reutlingen
  2. Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH, Schwieberdingen

Damit das nicht passiert, hat das Flexpai an der Faltstelle einen in mehrere Segmente aufgeteilten Gehäuserahmen. Dieser gibt die maximale Biegsamkeit vor und verhindert, dass der Bildschirm zu weit gefaltet wird.

Das Display hat eine Diagonale von 7,8 Zoll bei einer Auflösung von 1.920 x 1.440 Pixeln und einem Seitenverhältnis von 4:3. Im aufgeklappten Zustand ist das Flexpai also ein handliches Tablet. Faltet der Nutzer es zusammen, ist es ein Smartphone mit einem Display auf der Vorder- und auf der Rückseite.

Der Faltmechanismus hält laut Royole bis zu 200.000 Biegungen aus. Der Hersteller hatte auf der Ifa 2018 seine neue Generation an faltbaren Displays vorgestellt, die Golem.de im Hands on durch eine hohe Blickwinkelstabilität überzeugen konnten.

Die Kamera des Flexpai hat zwei Sensoren und ein normales Weitwinkel- sowie ein Superweitwinkelobjektiv. Je nachdem, wie der Nutzer das zusammengefaltete Flexpai hält, fungiert die Dualkamera entweder als Hauptkamera oder als Frontkamera für Selbstporträts.

  • Das Flexpai von Royole ist das erste kommerziell erhältliche Smartphone mit faltbarem Display. (Bild: Royole)
  • Ausgeklappt ist das Flexpai ein 7,8 Zoll großes Tablet. (Bild: Royole)
  • Zusammengeklappt ist das Flexpai ein Smartphone mit zwei Displays. (Bild: Royole)
  • Die Faltstelle ist durch ein mehrteiliges Segment am Rahmen gesichert. (Bild: Royole)
Das Flexpai von Royole ist das erste kommerziell erhältliche Smartphone mit faltbarem Display. (Bild: Royole)

Von der restlichen Ausstattung her ist das Flexpai ein Smartphone der Oberklasse: Als SoC kommt laut Datenblatt "Qualcomms Next-Gen-Snapdragon-8-Prozessor" zum Einsatz, genau benennt Royole das Modell nicht. Der Arbeitsspeicher ist 8 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher wahlweise 128 oder 256 GByte. Ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist ebenfalls eingebaut.

Das Flexpai unterstützt LTE und WLAN nach unbekanntem Standard. Ausgeliefert wird es mit Android 9 und der Benutzeroberfläche Water OS, die speziell auf die Nutzung des faltbaren Displays abgestimmt ist. Der Akku hat eine Nennladung von 3.800 mAh und lässt sich schnellladen.

Das Flexpai ist bereits bestellbar, Royole bezeichnet die erste Charge als Entwicklergerät. Die Version mit 128 GByte Flash-Speicher kostet umgerechnet knapp über 1.150 Euro, die 256-GByte-Variante umgerechnet 1.290 Euro. Die Auslieferung soll Ende Dezember 2018 beginnen.

Nachtrag vom 1. November 2018, 13:55 Uhr

Auf Nachfrage hat uns Royole mitgeteilt, dass das Flexpai zunächst nur mit chinesischen Netzanbietern als Smartphone nutzbar sein werde. Wann das Gerät nach Europa kommen soll, ist noch nicht bekannt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Wolfenstein II (PC) 11€, CoD: WWII PC/PS4 24,97€/29,97€)
  2. 99,99€
  3. 599,90€ - 10% mit Gutscheincode PAKET10 = 539,91€
  4. (u. a. Asus Prime X370 Pro Mainboard 89,90€, Hisense H55NEC5205 TV 429€)

maxule 08. Nov 2018 / Themenstart

z.B. bei Glasfaser. (Die früher manchmal auch aus Kunststoff war :-))

osolemio84 05. Nov 2018 / Themenstart

Und den Platz für einen großen Akku und eine vernünftige Kamera mit GROSSEM Sensor...

horotab 05. Nov 2018 / Themenstart

Ich hab noch mein S4, hol mir aber die nächsten Wochen ein neues. Finde leider keinen...

andy01q 05. Nov 2018 / Themenstart

"Und mit ihnen kleine Power-Grafikkarten wie die neue AMD Radeon R9 Nano mit 15 cm...

0xDEADC0DE 05. Nov 2018 / Themenstart

Die bestimmt selbstheilend ist. ;)

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Go - Test

Das Surface Go mag zwar klein sein, darin steckt jedoch ein vollwertiger Windows-10-PC. Der kleinste Vertreter von Microsofts Produktreihe überzeigt als Tablet in Programmen und Spielen. Das Type Cover ist weniger gut.

Microsoft Surface Go - Test Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

NUC7 (June Canyon) im Test: Intels Atom-Mini ist großartig
NUC7 (June Canyon) im Test
Intels Atom-Mini ist großartig

Der aktuelle NUC7 alias June Canyon ist einer der bisher besten Mini-PCs von Intel: Er hat genügend Leistung für alltägliche Aufgaben sowie Video-Inhalte, bleibt schön leise und kostet überdies deutlich weniger als 200 Euro.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Bean Canyon und Crimson Canyon Intels NUCs haben 10-nm-Chip und AMD-Grafik
  2. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  3. NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

    •  /